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25.02.2010 Termin-Hinweis: Neuer Grundkurs zur Sitztanzleiterin bei den Maltesern
Freiburg. Spaß am Tanzen und Freude am Leben: Sitztanz ist eine Form der rhythmischen Gymnastik und kann mit Kindern, Senioren, psychisch Kranken oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden. Für alle, die sich in ihrer Freizeit oder beruflich für diese Menschen engagieren möchten, bietet die Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg
vom 22. bis zum 25. April 2010 einen Grundkurs zur Ausbildung zum Sitztanzleiter / zur Sitztanzleiterin
an. Neben den Grundlagen des Sitztanzes werden im Rahmen des Grundkurses auch Tänze eingeübt und pädagogische Konzepte zur Leitung einer Sitztanzgruppe vermittelt. Der Grundkurs wird geleitet von einer diplomierten Sozial- und Tanzpädagogin und findet in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg in der Heinrich-von-Stephan-Straße 14 statt.
Anmeldeschluss ist der 29. März 2010. Die Seminargebühren betragen 160,00 Euro. Nähere Informationen und Anmeldung bei Monika Pfundstein unter der Rufnummer 07729-35 30 20 oder unter der Emailadresse mpfundstein@web.de
04.03.2010 \'Mensch, wir brauchen dich!\' Malteser-Tag bei den Adler Mannheim in der SAP ARENA
Mannheim. Am 05.03.2010 ist Malteser-Tag in der SAP ARENA beim Eishockeyspiel Adler Mannheim - Grizzly Adams aus Wolfsburg. Die Adler Mannheim haben dazu mehrere Hundert Schulkinder der Geschwister-Scholl-Hauptschule und Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienst e.V. zu einem großen Eishockey-Abend eingeladen. Unterstützt werden die Kooperationspartner des Malteser-Tages von Schwimmstar Franziska van Almsick und der Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim.
Hintergrund für die Malteser-Tage ist die Partnerschaft zwischen den Maltesern und der Deutschen Eishockey Liga. Unter dem Motto "Mensch wir brauchen dich!" setzen sich beide Partner und die 15 angeschlossenen Eishockey-Clubs seit Oktober 2009 für mehr soziales Engagement in unserer Gesellschaft ein.
Die Malteser präsentieren sich am Malteser-Tag zusammen mit dem DEL-Club Alder Mannheim den Eishockey-Fans und informieren über die Ziele der Kooperation und das gemeinsame Förderprogramm "Fit in Fair Play". Es handelt sich um ein Pilotprojekt zur Prävention von Mobbing und Gewalt, das im aktuellen Schuljahr bundesweit an 16 Schulen zusammen mit Tausenden Kindern und Jugendlichen läuft. Die Adler Mannheim haben für die Geschwister-Scholl-Hauptschule in Mannheim die Schulpatenschaft übernommen. Gemeinsam mit den Maltesern entwickeln sie Projekte zum Training von Teamgeist, Fairness und Respekt und lernen Anti-Mobbing-Strategien kennen.
Im Rahmen der Kooperation zwischen Maltesern und der Deutschen Eishockey Liga finden im März neben Mannheim an allen weiteren 14 DEL-Standorten erstmalig Malteser-Tage statt.
Weitere Informationen im Internet unterwww.fit-in-fair-play.de und www.mensch-wir-brauchen-dich.de
24.02.2010 Start des Schulhofprojektes zu
„Fit in FAIR PLAY“ an der Geschwister-Scholl-Hauptschule
Mannheim. Mannheimer Schüler engagieren sich gemeinsam mit der Deutschen Eishockey Liga, den Adlern Mannheim und dem Malteser Hilfsdienst gegen Mobbing und Gewalt auf ihrem Schulhof.
- Die Schülerinnen und Schüler stellen beim Kick-Off am 24. Februar der Öffentlichkeit vor, wie sie ihren Schulhof am 24. April zum „Fit in FAIR PLAY-Ground“ gestalten wer-den. Mit dabei ist der Eishockeystar der Adler Mannheim, Fred Brathwaite.
- Ziel der Schülerpräsentationen ist es, die Eigenleistung der Schüler - wo nötig - durch eine Zusage zur tatkräftigen Hilfe am 24. April oder durch Spenden zu unterstützen. Zum Kick-Off sind deshalb Sponsoren, Spender, Schüler, Lehrer, Eltern, freiwillige Helfer und die Öffentlichkeit eingeladen.
- Die Initiative will rücksichtsvolles Miteinander und soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen fördern.
Wie werden Schülerinnen und Schüler fit in FAIR PLAY, wenn sie keinen Schulhof zum Spielen haben?Hannelore Dix-Ernst, Rektorin der Geschwister-Scholl-Hauptschule berichtet zum Hintergrund des Schulhofprojektes: „Seit mehreren Jahren liegt unser Schulhof in einem Dornröschenschlaf.“ Der Schulhof derGeschwister-Scholl-Hauptschule wird nur als ein öffentlicher Durchgangsweg zwischen dem Wohngebiet Vogelstang und dem Einkaufszentrum genutzt. Die Schüler jedoch verbringen ihre Pausen im Schulgebäude. Mit ihrem Verkauf von Muffins im Einkaufszentrum und mit dem Flohmarkt ihrer Eltern erwirtschafteten die Schüler und Eltern bereits etwas Startkapital um den Schulhof attraktiver zu gestalten. „Jetzt jedoch ist uns durch die Unterstützung der Malteser, der Adler Mannheim und der katholischen Kirchengemeinde Zwölf Apostel gelungen, im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs „Fit in FAIR PLAY“ erneut durchzustarten. Die Schülerinnen und Schüler zeigen was in ihnen steckt.“
Mit einem eigenen Rap-Song beispielsweise präsentieren die Schüler am 24. Februar, wie sie selbst und mit freiwilliger oder finanzieller Hilfe der Bürger ihren Schulhof zu einem schönen Platz mit fairen Spielregeln gestalten können. Jede der 12 Klassen ist als Projektgruppe für einen der folgenden Aspekte des Schulhof-projektes verantwortlich:
- Wand-Graffiti
- Sitzgruppen
- Bepflanzung z.B. in zwei Pflanzenkübeln
- Zwei Fußballtore
- brauchbare Spiellinien nachmalen und Labyrinth aufmalen
- Ein Basketballkorb
- Eine Tischtennisplatte
- ein Container für Spielgeräte und Farbe zum Bemalen des Containers
Die Schüler definieren, was an Material, Arbeit und Organisation nötig ist. Was können Sie selbst leisten? Und wo noch etwas Hilfe benötigt wird.Im Sinne des Gedankens „Fit in FAIR PLAY“ werden die Schüler außerdem ihre eigene Schulhofordnung ver-fassen. Darin findet ihre Eigenverantwortung Ausdruck: „wie gehen wir auf dem Schulhof miteinander und mit dem neuen Material um“
„Als Malteser ist man nie allein, aber jeder trägt seine Verantwortung an der Gesamtaufgabe. Dieses Erleben möchten wir den Schülern durch unser Engagement beim Schulhofprojekt ermöglichen“, sagt Markus Bensmann, Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes Freiburg. „Die Wertschätzung der Schüler für ihren schön gestalteten Schulhof wird anders sein, wenn auch die eigene Leistung darin steckt“, meint Oliver Lange von den Adlern Mannheim.
Bei der Kick-Off-Veranstaltung überzeugen sich die Gäste selbst vom Engagement der Schüler und vom Zustand des Schulhofes. Mit einer sportlichen Spendenaktion samt Eishockeytor werben die Schüler gemeinsam mit Fred Brathwaite um Unterstützung zur Verschönerung des Schulhofes am 24. April 2010. Die Gäste und Erwachsenen übernehmen ebenfalls Verantwortung und sichern ihre finanzielle oder tatkräftige Mithilfe für den Aktionstag „Fair geht vor“ am 24. April 2010 zu.„Wenn genügend Sach- oder Geldspenden bei der Kick-Off-Veranstaltung gewonnen werden, wird der kompletten Verschönerung des Schulhofes am 24. April nichts mehr im Wege stehen“, versichert Dix-Ernst.Am Aktionstag, Samstag, den 24. April 2010 arbeiten alle beteiligten Schüler, Eltern, Lehrer und freiwillige Helfer auf dem Schulhof. Gemeinsam wird gepinselt, gebaut, gepflanzt und verschönert und dem bürgerschaftlichen Engagement und der Hilfsbereitschaft sind keine Grenzen gesetzt.
Mit dieser Aktion in Mannheim tritt die Geschwister-Scholl-Hauptschule in Wettbewerb mit 15 weiteren Schulen bundesweit. Wenn die Mannheimer Schüler mit ihrem Engagement zu „Fit in FAIR PLAY“ den ersten Platz gewinnen, vervielfacht sich der Spendeneinsatz, denn die Schule erhält zusätzlich ein Preisgeld. Die Kooperationspartner Deutsche Eishockey Liga und Malteser Hilfsdienst überreichen noch vor den Sommerferien der Siegerschule die „Fit in FAIR PLAY“-Trophy.
„Unsere Kinder sind unsere Zukunft, sie sollten es uns Wert sein!“, plädiert Dix-Ernst und bittet, die Initiative der Schüler zu unterstützen.
Spendenkonto
Empfänger: Förderverein der Geschwister-Scholl-Hauptschule MannheimSpendenkonto: 60 43 402
BLZ 670 900 00
Volksbank Rhein-Neckar-eG
Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt im Internet unter www.fit-in-fair-play.de oder per E-Mail: diana.auwaerter@malteser.org
22.02.2010 Spendenübergabe bei der Gardner Denver Schopfheim GmbH: Auszubildende öffnen Herz und Geldbeutel für die Haitihilfe der Malteser
Schopfheim. Bewegt durch Medienberichte über die Not der Menschen in Haiti, ergriffen die Auszubildenden der Gardner Denver Schopfheim GmbH die Eigeninitiative und spendeten. Sie überreichten Emerich Szokoll, ehrenamtlicher Malteser in Schopfheim, eine volle Spendendose. Diese füllten 28 Auszubildende mit insgesamt 600 Euro.
Mit ihrer Spende verbinden die Auszubildenden auch eine Botschaft für die Menschen in Haiti: „Wir wollen den Menschen helfen bei dem Neuaufbau. Das Leben geht weiter, auch wenn es steinig wird“. fassen die Auszubildenden Theresa Haberer und Alexander Rümmele zusammen. „Wir möchten den Malteser spenden, da sie für uns das nächste Ziel sind.“ Die Malteser bauen ihre Gesundheitsstation in Leogane weiter aus und bereiten eine zweite in Darbonne vor. Sie versorgen die Überlebenden, bekämpfen Krankheiten, impfen Kinder und helfen den Müttern ihre Babys auf die Welt zu bringen. Mobile medizinische Teams gehen zu Kranken und Verletzten in die Dörfer.
Emerich Szokoll ist beeindruckt und dankbar über das große Spendenengagement der Jugend bei Gardner Denver Schopfheim.
Unter den Auszubildenden blieb innerhalb einer Woche keine und keiner ungefragt, ob und wie viel sie oder er für Haiti spenden wolle. Jeweils ein Lehrling von den kaufmännischen und ein Lehrling von den gewerblichen Auszubildenden organisierten diese Spendensammlung. „Die Mitarbeiter fanden diese Spendenaktion super, da es unsere eigene Idee war“, berichtet Alexander Rümmele.
19.02.2010 „Songs für Haiti“: Benefiz-Konzert: moderne Chormusik für die Not anderer
Sigmaringen-Mengen. Großes haben sich die etwa 120 Mitwirkenden der Chöre „Wir für Euch“ und „Akzente“ aus Mengen vorgenommen: Zusammen laden sie am Samstag, den 20. Februar, um 19:30 Uhr in die Ablachhalle Mengen ein zum Benefiz-Konzert zugunsten der Haitihilfe der Malteser.
Berührt von den Bildern aus Haiti bitten die Initiatoren um Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen: dafür ist der Eintritt des Abends frei. Gegen eine Spende wird auch das selbstgemachte Fingerfood angeboten.
An dem Konzert-Abend informiert die Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, die Besucher über die Lage und die Hilfsmaßnahmen der Malteser in Haiti. Unter anderem betreiben die Malteser Gesundheitszentren in Leogane und bereiten ein weiteres in Darbonne vor. Im Norden Haitis unterstützt der Malteserorden bereits seit 15 Jahren das Krankenhaus "Sacré Coeur". In dem teilweise zerstörten Krankenhaus "Francois de Sales" in Port-au-Prince leisten die Malteser seit 17. Januar medizinische Hilfe während mobile medizinische Teams zu Kranken und Verletzten in die Dörfer gehen.
„Für den Landkreis Sigmaringen möchten wir ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass wir die Ärmsten der Armen nicht im Stich lassen und uns dessen bewusst sind, wie gut es uns eigentlich geht“, sagt Klaus Schäfer im Namen von „Akzente“ und „Wir für Euch“.
17.02.2010 Mannheim: Veranstaltungshinweis
Schulhofprojekt zu „Fit in FAIR PLAY“ startet an der Geschwister-Scholl-HauptschuleDie Geschwister-Scholl-Hauptschule lädt die Öffentlichkeit zum Kick-Off des Schulhofprojektes ein. Die Veranstaltung findet in der Schule, Warnemünder Weg 2, 68309 Mannheim, am 24.02.2010, 10:00 – um 11:30 Uhr mit Eishockey-Profi Fred Brathwaite statt. Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Fit in Fair Play“ engagieren sich die Schüler gemeinsam mit den Adler Mannheim und dem Malteser Hilfsdienst gegen Mobbing und Gewalt. Die Schüler präsentieren, wie sie selbst und mit freiwilliger oder finanzieller Hilfe der Bürger ihren Schulhof am 24.04. zu einem schönen Platz mit fairen Spielregeln gestalten können.Anmeldung bitte bis zum 22.02.2010 unter Tel: 0621/ 293-8257, Fax: 0621/ 293-8277, geschwister-scholl-hauptschule.direktion@mannheim.de
02.02.2010 Wertheim-Bestenheid: Erinnerungsgottesdienst der Begleitungen aus dem Jahr 2009 „Wasser- Quelle des Lebens“
Mit einem Erinnerungsgottesdienst am Donnerstag den, 04.02.2010 um 19:00 Uhr in der kath. Kirche St. Elisabeth in Bestenheid gedenkt die Malteser Hospizgruppe St. Veronikaund der Palliativberatungsdienst den Menschen, die im Jahr 2009 in ihrer letzten Lebenszeit begleiten wurden. Die ehrenamtlichen Malteser Hospizhelferinnen haben sich mit dem Thema: „Wasser- Quelle des Lebens“in Texten und Liedern auseinandergesetzt und werden den Gottesdienst gestalterisch unterstützen. Alle hinterbliebenen Angehörigen und Freunde sowie die ganze Bevölkerung ist hierzu recht herzlich eingeladen. Im Anschluß besteht die Möglichkeit im Pfarr- und Jugendheim noch etwas zu verweilen.
Kontakt:Malteser Hilfsdienst e.V.Erzdiözese FreiburgDaniela SchweitzerTel.: 09342 / 8593163daniela.schweitzer@malteser.org
01.02.2010 Bonndorf: „Das Pflänzchen wächst und gedeiht“: Neue Malteser Gliederung im Aufbau
Es werden immer mehr: In der Gemeinde Bonndorf ist eine neue Gliederung der Malteser im Aufbau. Ein Großteil der rund 7.000 Bonndorfer gehört dem katholischen Glauben an – sicher auch ein Grund, eine Malteser Gliederung auf die Beine zu stellen.
„Endlich ist der Malteser Hilfsdienst auch bei uns vertreten“, erzählt Notarzt Dr. med. Winfried Grohmann begeistert. „Der Schwerpunkt wird bei uns ganz klar in der Ausbildung zum Rettungshelfer liegen.“ Der Jugendarbeit sowie der Arbeit mit Senioren in Bonndorf und Umgebung solle ebenfalls mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. „Wir planen, die ehrenamtlichen Strukturen in der Region sinnvoller zu vernetzen und den Hilfsdienst vor Ort besser auszubauen“, berichtet Grohmann. So werden die Bonndorfer Malteser in Zukunft verstärkt auf eine enge Kooperation mit anderen Organisationen wie der Caritas hinarbeiten. Des Weiteren werde man versuchen, einen eigenen Krankentransportwagen (KTW) zu bekommen, um im Notfall schneller vor Ort sein zu können, hofft der Notarzt.
Zur Zeit seien etwa zehn Personen am Aufbau der Gliederung beteiligt, „aber jeder Interessierte ist herzlich willkommen. Wir befinden uns natürlich noch in der Orientierungsphase und treffen uns regelmäßig, um das weitere Vorgehen zu besprechen.“ Seine Frau, Dr. med. Annika Grohmann, wird die medizinische Leitung in der Gliederung übernehmen. Beide hatten gemeinsam die Idee, im Großraum Bonndorf eine Gliederung der Malteser zu gründen. „Es macht einen riesigen Spaß zu sehen, wie unser Vorhaben allmählich Gestalt annimmt. Das Pflänzchen wächst und gedeiht“, freut sich Dr. med. Winfried Grohmann.
21.01.2010 Freiburg: Malteser der Erzdiözese Freiburg bitten um Spenden für Haiti - Medizinisches Team operiert im zerstörten Krankenhaus
Die Malteser der Erzdiözese Freiburg bitten dringend um Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti. „12 unserer Kollegen von Malteser International sind bereits in dem Katastrophengebiet und berichten von unheimlichem Leid und unbeschreiblicher Not“, sagt Diana Auwärter, Ansprechpartnerin für Spendenengagement. Sie ruft lokale Unternehmen, Vereine und Privatpersonen auf, Geld zu sammeln und damit die Helfer in Haiti zu unterstützen. „Eine Spende kann nicht zu klein sein. Jeder Cent hilft uns, Leben zu retten“, so Diana Auwärter.
Haiti liegt in Trümmern, zehntausende Menschen sind tot, die Verletzten kämpfen ums Überleben. Es fehlt an allem – an medizinischer Versorgung, an Trinkwasser und Lebensmitteln, an Unterkünften. „Nach Berichten von katastrophalen Zuständen erreichen uns jetzt erste gute Nachrichten von unseren Kollegen“, berichtet Diana Auwärter. „Das medizinische Team hat in Port-au-Prince ein nicht ganz zerstörtes Krankenhaus wieder in Betrieb genommen, behandelt dort Verletzte und kann sogar Operationen durchführen.“ Ein weiterer Malteser Kollege hat am Montag zwei „Emergency Health Kits“ in das Katastrophengebiet gebracht: Die 1.800 Kilogramm schweren Pakete enthalten dringend benötigte Medikamente wie Antibiotika, Wund- und Verbandsmaterialien sowie Schmerzmittel und Instrumente. Damit können die Malteser 20.000 Überlebende drei Monate lang medizinisch versorgen.
„Das ist erst der Anfang“, weiß Diana Auwärter und ergänzt: „Bis zu einigen Orten sind die Hilfskräfte noch gar nicht vorgedrungen.“ Auch dort wird sie das gleiche Bild erwarten wie in Port-au-Prince: tausende Menschen, die dringend Hilfe benötigen. „Neben medizinischer Versorgung wollen die Malteser mit Notunterkünften, Decken, Planen und Lebensmitteln helfen. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder, der etwas geben kann, sollte das jetzt tun“, ruft Diana Auwärter auf.
Spenden sind möglich auf das Spendenkonto: 120 120 120 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 20 500, Stichwort: „Haiti helfen“, oder auch als 5-Euro-Spenden-SMS: einfach „Malteser“ an 81190 senden.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Malteser in Haiti unter www.haiti-helfen.de oder bei Diana Auwärter, Ansprechpartnerin für Spendenengagement der Malteser der Erzdiözese Freiburg: diana.auwaerter@maltanet.de.
5.01.2010 Konstanz: Überraschung beim Pflichtkurs - 1111. Kursteilnehmer
Was für eine Schnapszahl: Im letzten Kurs des Jahres 2009 konnte der Malteser Hilfsdienst den 1111. Kursteilnehmer begrüßen. Der 17-jährige Christian Wind nahm an den „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ teil, einem Pflicht-Kurs für alle Führerscheinbewerber. Damit er bei einem Verkehrsunfall für die Erste Hilfe optimal ausgerüstet ist, erhielt er einen Verbandskasten fürs Auto, eine Beatmungsmaske und ein Gurtmesser. „Was wir hier lernen, ist wichtig und notwendig, um Menschenleben retten zu können“, erklärte er. Leider liegt, laut einer aktuellen Statistik, bei 80 Prozent der Deutschen der Erste-Hilfe-Kurs mehr als 15 Jahre zurück. Daniel Schlegel, Ausbildungsleiter der Malteser Konstanz, gibt zu bedenken: „Regelmäßige Kursbesuche frischen nicht nur die Erste-Hilfe-Kenntnisse auf, sondern nehmen auch die Angst davor, im Ernstfall den oft entscheidenden ersten Schritt zu tun.“
15.12.2009 Stockach: Geplanten Wechsel an der Malteser Spitze vollzogen
Der Arzt Ulf Wieczorek leitet den Stadtverband - Heinz Martin wird Stellvertreter
Der Wechsel an der Spitze des noch jungen Stadtverbandes des Malteser Hilfsdienstes in Stockach kommt früh - war jedoch von den Verantwortlichen von Anfang an eingeplant. Vor rund einem Jahr war Heinz Martin zum ersten Stadtbeauftragter der Malteser bestimmt worden. Als Stellvertreter unterstützt ihn seither der Arzt Ulf Wieczorek.
In einer kleinen Feierstunde in der Malteser-Dienststelle in der Kaufhausstraße 46 konnte nun Ulf Wieczorek die Ernennungsurkunde zum Stadtbeauftragten von Markus Bensmann, Geschäftsführer in der Erzdiözese Freiburg, entgegen nehmen. Als Dank und Anerkennung für seine Aufbauarbeit überreichte Bensmann an Heinz Martin das Malteser-Wappen."Heinz Martin hat einen exzellenten Malteser Blick bewiesen", lobte der Geschäftsführer das Engagement von Martin. "Es ist fantastisch, was Sie in die kurzen Zeit erreicht haben", würdigte er die Leistung des bisherigen Stadtbeauftragten, der nun als Stellvertreter Ulf Wieczorek zur Seite stehen wird.
"Ich kann von seiner Kenntnis profitieren", sagte Wieczorek über seinen Vorgänger, der nun wieder etwas mehr Zeit für seine anderen ehrenamtlichen Verpflichtungen hat. Die Stockacher Malteser bieten begleitete Fahrten auf die Friedhöfe und zu den Ärzten an und übernehmen Besorgungen. Neben dem Mahlzeitendienst werden auch Fahrten für Behinderte und Kranke zu sozialen Einrichtungen durchgeführt. DerBesuchs- und Begleitungsdienst sowie der monatliche Spiele-Nachmittag sind recht junge Angebote der Malteser. Demnächst bieten sie auch eine Sitztanzgruppe an.
2.12.2009 Freiburg: Gasalarm - Freiburger Malteser evakuiert
Dass sie einmal selbst evakuiert würden, hatten sich die Mitarbeiter der Malteser Diözesan- und Regionalgeschäftsstelle in der Freiburger Heinrich-von-Stephan-Straße nur schwer vorstellen können. Am Montag, den 30. November, wurden sie von der Realität eingeholt. Ein Bagger beschädigte bei Grabungen um 11.48 Uhr direkt vor dem Dienstgebäude eine Gasleitung. Zügig musste daraufhin die Geschäftsstelle inklusive Rettungswache geräumt werden. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war vor Ort. Die Organisatorische Einsatzleitung für den Rettungsdienst lag bei den Maltesern. Insgesamt mussten im Umfeld der Baustelle mehrere Gebäude mit rund 500 Personen evakuiert werden. Der angrenzende Bahnverkehr wurde komplett eingestellt. Nach rund drei Stunden war die Gefahr gebannt. Malteser-Einsatzleiter Daniel Hierholzer war sehr zufrieden: "Die Arbeit aller Dienste war sehr kooperativ und zum Glück lief alles glimpflich ab".
30.11.2009 Emmendingen: Kooperation schafft bessere Versorgung im Krankentransport
Flexibel, engagiert und unbürokratisch kooperieren die „Klinik am Tor“ und der Malteser Hilfsdienst, um für kranke und verletzte Menschen im Raum Emmendingen schneller vor Ort zu sein. Dank der Hilfsbereitschaft von Dr. Rainer Saffar, ärztlicher Leiter der „Klinik am Tor“, kann der Krankentransport in Emmendingen ausgebaut werden. Die Klinik stellt den Malteser Rettungssanitätern dazu künftig zwischen ihren Einsätzen eine Unterbringung in der Karl-Friedrich-Straße zur Verfügung. „Gerne nehmen wir die Malteser Mitarbeiter in unseren Räumlichkeiten auf. Schließlich erleichtert die Nähe zum Krankentransport auch die Abläufe in der Klinik erheblich, wovon auch unsere Patienten profitieren werden“, erklärt Dr. Saffar. Die neue Wachgruppe Emmendingen setzt sich aus zwei Rettungssanitätern zusammen. Die Mitarbeiter werden außerdem regelmäßig auf der Hauptrettungswache der Malteser in Freiburg eingesetzt. Mit einem Krankentransportwagen, der mit einem Defibrillator (AED) ausgestattet ist, können bei Notfällen in Emmendingen wichtige Sekunden überbrückt werden, bis der Notarzt eintrifft. Aktuell steht der Krankentransportwagen von 7 bis 15 Uhr zur Verfügung und kann über die integrierte Leitstelle unter der Telefonnummer 07641-19 222 angefordert werden. „Die unkomplizierte Vorgehensweise hat zu dieser guten Lösung geführt“, freut sich Daniel Hierholzer, Leiter des Malteser Rettungsdienstes im Bezirk Schwarzwald-Oberrhein.
26.11.2009 Mannheim: Start der Aktion „Fit in FAIR PLAY“ an der Geschwister-Scholl-Hauptschule
Mit 32 Schülerinnen und Schülern, die an zwei Kursen zu „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ der Malteser teilnehmen, startet an der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Mannheim die Aktion „Fit in FAIR PLAY“. An dem bundesweiten Projekt engagieren sich insgesamt 16 Schulen gemeinsam mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und dem Malteser Hilfsdienst gegen Gewalt und Mobbing. Das über die „Mensch, wir brauchen dich!“ Kampagne geförderte Kinder- und Jugendprojekt „Fit in FAIR PLAY“ findet von November 2009 bis Mai 2010 statt.
In die Arbeit an den Schulen sind die Malteser in Mannheim sowie die DEL-Profis der Adler Mannheim aktiv involviert. „Gemeinsam beweisen sie, dass eine intakte, friedvolle Gesellschaft und große Leistungen nur durch ein starkes Team vollbracht werden können. Und dass Offenheit und Miteinander die Basis für Erfolg und das Erreichen von Zielen sind,“ berichtet Matthias Fries, Medienbeauftragter der Adler Mannheim. Ermittelt wird dabei in einem schulformunabhängigen Wettbewerb die Gewinnerschule über drei Disziplinen:
„Gemeinsam stark“ – Kinder und Jugendliche erfahren sich als Teil einer Gemeinschaft und lernen von und mit den Eishockeyprofis, dass nur eine geschlossene Teamleistung zum Erfolg führt.
„Fair geht vor“ – Schüler und Lehrer setzen sich mit Werten wie Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung auseinander. Dieser Teil des Wettbewerbs appelliert an die Kreativität der Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler. Gefragt ist die Entwicklung eigener sozialer Projekte und Aktionen gegen Gewalt und Mobbing.
„Abenteuer Helfen“ – aktiviert die Malteser aus der Nähe. Sie vermitteln die Notwendigkeit der Hilfe für den „Schwächsten“ durch fundierte Grundkenntnisse in Erster Hilfe, und lehren die Schülerinnen und Schüler, Werte wie Gesundheit oder die Unversehrtheit des Körpers anders einzuordnen.
Im Rahmen der „Abenteuer Helfen“-Projekte wird an der Geschwister-Scholl-Hauptschule ein Schulsanitätsdienst eingerichtet.
Hauptanliegen des Schulsanitätsdienstes sind die Unfallverhütung und Erste-Hilfe-Leistung durch darin ausgebildete Schüler. Und das für jeden und jederzeit: während des Unterrichts, auf dem Schulhof und bei außerschulischen Veranstaltungen. Er zielt darauf ab, bei den teilnehmenden Schülern einen Sinn für soziales Handeln und soziale Verantwortung zu wecken und dies zu praktizieren. Zu den Aufgaben eines Schulsanitäters gehören unter anderem die Erstversorgung bei Unfällen, die Alarmierung des Rettungsdienstes bei lebensbedrohlichen Notfällen, die Begleitung kranker oder verletzter Mitschüler zum Arzt/ins Krankenhaus sowie die sanitätsdienstliche Betreuung von außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen.
Die Leiterin der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Mannheim, Hannelore Dix-Ernst, ist begeistert von dem Projekt: „Endlich wird an unserer Schule ein dauerhafter Schulsanitätsdienst angeboten. Wie begeistert unsere Schülerinnen und Schüler von dem Angebot sind, zeigt sich schon daran, dass sich sofort 32 Kursteilnehmer für die ‚Lebensrettenden Sofortmaßnahmen’ meldeten.“ Auch die Kooperation mit dem DEL-Club Adler Mannheim sieht die Schulleiterin äußerst positiv: „Wenn die Schüler von den Profis hören, wie wichtig der Teamgeist für den Zusammenhalt in einer Mannschaft ist, hat dies sicherlich auch positive Auswirkungen auf ihr Sozialverhalten.“
Kurz vor Beginn der Sommerferien, am 31. Mai 2010, endet der „Fit in FAIR PLAY“ Wettbewerb für das Schuljahr 2009/10. Eine unabhängige, hochkarätig besetzte Jury wird die Finalisten auswählen und die Wettbewerbsergebnisse im Juni 2010 präsentieren. Die Kooperationspartner DEL und Malteser Hilfsdienst überreichen noch vor den Sommerferien der Siegerschule die „Fit in FAIR PLAY“-Trophy. Bei allem sportlichen Wettkampfgeist weisen die Initiatoren jedoch darauf hin, dass letztlich alle Teilnehmer Gewinner sind. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält daher zum Dank für die Teilnahme eine besondere Urkunde. Und auch die Schulen bekommen für ihr Engagement eine Auszeichnung des Malteser Hilfsdienstes und der Deutschen Eishockey Liga, als „Schule – Fit in FAIR PLAY“.
Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt im Internet unter www.fit-in-fair-play.de oder per E-Mail: info@fit-in-fair-play.de.
13.11.2009 Freiburg: Informationsveranstaltung zum Thema Testament/Erbschaft
Der Malteser Hilfsdienst in Freiburg hat zu einem Informationsnachmittag zum Thema „Nachlassgestaltung“ eingeladen. 22 interessierte Fördermitglieder fanden sich in der Kooperatur-Dompfarrei am Münsterplatz ein, um sich über dieses wichtige Thema zu informieren. Der Referent war Rechtsanwalt Achim Kupfer, Fachanwalt für Erbrecht aus Freiburg. Er erläuterte dem Publikum unter anderem die gesetzliche Erbfolge, das Pflichtteilsrecht, verschiedene Formen der Testamentsgestaltung und Wichtiges zur Erbschaftsteuer. Der Fachanwalt gab auch praktische Tipps für die richtige Nachfolgeabwicklung. Persönliche Fragen des Publikums konnten ebenfalls beantwortet werden. „Die Veranstaltung fand in einem vertrauten Rahmen statt, in dem gemeinsam nachgedacht und auch gelacht wurde“, berichtet Diana Auwärter, Ansprechpartnerin für Freunde und Spender der Malteser Freiburg. „Das Interesse an diesem Thema ist sehr groß, da es jeden betrifft.“
3.11.2009 Freiburg: Acht neue Sitztanzleiterinnen
Baden-Württemberg ist um acht zertifizierte Sitztanzleiterinnen reicher. Die Leiterin der Malteser Erzdiözese Freiburg, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, konnte den Teilnehmerinnen des Malteser Zertifizierungskurses nach einer rund dreijährigen Ausbildung und erfolgreich bestandener Abschlussprüfung ihre Zertifikate überreichen.
„Ich habe selbst erlebt, was Sitztanz für Menschen bedeuten kann, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind“, berichtet Malteser Diözesanleiterin Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim. Sie überreichte den acht frischgebackenen Sitztanzleiterinnen in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg ihre Zertifikate. „Mit dem Sitztanz helfen Sie den Menschen, sich zu erinnern: An die Freude am Tanz, an der Musik, an der Liebe. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen viel Freude mit Ihren Sitztanz-Gruppen.“ Acht Frauen aus ganz Baden-Württemberg haben sich über drei Jahre hinweg in Blockseminaren von den Maltesern Freiburg zur Sitztanzleiterin ausbilden lassen. In diesem Herbst haben sie die Ausbildung erfolgreich mit dem Zertifizierungskurs und einer Prüfung abgeschlossen.
Sitztanz ist eine Form der Tanzgymnastik und kann mit Senioren, oder anderen, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden. Die acht neuen Sitztanzleiterinnen haben bereits eigene Sitztanzgruppen an ihrem jeweiligen Heimatort aufgebaut, zum Teil an den Arbeitsstätten, beispielsweise in Senioren- oder Behindertenheimen, vielerorts aber auch ehrenamtlich im Rahmen von Seniorengruppen.
Geleitet wurde der Zertifizierungskurs von der diplomierten Tanzpädagogin Corina Oosterveen: „Erst in den vergangenen 15 Jahren konnte die vielfältige Wirkungsweise des Sitztanzes wissenschaftlich erforscht und begründet werden.
Neben der verbesserten Beweglichkeit konnten vor allem auch im Bereich der Hirnphysiologie sehr positive Effekte nachgewiesen werden. Diese Erkenntnisse haben natürlich geholfen, die Tänze bedeutend weiterzuentwickeln.“
„Die jetzt zertifizierten Teilnehmerinnen bilden die erste Generation von Sitztanzleiterinnen aus Freiburg“, berichtet Monika Pfundstein stolz. Sie ist die Leiterin des Malteser Sitztanzes in Freiburg. Doch die nächste Generation soll nicht lange auf sich warten lassen: In regelmäßigen Abständen bieten die Malteser Freiburg Kurse zum Sitztanzleiter/zur Sitztanzleiterin auf allen Niveaus an. Der nächste Grundkurs findet im April 2010 in Freiburg statt. Mehr Informationen und Anmeldung bei Monika Pfundstein unter der Telefonnummer 07729/35 30 20 oder per E-Mail: mpfundstein@web.de.
28.10.2009 Bad Säckingen: Neuer Besuchs- und Begleitdienst
Viele Senioren leben allein und haben niemanden mehr, mit dem sie sich austauschen können. Ob die Angehörigen und Freunde weit weg wohnen, berufstätig sind, wenig Zeit haben oder bereits verstorben sind – für die Einsamkeit älterer Menschen gibt es viele Gründe. Damit sie nicht vollkommen isoliert von der Außenwelt leben, haben die Malteser den Besuchsdienst „Mit Herz und Hand“ ins Leben gerufen, der ab November auch in Bad Säckingen angeboten wird.
Der Malteser Hilfsdienst in Bad Säckingen unternimmt seit Jahren regelmäßig Ausflüge mit Senioren. „Es ist uns immer eine Freude, mit Älteren zu sprechen und Zeit mit ihnen zu verbringen,“ erzählt die Malteser Stadtbeauftragte Alice Rauter. „Besonders schön ist zu sehen, wie gut das persönliche Gespräch den älteren Menschen tut. Sie wollen sich mitteilen und möchten jemanden haben, der ihnen zuhört. Doch dafür hat das Pflegepersonal oder der Mahlzeitendienst leider oft nicht die Zeit.“ Aus diesen Erfahrungen heraus ist der Wunsch entstanden, einen Besuchs- und Begleitdienst in Bad Säckingen einzurichten.
Der neu gegründete Besuchsdienst beinhaltet, dass Ehrenamtliche regelmäßig ältere Menschen besuchen und dadurch Abwechslung und mehr Qualität in das Leben allein lebender Senioren bringen. Schon ein oder zwei Stunden pro Woche können genügen, alten, kranken oder einsamen Menschen wieder eine Perspektive im Alltag zu bieten und sie aus der Isolation zu holen. Die gemeinsame Zeit kann zum Kaffee trinken, Spazieren gehen, zum Vorlesen oder einfach zum Reden genutzt werden. „Diese Gespräche sind für beide Seiten eine Bereicherung. Man bekommt so viel zurück!“ meint Alice Rauter. „Es gibt so viele einsame, hilfsbedürftige Menschen und wir hoffen, diesen etwas Nähe und Wärme geben zu können.“ Da die Malteser ehrenamtlich arbeiten, stehen sie nicht unter terminlichem Druck. Sie nehmen sich Zeit.
Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend über den neuen Besuchs- und Begleitdienst am Donnerstag, dem 5. November, um 19.30 Uhr eingeladen. Besondere Vorkenntnisse benötigen sie nicht. Eine Schulung wird am darauf folgenden Wochenende, am Freitag, dem 13. November, von 14.00 bis 20.00 Uhr und Samstag, dem 14. November, von 10.00 bis 17.00 Uhr stattfinden. Veranstaltungsort ist der Gruppenraum der Malteser in Bad Säckingen. Mit der Schulungsleiterin Verena Gräfin Plettenberg konnte eine ausgewiesene Expertin gewonnen werden: Sie ist Dozentin für Hospizseminare und hat den Malteser Begleitdienst in München aufgebaut.
Bei weiteren Fragen steht die Malteser Stadtbeauftragte Alice Rauter unter 07761/1800 oder alice.rauter@malteser-badsaeckingen.de gern zur Verfügung.
19.10.2009 Offenburg: „Berge versetzen“ in Offenburg-Bohlsbach
Bereits zum 26. Mal lud die Malteser Jugend Freiburg zum Diözesanjugendtag ein. In diesem Jahr fand er in Offenburg-Bohlsbach auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule statt. Das diesjährige Motto lautete: „Berge versetzen – Komm’ mach mit!“. Die rund 150 Kinder und Jugendlichen erwartete ein spannendes und abwechslungsreiches Wochenende mit vielen Aktionen und Workshops.
Die Malteser Jugend ist die in Gruppen zusammengeschlossene Gemeinschaft von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Malteser Hilfsdienst e.V. In jugendgemäßem Stil wird der Malteser Leitsatz „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ umgesetzt und erlebbar gemacht. Die Malteser Jugendarbeit baut auf vier Säulen auf: Bildungsarbeit, aktive Freizeitgestaltung, malteserspezifische Ausbildung und soziales Engagement, alles basierend auf dem Glauben an Jesus Christus. Seit 30 Jahren gibt es in der Erzdiözese Freiburg Malteser Jugendgruppen, in 18 Städten und Dörfern der Erzdiözese bilden sie einen festen Bestandteil des Gemeindelebens. In diesem Jahr fand der Diözesanjugendtag zum 26. Mal statt, diesmal in Offenburg-Bohlsbach. Zahlreiche Kinder und Jugendliche hatten hier erneut die Gelegenheit zur Begegnung, zum Spiel und zum gemeinsamen Gebet.
Das Motto des Diözesanjugendtags 2009 war „Berge versetzen – Komm’ mach mit!“. Diözesanjugendreferentin Martina Wieber erklärt: „Jeder kann dazu beitragen, dass in der Gesellschaft etwas bewegt wird. Es ist wichtig, dass die jungen Menschen lernen, nicht nur passiv durch die Welt zu gehen. Sie müssen aktiv werden, um eine Veränderung in der Gesellschaft zu erreichen. Das möchten wir mit dem diesjährigen Motto verdeutlichen.“ Das Thema fand sich natürlich auch in den vielen verschiedenen Workshops wieder, an denen die Mitglieder der Malteser Jugend teilnehmen konnten.
Eröffnet wurde der Diözesanjugendtag von der Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, die auch Schirmherrin der Veranstaltung war. Nach der Eröffnung folgte der Programmhöhepunkt des Jugendtags: Der traditionelle Spieleparcours, an dem die Malteser Jugend in jedem Jahr mit Begeisterung teilnimmt. „Die zehn Stationen des Parcours spiegeln die Schwerpunkte der Malteser Jugend wider“, so Diözesanjugendsprecher Matthias Barth. „Die Kinder und Jugendlichen sind stets mit großem Eifer dabei und haben viel Spaß.“ Dem Gottesdienst am Abend stand der Generalvikar der Erzdiözese Freiburg, Dr. Fridolin Keck, vor, gestaltet wurde die Messe von der Malteser Jugend und Pfarrer Oliver Schmidt.
Der Diözesanjugendtag wurde finanziell unterstützt durch das Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KG.
13.10.2009 Schopfheim: Einweihung der neuen Rettungswache
Der Malteser Hilfsdienst e.V. der Diözese Freiburg verfügt über eine neue Rettungswache in Schopfheim sowie über neue Räumlichkeiten für die Ortsgliederung Wiesental.
Die Einweihung wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Bernhard in Schopfheim eröffnet. Danach bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der neuen Wache. Mit einem bunten Programm für die ganze Familie wurde die Einweihung der neuen Räumlichkeiten vom Malteser Hilfsdienst und befreundeten Rettungsorganisationen fortgesetzt. Die Rettungswache befindet sich in der Gündenhauser Straße 31 in Schopfheim.
Die Wachgruppe Schopfheim setzt sich aus vier hauptamtlichen Rettungsassistenten, einem Rettungsassistenten im Anerkennungsjahr (RAiP) sowie einem ehrenamtlichen Mitarbeiter zusammen. Mit einem Rettungstransportwagen (RTW) vom Typ Mercedes Sprinter 315 mit Kofferaufbau wird die Notfallrettung von 7 bis 19 Uhr sichergestellt. Die hauptamtlichen Mitarbeiter werden außerdem regelmäßig auf der Hauptrettungswache der Malteser in Freiburg eingesetzt. Derzeit werden pro Monat rund 70 Einsätze absolviert.„Durch die neue Rettungswache sind wir nun noch besser in der Lage, im Notfall schnell zu reagieren“, so der Malteser Ortsbeauftragte Emerich Szokoll.
05.10.2009 Bad Säckingen: Ausflug der Heimbewohner
Die Bewohner des St. Franziskus Pflegeheims hatten allen Grund zur Freude: Der Malteser Hilfsdienst lud sie, unter der Leitung der Malteser Beauftragten Alice Rauter und des Geschäftsführers des Pflegeheims Michael Schlosser, zu einem Ausflug ein.
Insgesamt 45 Gäste, darunter 22 Rollstuhlfahrer, waren mit von der Partie. Betreut und begleitet wurden sie von ehrenamtlichen Helfern. Die Heimbewohner machten einen einstündigen Ausflug in den Badmattenpark, anschließend ging es zu Kaffee und Kuchen in den Fridolinssaal der Kirchengemeinde. Dort trafen sie auf Bewohner des ortsansässigen Marienhauses und Gäste der Caritas-Sozialstation, die ebenfalls zum Kaffeekränzchen eingeladen waren. Anschließend berichtete der „Nachtwächter“ Hans-Martin Vögtle, was sich zu vergangenen Zeiten alles in Bad Säckingen zugetragen hat.
Da das St. Franziskus Pflegeheim sehr abgelegen ist, haben die Bewohner nicht oft die Gelegenheit, in den Ort zu kommen. „Wir wollten den Menschen etwas Gutes tun“, erläutert die Malteser Beauftragte Alice Rauter. „Ein Ausflug ist die ideale Gelegenheit, den Bewohnern mehr Abwechslung zu bieten.“ Die Freude über die Aktion konnte man den Gästen ansehen: Sie genossen den Tag und waren mit Freude dabei.
Auch in Zukunft werden sich die Malteser in Bad Säckingen verstärkt für Kranke und Hilfsbedürftige engagieren: Für Mitte November ist ein Besuchs- und Begleitdienst geplant. Die Malteser Bad Säckingen freuen sich über jeden weiteren Helfer. Weitere Informationen bei Alice Rauter (alice.rauter@malteser-badsaeckingen.de).
05.10.2009 Offenburg: Dozenten drücken die Schulbank
Zehn Malteser Dozenten für die sozialpflegerische Ausbildung in der Erzdiözese Freiburg nahmen jetzt an einer Fortbildung zum Demenzbegleiter in Offenburg teil. Die von ihnen in Zukunft abgehaltenen Kurse zur Schwesternhelferin/zum Pflegediensthelfer (SH-Kurs) können sie damit um das Zusatzmodul „Demenzbegleitung“ aufwerten. Mit Stefan Nolte, Leiter der Malteser Fachschule für Altenpflege in Duderstadt, wurde die Fortbildung von einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Demenzbegleitung durchgeführt. „Das Zusatzmodul in der sozialpflegerischen Ausbildung ist eine Reaktion auf die Überalterung in unserer Gesellschaft: Zweifellos wird das Thema Altersdemenz im Bereich der sozialen Pflege immer mehr Raum einnehmen“, erklärt Andreas Rödele, Referent für Sozialpflegerische Ausbildung der Malteser in der Erzdiözese Freiburg.
29.09.2009 Konstanz: Malteser SocialDay ein voller Erfolg
Die Malteser Bodensee veranstalteten zum ersten Mal einen SocialDay. Ortsansässige Unternehmen hatten an diesem Tag die Möglichkeit, sich für soziale Projekte zu engagieren. Ihre Mitarbeiter wurden in gemeinnützigen Einrichtungen aktiv und erledigten wichtige Aufgaben. Insgesamt sieben Projekte konnten am SocialDay umgesetzt werden.
Die Firma Siemens Postautomatisierung in Konstanz ging mit gutem Beispiel voran, indem sie drei Projekte übernahm. Gleich 15 Mitarbeiter reichten einen Tag Urlaub in der Firma ein, um gemeinnützig tätig zu werden. So wurde beispielsweise im Keller der Konstanzer Regenbogenschule für Körper- und Geistigbehinderte eine Zwischenwand eingezogen, um aus einem großen Raum zwei kleinere zu machen. Der soziale Einsatz zeigte Wirkung bei den Aktiven: „Als Mitglied der Gesellschaft möchte ich etwas tun, das anderen hilft“, so eine Mitarbeiterin.
Auch an der Wessenbergschule in Konstanz wurde rege gearbeitet: Aus dem verwilderten Innenhof wurde, dank der Mithilfe der Mitarbeiter des Fruchthofs Konstanz und vieler Sachspenden umliegender Unternehmen, ein gemütlicher Aufenthaltsplatz für die Schüler.
Die Auszubildenden der Stadtwerke Konstanz nahmen sich, mit Unterstützung der Firma Gradmann in Konstanz, des Spielmobils vom Quartierszentrum Tannenhof an. In diesem werden die Spielsachen der Kinder aufbewahrt. Dem alten, vernachlässigten Mobil wurde wieder zu neuem Glanz verholfen, was die Helfer am Ende des Tages mit den Quartiersbewohnern feierten.
Der nächste SocialDay der Malteser Bodensee findet am 1. Oktober 2010 statt. Weitere Informationen bekommen Sie unter www.socialday-bodensee.de oder direkt bei der Malteser Mitarbeiterin Silvia Baumann unter Tel.: 07531 - 81 04 0, E-Mail: silvia.baumann@maltanet.de.
14.09.2009 Wertheim: Veranstaltungsreihe „Abende für die ambulante Pflege“
Der Bereich Palliative Care und Hospizarbeit Wertheim des Malteser Hilfsdienstes e.V. lädt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste herzlich zu der Veranstaltungsreihe „Abende für die ambulante Pflege“ ein.
Die ambulante Pflege fordert viel von den Pflegekräften, vor allem Kreativität und spontanes Handeln. Vollkommen auf sich gestellt, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den täglichen Diensttouren jederzeit flexibel auf die individuelle häusliche Situation reagieren und eingehen. Gerade bei der Versorgung bettlägriger und schwerkranker Patienten kommt es manchmal zu Situationen, die physisch und psychisch einiges von der Pflegeperson abverlangen.
Die Veranstaltungsreihe „Abende für die ambulante Pflege“ findet statt im Ambulanten Hospiz- und Palliativzentrum im Haslocher Weg 30 und möchte den Pflegekräften eine Plattform zur Information und zum Gespräch bieten. Ein kurzer, themenbezogener Einstiegsvortrag dient jeweils als Anstoß für den darauf folgenden Erfahrungsaustausch. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter Tel. 09342/859316-3 oder per E-Mail (daniela.schweitzer@maltanet.de) erwünscht.
Abende für die ambulante Pflege:
Donnerstag, 17. September 2009, 19 - 21 Uhr: „Ernährung & Mundpflege in der letzten Lebensphase“
Donnerstag, 19. November 2009, 19 - 21 Uhr: „Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden“
Donnerstag, 10. Dezember 2009, 19 - 21 Uhr: „Der Schmerzpatient in der ambulanten Pflege“
07.09.2009 Konstanz: Pflegediensthelfer schneiden gut ab
Mit einem Notendurchschnitt von 2,3 erreichten die Teilnehmer des jüngst zu Ende gegangenen Pflegediensthelfer-Kurses der Malteser Konstanz erneut gute Abschlüsse. „Toll, dass alle bestanden haben“, freut sich Kursleiterin Marion Götz. Zwölf Frauen und zwei Männer waren zu den praktischen und theoretischen Prüfungen angetreten.
Körperpflege, Lagerung, Krankenbeobachtung, verschiedene Krankheitsbilder, Prophylaxen (vorbeugende Maßnahmen) und Anatomie (Lehre vom Körberbau) sind nur einige der Kursthemen, die im Pflegediensthelfer-Kurs vermittelt werden. Der Lehrgang schließt zudem einen vollständigen Erste-Hilfe-Kurs mit ein. Er richtet sich vor allem an pflegende Angehörige und an hauswirtschaftlich Beschäftigte bei Pflegediensten. „Der Kurs eignet sich besonders für Menschen, die erste Erfahrungen mit dem Pflegeberuf machen möchten“, erklärt Marion Götz. „Er kann auch der Einstieg in eine Tätigkeit in Pflegeheimen sein.“
In Konstanz beginnt der nächste Kurs am 12. Oktober und dauert bis zum 6. Februar 2010. Wer zu Hause Angehörige pflegt, kann bei der Krankenkasse einen Zuschuss zum Kursentgelt beantragen. Ausführliche Informationen gibt es bei den Maltesern Bodensee unter der Telefonnummer 07531 / 8104-0 oder per E-Mail: info@malteser-bodensee.de.
31.08.2009 Münstertal: Ausflug mit den Schwestern des Klosters St. Trudpert
„Auch wenn ich denn jetzt gehen muss, weine nicht ade!“ singt es mehrstimmig zum Abschied, als sich die Malteser Karawane mit fünf Kleinbussen langsam vom Hofe des idyllisch gelegenen Klosters St. Trudpert im Münstertal in Bewegung setzt. Zum ersten Mal veranstalteten dieses Jahr die Josefsschwestern gemeinsam mit der Malteser Ortsgruppe Münstertal ihren Sommerausflug.
Die 27 Schwestern und 10 ehrenamtlichen Mitglieder der Malteser wurden zunächst von Schwester Oberin Sophie in Empfang genommen und durch das Geburtshaus des Ordensgründers Abbe Pierre-Paul Blanck geführt, das noch gut erhalten im Ortskern von Türckheim im Ober-Elsass steht. Von einem herzhaften elsässischen Mittagessen gestärkt, ging die Fahrt weiter ins nahegelegene Kloster St. Odile, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte in den Höhen der Vogesen. Nach einer ausgiebigen Besichtigung der imposanten Anlage aus der frühen Romantik und einem gemeinsamen Gebet der Schwestern in der Kapelle führte der Weg wieder zurück auf die heimische Seite des Rheins, in den Schwarzwald.
Das herrliche Wetter und die heitere Stimmung luden noch zu einem spontanen gemeinsamen Eisessen auf der Heimfahrt ein, bevor die ganze Gruppe abends wieder herzlich von den Schwestern im Kloster in Empfang genommen wurde. Ein herrlich erfrischender und gelungener Ausflugstag fand somit seinen Abschluss, der mit Sicherheit nicht der letzte seiner Art war und hoffentlich im nächsten Jahr wieder mit singender Leichtigkeit begonnen wird.
24.08.2009 Freiburg: Aktion „Sicher in den Urlaub“ an der Raststätte Breisgau
Passend zur Ferienreisezeit veranstaltete das Autobahnpolizeirevier Umkirch auf der Raststätte Breisgau an der Autobahn A5 einen Aktionstag „Sicher in den Urlaub“. Auch die Malteser Freiburg waren mit einem Stand präsent. Interessierte Durchreisende konnten dort ihren Blutdruck oder ihren Blutzuckerwert messen lassen und hatten die Gelegenheit, anhand einer Puppe wichtige Soforthilfemaßnahmen, wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung, aufzufrischen. Insgesamt wurden durch die Aktion rund 200 Urlaubsreisende erreicht.
24.07.2009 Freiburg: Besuch des neuen Referatsleiters Katastrophenschutz
Der neue Referatsleiter Katastrophenschutz, Notfallvorsorge und Zivile Verteidigung des Innenministeriums Baden-Württemberg, Christian Leinert, stattete der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg einen Besuch ab.
Im Gespräch mit Diözesangeschäftsführer Markus Bensmann, dem Malteser Landesbeauftragten Konstantin Freiherr von Teuffel sowie dem Katastrophenschutzreferenten Christoph Klausmann informierte er sich über die Aktivitäten im Katastrophenschutz in der Erzdiözese und zeigte besonderes Interesse am ehrenamtlichen Engagement. Offene Fragen bezüglich der geplanten Umstrukturierung des Katastrophenschutzes in Baden-Württemberg wurden genauso erörtert wie bestehende rechtliche Grauzonen, die beispielsweise für ehrenamtliche Helfer bei Großschadenslagen bestehen können. "Wir sind froh, mit Herrn Leinert einen sehr verständnisvollen Ansprechpartner mit einem offenen Ohr für unsere Fragen und Probleme im Ministerium zu haben", freute sich Christoph Klausmann.
13.07.2009 Stockach: Neue Dienststelle eingeweiht
Die Malteser Stockach, seit Anfang dieses Jahres im Einsatz, haben nun ihre neue Geschäftsstelle in der Kaufhausstraße 46 feierlich eingeweiht. Am Samstag, dem 18. Juli, findet ein Tag der offenen Tür statt, an dem die Stockacher Bevölkerung die neuen Räumlichkeiten besichtigen und sich über das Leistungsangebot der Malteser informieren kann. Die Dienststelle ist ab sofort mit der neuen Dienststellenleiterin Olga Gellert besetzt. Sie steht interessierten Bürgern von Montag bis Freitag als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Die Malteser Stockach bieten bislang den Mahlzeitendienst sowie einen Fahrdienst für Einkäufe, Arztbesuche und Friedhofsfahrten an. Seit Februar verantworten sie außerdem ehrenamtlich den Fahrdienst zur Sozialstation St. Elisabeth. Um ihre Dienste noch weiter ausbauen zu können, freuen sich die Malteser Stockach über neue ehrenamtliche Helfer. Interessierte sind gebeten, sich über die Emailadresse info@malteser-stockach.de oder unter der Telefonnummer 07771/ 5508 zu melden. Weitere Infos über die Malteser Stockach gibt es auf www.malteser-stockach.de.
07.07.2009 Freiburg: Professionelle Pflege - Malteser Freiburg bilden wieder aus
Zwei Drittel der über 75-Jährigen in Deutschland leben schon heute in Single-Haushalten. Um den Alltag meistern zu können, benötigen sie oft professionelle Hilfe. Eine Ausbildung in der Pflege ist daher eine gute Möglichkeit, über den Bereich Altenpflege und Hauswirtschaft einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Zum Beispiel durch eine Ausbildung zur Schwesternhelferin/zum Pflegediensthelfer (SH-Kurs), wie sie die Malteser Freiburg ab September 2009 anbieten.
Die Fachkräfte der Malteser vermitteln in dem Kurs die nötigen Basisqualifikationen für die Arbeit in der Pflege. Schwesternhelferinnen und Pflegediensthelfer werden in verschiedenen Bereichen gebraucht: im Team eines ambulanten Pflegedienstes genauso wie in Senioren- oder Pflegeheimen, im sozialen Betreuungs- und Besuchsdienst oder im familiären Umfeld eines Pflegebedürftigen. Ihre Aufgabe ist zum Beispiel, Pflegebedürftige mobil zu machen und ihnen bei der Körperpflege und im Haushalt zur Hand zu gehen. „Der Unterricht findet an zwei Abenden unter der Woche sowie an vier Samstagen ganztägig statt. Wir legen in unserem SH-Kurs besonderen Wert auf praktische Fertigkeiten. Von den 120 Stunden des Lehrgangs sind 55 zum Üben reserviert“, sagt Andreas Rödele, Ausbildungsbeauftragter bei den Maltesern Freiburg.Nach dem abgeschlossenen Lehrgang vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse in einem 14-tägigen Praktikum.
Wer die SH-Ausbildung erfolgreich absolviert hat, kann sich bei der IHK zur Fachkraft im Sozial- und Gesundheitswesen weiterbilden.
Nähere Informationen zum SH- Kurs und Anmeldung unter der Telefonnummer (0761) 45525-26 oder per Email: andreas.roedele@maltanet.de. Anmeldeschluss ist Mitte August.
30.06.2009 Malteser Ausbildung: Knock on statt Knock out!
Unter dem Motto „Knock on - Ein Schlag fürs Leben“ starten die Malteser ab 1. Juli als erste Organisation deutschlandweit ihr neues Konzept für die Breitenausbildung in Erster Hilfe. Flächendeckend wird an 480 Standorten – darunter auch Freiburg – in allen Kursen ab der zweiten Jahreshälfte der Umgang mit so genannten „automatisierten externen Defibrillatoren (AED)“ gelehrt. Als prominente Patin bestätigt die aus Karlsruhe stammende Boxweltmeisterin Regina Halmich: „Die Hemmschwelle öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr hoch. Die Malteser nehmen einem die Angst davor, zu helfen. Zu wissen, was man im entscheidenden Moment tun muss, ist einfach ein gutes Gefühl. Besonders wenn man weiß, dass dieses Wissen in erster Linie den Menschen zu Gute kommt, die einem am Herzen liegen. Denn die meisten Notfälle passieren zu Hause, in der Freizeit und am Arbeitsplatz.“
Außerhalb von Krankenhäusern ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland. Bis zu 50 Prozent der Betroffenen weisen Kammerflimmern auf. Bernhard Bürkle, Ausbildungsleiter der Malteser in Baden-Württemberg: „Wir lehren als erster Anbieter bundesweit den Umgang mit Defibrillatoren und tragen so dazu bei, die Überlebensrate zu erhöhen.“
Die elektrische Defibrillation, bei der mittels großflächiger Elektroden ein Stromstoß auf den Körper des Betroffenen abgegeben wird, ist die einzig wirksame Behandlung des Kammerflimmerns. Der Erfolg wird durch den Faktor der schnellen Hilfe bestimmt. Eine Kombination aus sofortiger Frühdefibrillation und weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen um 60 Prozent. Da bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Minuten vergehen, sei es „besonders wichtig, dass die Maßnahme der Frühdefibrillation auch von Laien durchgeführt werden kann“, bekräftigt Bürkle. Halmich bestätigt: „Erste-Hilfe-Ausbildung bei den Maltesern - die machen jeden fit!“
Die Malteser bieten individuell zugeschnittene Kurse für Betriebe und Freizeitclubs, für Senioren, junge Eltern und Kinder sowie Kurse für Führerscheinbewerber an. Moderne Medien sowie eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation der Malteser Ausbilder garantieren, dass man im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen kann. Unter www.malteser-kurse.de findet man schnell einen für sich geeigneten Kurs. Der eigens eingerichtete Assistent führt einen sicher durch die vielfältigen Angebote. Natürlich kann man sich auch dort direkt online anmelden.
24.06.2009 Freiburg: Neuer Grundkurs zur Sitztanzleiterin im November
Spaß am Tanzen und Freude am Leben: Sitztanz ist eine Form der rhythmischen Gymnastik und kann mit Kindern, Senioren, psychisch Kranken oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden. Für alle, die sich in ihrer Freizeit oder beruflich für diese Menschen engagieren möchten, bieten die Malteser Freiburg vom 05. bis zum 08. November 2009 einen Grundkurs zur Ausbildung zum Sitztanzleiter / zur Sitztanzleiterin an.
Neben den Grundlagen des Sitztanzes werden im Rahmen des Grundkurses auch Tänze eingeübt und pädagogische Konzepte zur Leitung einer Sitztanzgruppe vermittelt. Der Grundkurs wird geleitet von einer diplomierten Sozial- und Tanzpädagogin und findet in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg in der Heinrich-von-Stephan-Straße 14 statt.
Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2009. Nähere Informationen und Anmeldung bei Monika Pfundstein unter der Rufnummer 07729-35 30 20 oder unter der Emailadresse mpfundstein@web.de.
15.06.2009 Münstertal: Neuer RTW beim Tag des Retters vorgestellt
Die Malteser in Münstertal rücken künftig mit einem neuen Rettungswagen zu Notfällen aus. Der Öffentlichkeit wurde das Fahrzeug jüngst im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden "Tag des Retters" in Münstertal vorgestellt. Zugegen waren unter anderem Bürgermeister Rüdiger Ahlers, der stellvertretende Malteser Diözesanleiter Harry Zoll sowie Diözesangeschäftsführer Markus Bensmann. Der Rettungswagen vom Typ VW "Crafter" verfügt über einen 160 PS-starken Motor, der sich in dem topografisch schwierigen Einsatzgebiet der Münstertäler Rettungswache bewähren dürfte, das sich im Gebiet des Belchen auf bis zu 1400 Meter Höhe erstreckt. Die Münstertäler Malteser werden zu etwa 1.000 Einsätzen pro Jahr gerufen.
15.05.2009 Mannheim: Malteser Vizepräsidentin beim Maimarkt
Die Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, besuchte ihre Mannheimer Malteser auf dem Maimarkt. Am Stand "Schulterschluss für Ihre Sicherheit", einer gemeinsamen Initiative der Feuerwehren sowie der Hilfs- und Rettungsorganisationen der Rhein-Neckar-Region, konnte sie sich von der guten Zusammenarbeit der Organisationen überzeugen. "Wir sollten nicht glauben, dass jede Organisation für sich alleine helfen kann – nur gemeinsame Hilfe kommt bei den notleidenden Menschen an", betonte die Vizepräsidentin im Gespräch mit Feuerwehr, Johannitern und Deutschem Roten Kreuz.
20.04.2009 Wertheimer Hospiztage 2009: Den Hospizgedanken weiterentwickeln
Der Ambulante Hospiz- und Palliativbetreuungsdienst (AHPB) der Malteser in Wertheim lädt alle Interessierten, Freunde und Förderer der Malteser Hospizarbeit und des AHPB Wertheim recht herzlich ein, sich im Rahmen der Wertheimer Hospiztage 2009 mit dem Thema Hospiz auseinander zu setzen. Die Wertheimer Hospiztage bieten dazu folgende Veranstaltungen:
Montag, 20.04.2009, 19:00 Uhr, Malteser Dienststelle Bestenheid: „Das Sterben der Valentine Godè-Darel“ – Diavortrag mit anschließender Gesprächsrunde
Dienstag, 21.04.2009, 19:45 Uhr, Roxy Kino Wertheim: „Mein Leben ohne mich“ – Filmvorführung in Zusammenarbeit mit dem Roxy Kino Wertheim
Mittwoch, 22.04.2009, 19:00 Uhr, Malteser Dienststelle Bestenheid: „Beileidsbriefe schreiben“ – Schreibwerkstatt
Montag, 27.04.2009, 19:00 Uhr, Malteser Dienststelle Bestenheid: „Die Patientenverfügung“ - Infoabend
Dienstag, 28.04.2009, 19: 00 Uhr Malteser Dienststelle Bestenheid: „Pallativkurs für pflegende Angehörige“ - Infoabend
Der AHPB der Malteser in Wertheim hat 2006 in Kooperation mit dem Städtischen Krankenhaus Wertheim seine Tätigkeit aufgenommen. „Den letzten Weg gemeinsam und in Würde zu gehen, ist der Wunsch von vielen sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen. Diesen Wunsch wollen wir verwirklichen helfen“, erklärt Daniela Schweitzer, Koordinatorin des AHPB.
08.04.2009 Sanitätsdienst: Positives Fazit zum Einsatz beim Nato-Gipfel
Mit einem Kontingent von knapp 200 ehrenamtlichen Einsatzkräften stellten die Malteser während des Nato-Gipfels in Kehl und Baden-Baden den Rettungs- und Sanitätsdienst sicher, für die Bundeskanzlerin ebenso wie für Polizisten und Demonstranten. Der Einsatz und insbesondere auch die Zusammenarbeit mit dem Badischen Roten Kreuz (DRK) und der Johanniter Unfallhilfe (JUH), sei ausgezeichnet verlaufen – „Vor allem in Anbetracht der kurzen Vorlaufzeit!“, berichtet Christoph Klausmann, Landeskatastrophenschutzreferent bei den Maltesern Freiburg.
Der Nato-Gipfel und die damit einhergehenden Demonstrationen erforderten nicht nur ein Großaufgebot an Polizei. Auch die „weißen“ Hilfsorganisationen mussten in einem gemeinsamen Kraftakt die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung für Tausende von Menschen in Kehl und Baden-Baden sicherstellen. Zusammen standen vom DRK, dem Malteser Hilfsdienst und der JUH über 1000 Helfer bereit. Allein vom Malteser Hilfsdienst aus den Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart waren knapp 200 ehrenamtliche Sanitäts- und Rettungskräfte im Einsatz, 50 weitere standen in Freiburg, Rottenburg, Kirchheim und Göppingen auf Abruf bereit.
Christoph Klausmann, Referent für den Landeskatastrophenschutz bei den Maltesern Freiburg, zeigt sich über den Ablauf des Einsatzes mehr als zufrieden: “Dank der großen Einsatzbereitschaft der vielen ehren- und hauptamtlichen Malteser in beiden Diözesen hatten wir keine Probleme, unser Kontingent zu stemmen. Und das trotz der knappen Vorbereitungszeit, die uns zur Verfügung stand.“ Auch die Zusammenarbeit mit dem Badischen Roten Kreuz und der JUH sei wieder einmal überaus vertrauensvoll verlaufen. „Wie bei früheren Einsätzen hat auch in Baden-Baden und Kehl wieder gegolten: Jeder hilft dem anderen aus, wo er nur kann“, freut sich Klausmann.
Am Samstag wurden die Malteser mit einer Sonderaufgabe betraut: Mit drei Rettungswagen stellten sie in der Sicherheitszone in Kehl den Sanitätsdienst für die Polit-Prominenz sicher, unter anderem auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch weder die Bundeskanzlerin noch Demonstranten oder Polizisten benötigten an diesem Tag die Hilfe der Sanitäter: „Die Demonstrationen auf der deutschen Seite sind insgesamt friedlich verlaufen, es gab hier keine Verletzten aufgrund von gewaltsamen Ausschreitungen. Über diese Nachricht haben wir uns natürlich am meisten gefreut“, so Klausmann.
06.04.2009 Freiburg: Malteser bieten ab Sommer wieder Sozialpraktika
Die Malteser Freiburg suchen wieder engagierte Sozialpraktikanten sowie Rentner, die sie ab Sommer 2009 bei der Erste Hilfe-Ausbildung und im Schulsanitätsdienst unterstützen. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen.
Die Ausbildung der Bevölkerung ist eine der zentralen Aufgaben der Malteser. Zur Unterstützung in diesem Bereich sucht der Hilfsdienst für den Freiburger Standort ab sofort Sozialpraktikanten/-innen, Rentner oder Frührentner/-innen, die ab dem 1. Juli oder später bei der Erste Hilfe-Ausbildung oder im Schulsanitätsdienst mitwirken. Die Malteser bieten hierfür die entsprechende qualifizierende Ausbildung sowie Vergütung analog FSJ bzw. eine Aufwandspauschale Ehrenamt – und natürlich eine spannende und lohnende Erfahrung im sozialen Bereich!
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Malteser Hilfsdienst e.V., Diözesangeschäftsstelle – Referat Ausbildung, Heinrich-von-Stephan-Straße 14, 79100 Freiburg. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0761 / 45525-25 oder über die Email-Adresse bernhard.buerkle(at)maltanet.de.
03.04.2009 Malteser: Ehrenamt muss auf demographischen Wandel reagieren
Gerade das Ehrenamt müsse auf die demographische Entwicklung reagieren und der Vereinsamung und Isolation älterer Menschen Paroli bieten. Das forderte Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim auf der diesjährigen "Malteser Fachtagung Ehrenamt" in Villingen-Schwenningen, zu der über 60 Malteser Verantwortliche aus der ganzen Erzdiözese Freiburg angereist waren. Die Diözesanleiterin steht seit Anfang dieses Jahres an der Spitze der ehrenamtlichen Malteser der Erzdiözese und leitete zum ersten Mal die alljährliche Tagung. Malteser Stadt- und Ortsbeauftragte sowie Verantwortliche aus den einzelnen Fachdiensten vom Bodensee bis Lauda-Königshofen diskutierten die Erfolge und Probleme, die ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter in den jeweiligen Gliederungen zu verzeichnen hatten, und erörterten Fachfragen.
"Die Tagung dient neben dem fachlichen Austausch natürlich auch dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Ehrenamtlichen über regionale Grenzen hinweg", so Markus Bensmann, Diözesangeschäftsführer der Malteser Freiburg. Auch wenn die Entwicklung des sozialen Ehrenamtes von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sei, stelle der demographische Wandel überall ein zentrales Thema dar, erklärte er. Die Malteser wollen deshalb verstärkt Besuchs- und Begleitdienste sowie Aktionen und Ausflüge für Senioren anbieten und dabei ihre Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und Institutionen noch vertiefen.
"Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir persönliches Engagement hochhalten und fördern", ist Bensmann überzeugt. "Das soziale Ehrenamt bietet jedem Einzelnen die Chance, seine Kenntnisse und Fähigkeiten für andere Menschen einzusetzen und so den eigenen Alltag zu bereichern." Das Ehrenamt ist ein zentraler Baustein der Arbeit der Malteser. In der Erzdiözese Freiburg engagieren sich über 1.500 Menschen ehrenamtlich bei den Maltesern, unter anderem in den Bereichen Erste Hilfe-Ausbildung, Besuchs- und Begleitdienst, Sanitäts- und Fahrdienst sowie Katastrophenschutz. Eine weitere wichtige Säule bildet die Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Malteser Jugend. Interessenten an einer ehrenamtlichen Mitarbeit bei den Maltesern finden unter www.malteserfreiburg.de die Kontaktdaten der Gliederungen in ihrer Nähe.
31.03.2009 Freiburg: Hospizbegleiter sind keine Pflegekräfte
21 Verantwortliche der südbadischen Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hospiz Baden-Württemberg e.V. tagten kürzlich in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg. Neben Berichten aus den Gruppen vor Ort wurde auch ein häufiges Problem ehrenamtlicher Hospizhelfer thematisiert: Wo hört Hospiz- und Palliativbetreuung auf, wo fängt Pflege an?
Diskussionsgrundlage war die Frage: „Sind Hospizmitarbeiter niederschwellige Pflegediensthelfer?“ Denn die ehrenamtlichen Hospizbegleiter werden häufig um Dienste gebeten, für deren Durchführung sie weder qualifiziert sind noch eine Berechtigung haben. „Als ehrenamtliche Hospizbegleiter wollen wir auf keinen Fall mit den Sozialstationen konkurrieren“, betont Daniela Schweitzer, Vorstandsmitglied bei der LAG Hospiz Baden-Württemberg und Leiterin des ambulanten Hospiz- und Palliativbetreuungsdienstes der Malteser in Wertheim.
Ehrenamtliche Hospizhelfer bieten ihre Dienste kostenlos an und stehen unheilbar Kranken und ihren Angehörigen mit einer ganzheitlichen Sterbe- und Trauerbegleitung zur Seite. „Als Hospizmitarbeiter sind wir vor allem im psychosozialen Bereich zu Hause“, erklärt Schweitzer. „Neben der professionellen Pflege brauchen Schwerstkranke auch jemanden, der zwei Ohren und ein Herz dabei hat: Viele Sterbenskranke haben psychische und soziale Probleme oder hadern mit sich und ihrem Schicksal. Die Hospizbegleitung möchte dazu beitragen, diese Symptome aufzufangen oder gar zu lindern.“
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Hospiz Baden-Württemberg e.V. vertritt rund 150 Hospizgruppen mit insgesamt über 5000 ehrenamtlichen Mitgliedern auf Landes- und Bundesebene. Sie wurde 1996 gegründet und steht allen ambulanten und stationären Hospizeinrichtungen in Baden-Württemberg offen, unabhängig von weltanschaulicher oder konfessioneller Anbindung. Vom 1. bis 3. Juli 2009 finden in Freiburg die 10. Süddeutschen Hospiztage statt.
24.03.2009 Bad Säckingen: Alice Rauter wird neue Stadtbeauftragte
Alice Rauter ist die neue Stadtbeauftragte der Malteser Bad Säckingen. Nach fast zehn Jahren gab Roland Weber bei der diesjährigen Hauptversammlung das Amt des Stadtbeauftragten der Malteser ab. „Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber ich muss aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen etwas kürzer treten“, so Weber. Seine Nachfolgerin erklärte, sie wolle Roland Webers Arbeit fortführen und insbesondere den Aufbau eines Besuchs- und Begleitdienstes für die Bewohner der umliegenden Alten- und Pflegeheime vorantreiben.
Roland Weber stand fast zwei Jahrzehnte lang an der Spitze der Malteser Bad Säckingen, davon neun Jahre als stellvertretender Beauftragter und zehn Jahre als Stadtbeauftragter. Das Amt des Ausbildungsreferenten, welches er außerdem innehält, wird er weiterhin fortführen. Er habe die Malteser Bad Säckingen „mit großer Sensibilität, aber auch Beharrlichkeit“ geführt, würdigte Markus Bensmann, Diözesangeschäftsführer der Malteser Freiburg, Webers großes Engagement.
19.03.2009 Mannheim: 50 Jahre Malteser Mannheim
Mit einem Gottesdienst und einem kleinen Empfang feierten die Malteser Mannheim ihren 50. Geburtstag. Die Gliederung war vor einem halben Jahrhundert aus der katholischen Jugend hervorgegangen und hat heute 47 aktive und 208 passive Mitglieder. Im Rahmen ihrer Ortsversammlung, die am gleichen Tag abgehalten wurde, konnten die Mannheimer auf ein einsatzreiches und erfolgreiches Jahr 2008 mit über 30 Sanitätseinsätzen zurückblicken. Für Juni ist eine größere Jubiläumsfeier mit einem Festgottesdienst geplant.
06.03.2009 Offenburg: Malteser Jugend wählt neuen Diözesanführungskreis
Die Malteser Jugend der Erzdiözese Freiburg hat einen neuen Diözesanjugendführungskreis. Bei der diesjährigen Diözesanjugendversammlung in Zell-Weierbach bei Offenburg wählten die anwesenden Ortsjugendsprecher und Delegierten der verschiedenen Gliederungen Matthias Barth zu ihrem neuen Jugendsprecher. Matthias Barth stammt aus der Gliederung Singen, zu seiner Stellvertreterin wurde Julia Bläsi aus der Gliederung Hohberg gewählt. Raphael Vees (Gliederung Sigmaringen) und Florian Rauber (Gliederung Offenburg) sind Diözesanjugendvertreter.
Gastgeber der Diözesanjugendversammlung waren die Offenburger Unterstufen- und Schulsanitäter, die die 68 Teilnehmer auch mit Speis und Trank versorgten. Von Heidelberg bis Konstanz umfasst die Malteser Jugend der Erzdiözese Freiburg 20 Gliederungen. Insgesamt gehören ihr über 600 Jugendliche an, die in 45 Gruppen von ausgebildeten Gruppenleitern betreut werden.
05.03.2009 Freiburg: Neues Rettungszelt für Stadt und Landkreis
Aufblasbar, flexibel und schnell einsatzbereit – das ist das neue Rettungszelt der Malteser Freiburg. Das bekannte Freiburger Modehaus Kaiser unterstützte die Hilfsorganisation mit einer Spende über 8000 Euro bei der Anschaffung. „Durch die großzügige Spende hat die Notfallrettung in Freiburg Stadt und Region einen großen Nutzen erfahren“, freut sich Dr. Martin Roesen, Stadtbeauftragter der Malteser Freiburg.
Das Zelt wird sowohl im Rahmen des Katastrophenschutzes als auch bei Großveranstaltungen als mobile Sanitätsstation zum Einsatz kommen. „Wenn im Landkreis Freiburg viele Verletzte auf einmal zu versorgen sind, wird das Zelt als Notunterkunft für die Erstversorgung dienen“, erklärt Roesen.
Am Samstag wird das neue Sanitätszelt im Rahmen einer kleinen Infoveranstaltung von den Maltesern erstmals öffentlich aufgebaut. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die mobile Sanitätsstation zwischen 11 und 13 Uhr auf dem Kartoffelmarkt (hinter der Buchhandlung Herder) zu begutachten.
26.02.2009 Konstanz: Abendkurse für neue Lebensretter
Die Malteser in Konstanz bieten seit Februar die Kurse "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" für Führerscheinbewerber auch unter der Woche an. "Gerade berufstätige Menschen und Schüler haben einfach keine Lust, auch noch am Wochenende einen ganzen Tag für einen Kurs verplanen zu müssen", erklärt Daniel Schlegel, Ausbildungsleiter bei den Maltesern in Konstanz. "Viele möchten lieber den Kurs an zwei Abenden unter der Woche besuchen", berichtet er von den Wünschen der Teilnehmer.
"Deren Aufmerksamkeit ist während der zwei mal drei Stunden deutlich höher als bei sechs Stunden am Stück", nennt Schlegel einen weiteren Vorteil. Die Malteser setzen in ihren Kursen auf praktische Übungen und die aktive Mitarbeit der Kursteilnehmer. "Von langweiligem Frontalunterricht profitiert kaum jemand. Deshalb sind unsere Ausbilder stets bestrebt, die Themen mit den Teilnehmern gemeinsam zu erarbeiten", schildert der Ausbildungsleiter den Unterrichtsablauf. "Eine fachlich korrekte Anleitung und genaue Beaufsichtigung bei allen praktischen Übungen ist uns sehr wichtig", so Schlegel.
"Uns ist bewusst, dass die Teilnehmer in diese Kursart meist nur kommen, weil sie es eben müssen. Dennoch liegt es uns am Herzen, dass sie am Ende des Kurses trotzdem sagen können, dass es ihnen Spaß gemacht hat. Und dass sie das Gefühl haben, das Erlernte im Ernstfall auch anwenden zu können", erklärt der Malteser Fachmann.
Kursinformationen gibt es im Internet unter www.malteser-konstanz.de sowie unter Tel. 07531/8104-0.
25.02.2009 Mannheim: Köche im Fastnachtseinsatz
Zu zwei besonderen Einsätzen rückten die Malteser Mannheim im Laufe der Fastnacht aus: Am Fastnachtssonntag waren sie zusammen mit den Maltesern aus Schwetzingen und Ludwigshafen im Einsatz beim Fastnachtszug der Nachbarstädte Mannheim und Ludwigshafen, der durch die Mannheimer Innenstadt zog. Der Fastnachtszug wurde von allen Mannheimer Hilfsorganisationen betreut. Die Malteser stellten in einem eigenen Einsatzabschnitt von der Neckarstadt bis in die Innenstadt eine Einsatzabschnittsleitung, ein Medical Center sowie einen Rettungs- und einen Krankenwagen. Insgesamt waren 17 Malteser im Einsatz.
Ein Malteser Einsatz der anderen Art hatten die Mannheimer auf dem Wochenmarkt in der Mannheimer Innenstadt: Dort kochten die Malteser gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr die traditionelle Kartoffelsuppe zur Marktfastnacht. Unter der Leitung von Feldkoch Andreas Schneider bauten Malteser und Feuerwehr die Feldküche und zwei Zelte auf. Insgesamt reichten die von den Markthändlern zur Verfügung gestellten Kartoffeln, das Gemüse, die Gewürze und Dampfnudeln für stattliche 800 Portionen.
19.02.2009 Konstanz: Förderermitglieder gesucht!
Sanitätsdienste, Schwerbehindertenbetreuung, Fahrdienste sowie Kinder- und Jugendbetreuung sind nur einige der Leistungen, die der Malteser Hilfsdienst e. V. erbringt. Für die Finanzierung dieser Dienste und die Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist der Verein auf die Beiträge seiner Mitglieder und auf Förderer angewiesen. Um die vielen Aufgaben auch in Zukunft wahrnehmen zu können, sind in den nächsten Wochen Malteser unterwegs, um Fördermitglieder zu gewinnen.
Neben Spenden garantieren die regelmäßigen Beiträge der Fördermitglieder die Finanzierung der zahlreichen Aufgaben. "Leider sinken die staatlichen und kirchlichen Zuschüsse immer weiter", bedauert Jürgen Raupp, Geschäftsführer der Malteser im Bezirk Bodensee, die geringer werdenden öffentlichen Mittel.
Das umfangreiche Angebot der Mobilen Sozialen Dienste wird durch Betreuungsnachmittage oder den Besuchs- und Begleitdienst ergänzt. "Für alte und kranke Mensche sind diese Angebote eine wertvolle Hilfe, um nicht zu vereinsamen", sagt Jürgen Raupp. "Sie erfordern neben viel persönlichem Engagement auch finanzielle Unterstützung."
Bundesweit ist der Malteser Hilfsdienst an mehr als 500 Orten vertreten. Er wurden 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband gegründet. Der christliche Dienst am Bedürftigen steht im Mittelpunkt der Arbeit ihrer Helfer.
So bieten die Malteser auch Hilfe im Pflegealltag. Denn nicht selten versorgen Angehörige ihre Familienmitglieder selbst, bis sie überlastet zusammenbrechen, da sie sich keine Auszeit von der belastenden Betreuung gegönnt haben. Das Malteser Angebot "Ein Tag für mich" verschafft Entlastung, indem sich besonders geschulte Ehrenamtliche um die Patienten kümmern.
Aber auch in internationalen Projekten sind die Malteser im Einsatz. So sind sie beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo, in Thailand oder in Indien vertreten. Sie liefern Nahrungsmitteln und Medikamente, bauen Gesundheitsprojekte oder eine Katastrophenvorsorge auf.
06.02.2009 Offenburg: Eveline Höll neue Stadtbeauftragte
Eveline Höll löste bei den Offenburger Maltesern den Stadtbeauftragten Christoph Spinner ab. Bei der diesjährigen Hauptversammlung verabschiedete Diözesangeschäftsführer Markus Bensmann den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Christoph Spinner. Spinner bekam für sein Engagement die Malteser Verdienstmedaille verliehen. Die neue Stadtbeauftragte Eveline Höll ist bereits seit 30 Jahren bei den Maltesern aktiv und war zuletzt Spinners Stellvertreterin. Ebenfalls in die Stadtleitung berufen wurden Adrian Sieferle (Leiter Einsatzdienst) und Peter Skiba (Leiter Ausbildung).
Die Malteser Offenburg blicken auf ein einsatzreiches und erfolgreiches Jahr 2008 zurück: Über 1.300 Menschen konnten in Erster Hilfe ausgebildet werden. Die fast 50 aktiven Sanitätskräfte betreuten rund 40 Veranstaltungen und leisteten über 130 Mal Ersthilfe.
05.02.2009 Freiburg: BGV und Malteser unterstützen neuen Schulsanitätsdienst
Mit Unterstützung des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbandes (BGV) und der Malteser Diözese Freiburg steht künftig an der Abt-Steyrer-Schule in St. Peter ein Schulsanitätsdienst einsatzbereit. Die komplette 7. Klasse der Grund-, Haupt- und Werkrealschule wird bis Schuljahresende einmal wöchentlich von einem Malteser Ausbilder in Erster Hilfe unterrichtet. Ein Novum dabei ist, dass die Erste-Hilfe-Kenntnisse im Rahmen des regulären Unterrichts vermittelt werden.
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Abt-Steyrer-Schule zum Aufbau eines Schulsanitätsdienstes entschlossen hat. Unsere Schulsanitäter leisten bereits an rund 30 Schulen in Freiburg und im Umland Erste Hilfe, wenn im Unterricht, während der Pausen oder bei Schulveranstaltungen medizinische Notfälle eintreten“, erklärt Malteser Geschäftsführer Markus Bensmann. Durch das große Engagement des BGV konnte diese besondere Form der Jugendarbeit in den letzten zwei Jahren konsequent ausgebaut werden.
Die 7. Klasse der Abt-Steyrer-Grund-, Haupt- und Werkrealschule in St. Peter startet in puncto Ausbildung allerdings ein Pilotprojekt. Denn die Erste-Hilfe-Kenntnisse werden im Rahmen des regulären Unterrichts vermittelt und nicht, wie sonst üblich, in Form einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft außerhalb der Unterrichtszeit. „Eltern, Schüler und Lehrer stehen geschlossen hinter diesem Projekt“, berichtet Schulleiterin Theresia Respondek.
Jeden Freitag kommt für zwei Unterrichtsstunden Malteser Ausbilder Enrico Saam in die 7. Klasse der Abt-Steyrer-Schule. Klassenlehrer Timo Engelhardt und Ausbilder Saam sind sich einig: Die jungen Sanitäter sind wissbegierig und sehr motiviert bei der Sache. Selbst als die Schüler vor der Schulleiterin, der Elternvertretung und Vertretern des BGV und der Malteser das Anlegen eines Druckverbandes demonstrieren sollen, lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Rudolf Schuler, Bürgermeister von St. Peter, lobte: „Mit diesem Projekt werden Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Freiwilligkeit und Hilfsbereitschaft gefördert.“
„Das Engagement junger Menschen im Schulsanitätsdienst verdient unseren Respekt und unsere Bewunderung. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dieses Projekt in Kooperation mit den Maltesern Freiburg zu fördern“, so Rüdiger Wittmer, Direktionsbevollmächtigter des BGV.
27.01.2009 Karlsruhe: Weihnachtspäckchen für Kinder in Litauen
Zum zweiten Mal hat der ehrenamtliche Auslandsdienst der Malteser Karlsruhe für seine litauische Partnergliederung in Akmene eine große Zahl von Weihnachtspäckchen gepackt, die von den litauischen Maltesern an Bedürftigte in deren Heimatstadt weitergegeben wurde.
Die Päckchen waren für Kinder, Alleinstehende und Familien sortiert und enthielten verschiedenste „Überraschungen“ wie z.B. Süssigkeiten, Hygiene- und Alltagsartikel und Spielzeug. Die Artikel wurden zahlreich von der Bevölkerung in Karlsruhe, befreundeten Firmen und den Maltesern selbst gespendet. Die zusammengestellten Päckchen wurden von einer Karlsruher Spedition preisgünstig nach Litauen transportiert und der litauischen Malteser-Gliederung in Akmene übergeben.
Die nächste Fahrt der Karlsruher nach Litauen ist für den Sommer 2009 geplant.
26.01.2009 Freiburg: Malteser mit neuer Diözesanleitung
Die über 1.500 ehrenamtlichen Helfer des Malteser Hilfsdienstes der Erzdiözese Freiburg stehen ab sofort unter neuer Leitung. Franz Freiherr von Mentzingen übergab nach über acht Jahren die Diözesanleitung an Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim. Zum neuen stellvertretenden Diözesanleiter wurde der Stadtbeauftragte der Malteser Sigmaringen, Harry Zoll, berufen.
Bei der feierlichen Amtsübergabe im Schloss Hugstetten waren neben dem Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes, Constantin von Brandenstein-Zeppelin, auch Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck sowie hochrangige Vertreter befreundeter Organisationen zugegen.
Baron Mentzingen hatte die Diözesanleitung im Jahr 2000 übernommen. Sein Elan und seine sympathische Art prägten das Wirken der Malteser in der gesamten Erzdiözese nachhaltig.
Mit Elisabeth Freifrau von Spies geht die Diözesanleitung an eine seit Jahrzehnten engagierte Malteserin. Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande ist bereits seit 1997 Generaloberin und Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes Deutschland. Als neue Diözesanleiterin freue sie sich besonders auf die Arbeit an der Basis, so Baronin Spies bei ihrer Amtseinführung.
13.01.2009 Münstertal: Hohes Einsatzaufkommen und keine Nachwuchssorgen
Anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung zogen die Malteser Münstertal eine erfolgreiche Bilanz. Mit 8.760 Einsatzstunden im Rettungsdienst konnten die Malteser auf ein arbeitsintensives Jahr 2007 zurückblicken. Dank stabiler Nachwuchsentwicklung verzeichneten auch die anderen Dienste eine positive Entwicklung.
Der Behindertenfahrdienst, der Rettungsdienst, die Ausbildung in Erster Hilfe sowie die Notfallvorsorge bildeten die Arbeitsschwerpunkte der Malteser in Münstertal und Umgebung. Besonders der Rettungsdienst wurde erneut stark gefordert. Im Jahr 2007 rückten die Retter zu 926 Einsätzen aus, rund 60 Einsätze mehr als im vorangegangenen Jahr. Um auf alle erdenklichen Einsätze gut vorbereitet zu sein, absolvierte das Rettungsfachpersonal insgesamt 1.280 Fortbildungsstunden.
Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Christiane Wachter geehrt, Meinrad Dichtel erhielt eine Ehrung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft bei den Münstertäler Maltesern. Als Delegierte für die Bundesversammlung wurden Florian Böhler und Benjamin Feige gewählt, als Helfervertreter wurden Heinz Bank, Christoph Jung und Daniel Schlager berufen. Zum Rechnungsprüfer wurden Holger Schulze und Sebastian Goebel vorgeschlagen.
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