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05.09.2011 Mehr als 1000 ehrenamtliche Helfer im Einsatz - Malteser Hilfsdienst sichert medizinische Versorgung beim Papstbesuch

Freiburg (pef). Die Sicherheit und die Gesundheit der rund 100.000 erwarteten Pilger beim Papstbesuch in Freiburg haben Priorität. Beim Rettungskonzept für den Papst-Besuch in Freiburg fällt dem Malteser Hilfsdienst dabei die Schlüsselrolle zu: Seine rettungs- und sanitätsdienstlichen Einheiten stellen die medizinische Versorgung der Pilger sicher. Insgesamt stehen mehr als 1000 Malteser Helfer im Rahmen des Sanitätswesen bereit, um schnell Hilfe leisten zu können – vom Notarzt über den qualifizierten Sanitäter bis hin zum Feldkoch. Dabei sind die meisten Helfer ehrenamtlich und damit in ihrer Freizeit im Einsatz. Unterstützt werden sie vom Deutschen Roten Kreuz, von der Johanniter-Unfall-Hilfe, von der Bergwacht Schwarzwald sowie vom Technischen Hilfswerk.

Sicher pilgern

Bereits bei der Ankunft der Besucher stehen Helfer bereit, um Pilger bei Gesundheitsbeschwerden medizinisch zu versorgen: Auf den Auto- und Busparkplätzen, beim Hauptbahnhof oder an den Pilgerwegen. Neben den bekannten Einsatzfahrzeugen werden auch mehrere Motorräder eingesetzt und sogar ein Quad dient als Notarzt-Einsatzfahrzeug.

Dort wo der Papst den Pilgern begegnet – sei es auf dem Münsterplatz, bei der Jugendvigil oder auf dem Flugplatz –, werden weitere Sanitätsstationen eingerichtet. Mit dem Aufbau beginnen die Malteser in den frühen Morgenstunden am Samstag. „Nach einem halben Jahr intensiver Planungen sind wir gut vorbereitet“, erklärt Sophie Henckel von Donnersmarck, Geschäftsführerin und Einsatzleiterin der Malteser in der Erzdiözese Freiburg.

Medizinisch gut versorgt

Vorbereitet ist der Sanitäts- und Rettungsdienst nicht nur auf die bei solchen Großveranstaltungen üblichen Kreislaufschwächen oder verknackste Füße: „Wir erwarten einen ruhigen Verlauf, sind aber auch darauf vorbereitet, bei Bedarf viele Menschen innerhalb kurzer Zeit zu versorgen“, erklärt Daniel Hierholzer, der Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes ist.

Auf dem Messegelände Freiburg wird zudem ein „Medical Center“ aufgebaut: Bei diesem speziellen Behandlungsplatz können pro Stunde bis zu 50 Patienten mit unterschiedlichen Verletzungen und Erkrankungen versorgt werden. Auf dem Messegelände sind auch die Feldküchen der Malteser und des Technischen Hilfswerkes aufgebaut. Dort werden die Helfer vom Feuerwehrmann bis zum THW-Angehörigen mit rund 7.000 Portionen Essen und Trinken versorgt.

Ergänzend werden Vorkehrungen getroffen, um eine reibungslose medizinische Notfall-Versorgung in der Stadt zu gewährleisten. Da sich am Papst-Wochenende die Zahl der Menschen in Freiburg auf das etwa eineinhalbfache der Einwohnerzahl vergrößert, sind auch die Rettungswachen verstärkt worden: Es sind dann jeweils doppelt so viele Rettungswagen und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen eingesetzt wie an einem normalen Betriebstag.

Überblick behalten

Alle Fäden laufen in der Führungsstelle des Rettungswesens zusammen. Neben den Fachleuten vom Malteser Hilfsdienst und dem Leitenden Notarzt sitzen darin auch Vertreter und Verbindungspersonen der Berufsfeuerwehr, des THW, der Polizei und des Veranstalters. Eine enge Verbindung besteht auch zur Integrierten Leitstelle Freiburg / Breisgau-Hochschwarzwald. „Das Gute bei einem solchen Großereignis mit so vielen Beteiligten aus unterschiedlichen Organisationen ist, dass wir alle nach einheitlichen Führungsgrundsätzen arbeiten“, meint Christoph Klausmann, Leiter des Stabes der Malteser in der Führungsstelle. „Damit ist gewährleistet, dass alle die gleiche Sprache sprechen.“

Helfen mit Zivilcourage & Tipps

Bei den Veranstaltungen rund um den Papstbesuch werden die Pilger gebeten, sich vorab zu vergewissern, wo die Einsatzkräfte der Malteser erreichbar sind. Sie finden die Malteser an den Busparkplätzen, entlang der Pilgerwege, an den Servicestationen, an den Sanitätsstationen der Veranstaltungsgelände und im Medical Center auf der Messe. Wenn eine medizinische Versorgung erforderlich ist, sollte man bei der betroffenen Person bleiben und Erste Hilfe leisten. Eine weitere Person sollte dann die nächsten erreichbaren Malteser verständigen.Trotz dem Termin Ende September kann es auch schon kalt und nass sein. Wettergerechte Kleidung (winddichte Regenjacke, Pulli) schützt vor Unterkühlung oder einer Erkältung. Ausreichend Trinken und Essen beugt Kreislaufschwächen vor.



In der Erzdiözese Freiburg zählt der Malteser Hilfsdienst rund 3500 Aktive und rund 53 000 Förderer, sowie etwa 400 Mitarbeiter zuzüglich Beschäftige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. 4 Notarzteinsatzfahrzeuge, 16 Rettungswagen und 36 Krankentransportwagen betreiben die Malteser in der Erzdiözese Freiburg. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.malteser-freiburg.org.Mit rund zwei Millionen Katholiken gehört das Erzbistum zu den großen der 27 Diözesen in Deutschland. Informationen zur Erzdiözese erhalten Sie unter http://www.erzbistum-freiburg.de. Auch der Kurznachrichtendienst „Twitter“ bietet Informationen aus dem Erzbistum an - unter http://twitter.com/BistumFreiburg. Den Medien-Monitor des Erzbistums stellen wir unter http://twitter.com/MeMoEBFR bereit. Bei „Facebook“ können interessierte Internetnutzer sich ebenfalls informieren - unter http://www.facebook.com/erzdioezese-freiburg.



Medienkontakte

Für Presseanfragen zum Rettungs- und Sanitätsdienst am Papst-Wochenende in Freiburg wenden Sie sich bitte an Diana Auwärter, Pressesprecherin (für die Vermittlung journalistischer Wünsche an die Malteser), Erzdiözese Freiburg, Malteser Hilfsdienst e. V., Mobil: 0170 / 56 41 140 oder per E-Mail an: diana.auwaerter@malteser.org oder an Nikolaj Schutzbach, Pressesprecher, Erzdiözese Freiburg, Malteser Hilfsdienst e. V., Mobil: 0172 / 76 39 220, E-Mail: nikolaj.schutzbach@schutzbach.com.


10.08.2011 „15 ehrenamtliche Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen sind bereit“: Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser startet in Freiburg,

Breisgau-Hochschwarzwald

Freiburg. Die Anfragen von Eltern schwerkranker Kinder und Jugendlicher waren ausschlaggebend, für das Engagement des Malteser Hilfsdienstes e.V., einen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst ins Leben zu rufen. Seit Juli 2010 haben sich 15 engagierte Frauen darauf vorbereitet und sind von den Maltesern zu ehrenamtlichen Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen befähigt worden, um ab dem 15. August 2011 für schwerkranke Kinder und Jugendliche und ihren Familien da-zu-sein und Entlastung im Alltag zu bieten.

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie im regionalen Einzugsgebiet des Universitätsklinikums Freiburg – Zentrum für Kinder und Jugendmedizin - gab es bisher keinen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst für betroffene Familien.

„In den vielen Gesprächen mit Kinderärzten im stationären und niedergelassenen Bereich sowie der örtlichen Hospizgruppen im Erwachsenenbereich und weiteren Facheinrichtungen in Freiburg wurde deutlich, wie sehr eine ambulante Betreuung und Beratung für Kinder und Jugendliche und deren Familien nötig und gewünscht ist. Unser oberstes Ziel dabei ist, die Lebensqualität und Versorgung von sterbenskranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern und Geschwistern in Freiburg und auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zu verbessern“, berichtet Daniela Schweitzer, Diözesanreferentin für Hospizdienste beim Malteser Hilfsdienst.

„Schwerkranke Kinder brauchen vor allem Zuwendung. Zuwendung von ihren Familien und Menschen die ihnen am Herzen liegen“, weiß die Kinderkrankenschwester Ulrike Kohler und ergänzt „die betroffenen Kinder sind dankbar für Ehrlichkeit, Offenheit, Aufmerksamkeit und Wärme. Wir können ihnen das Leid und den Schmerz nicht nehmen, aber versuchen ihn mitzutragen.“Die ehrenamtlichen Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen kümmern sich um die sozialen und psychischen Belange. Dazu gehört, die betroffenen Familien in ihrem Alltag zu Hause zu unterstützen, wo sie oft überlastet sind und an ihre Grenzen stoßen. Eltern haben dadurch die Möglichkeit einmal einige Stunden für sich und Geschwisterkinder zu nutzen und durchzuatmen. Die Begleiterinnen haben ein offenes Ohr für Fragen, Sorgen, Ängste, Kummer und Nöte. Sie unterstützen die Vermittlung von weiteren Hilfen in diesen schwierigen Zeiten.

Oft fallen vor allem Geschwisterkinder durch das familiäre Raster und manche wünschten sich, selbst schwer erkrankt zu sein, um die gleiche Aufmerksamkeit wie das kranke Kind zu erlangen. Darin sieht die ehrenamtliche Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterin Petra Scharrer auch eine ihrer Aufgaben: „Den Geschwisterkindern vorlesen, spielen, singen und erzählen, damit das Leben wieder ein bisschen bunter wird.“

Um sich diesen anspruchsvollen Anforderungen gut stellen zu können, legen die Malteser großen Wert auf professionelle Vorbereitung, die dem bundesweit anerkannten „Celler Modell“ entspricht. Regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen sowie die fachliche Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Dieser Dienst wird von zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in Teilzeit koordiniert und ist Mitglied des in Freiburg ansässigen ’Bundesverband Kinderhospizdienst e.V.’.

Mit dem neuen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser ergänzt sich das Netzwerk zum Wohle der schwerkranken Kinder, Jugendlichen und deren Familien. So kann ein Kind oder Jugendlicher direkt vom Krankenhaus oder niedergelassenen Kinderarzt an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst vermittelt werden und die Zusammenarbeit mit vereinten medizinischen, pflegerischen, sozialen und psychischen Kompetenzen erfolgen. Die Arbeit dieses Hospizdienstes ist für die betroffenen Familien kostenfrei und unabhängig von Nationalität, Konfessions- und Religionszugehörigkeit.

„Geben wir gemeinsam den Familien mit einem schwerkranken Kind oder Jugendlichen in Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald unsere Zuwendung sowie die dringende ideelle und finanzielle Unterstützung. Zu diesem Zweck ist auch ein Förderverein in Planung.“, so die Diözesanleiterin des Malteser Hilfsdienstes e.V. in der Erzdiözese Freiburg, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim.

Spenden an: Malteser Hilfsdienst e.V., Konto-Nr. 5 720 915, BLZ 680 900 00, Volksbank Freiburg,Stichwort: » Malteser Kinderhospizdienst Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald «,Malteser Hilfsdienst e.V., Heinrich-von-Stephanstraße 14, 79100 Freiburg, Tel. 0761 / 455 25 – 33,Fax. 0761 / 455 25 – 20, Email: kinderhospizdienst.fr@malteser.org


28.06.2011 Malteser Wallfahrt von Freiburg nach Rom - Pilgerfahrt für Menschen mit Einschränkungen

Die Malteser organisieren auch 2012 wieder eine Rom-Wallfahrt, die spe-ziell auf die Bedürfnisse behinderter Menschen abgestimmt ist: Vom 30. September bis zum 5.Oktober 2012 werden die Malteser gemeinsam mit 1000 deutschen Pilgern für sechs Tage zu Gast in der ewigen Stadt sein. Ab sofort können sich interessierte Gruppen und Einzelreisende beim Malteser Hilfsdienst e.V. in Freiburg anmelden.

Seit 900 Jahren sind die Malteser Spezialisten für Wallfahrten. Denn die Geschichte der Malteser hängt von Beginn an mit dem Pilgern zusammen: So war es der Strom der Pilger ins Heilige Land, der die Bruderschaft bewog, Herbergen der Gastfreundschaft (sog. Hospize) an den Wallfahrtswe-gen zu errichten und sich um die Pilger zu kümmern.

Bis heute spielt die Wallfahrt und die Fürsorge für die Wallfahrer bei den Maltesern eine große Rolle. „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ ist ein Leitspruch, den die Malteser verinnerlicht haben. Dabei profitieren Teilnehmer und Organisatoren von den vielfältigen und lang-jährigen Erfahrungen. Im Jahr 2010 allein begleiteten fast 3.000 Helferin-nen und Helfer der Malteser Pilger bei über 400 Wallfahrten.

Auch im September und Oktober nächsten Jahres können sich die Pilger auf die Fürsorge der Malteser verlassen: Die Teilnehmer fahren direkt von Freiburg mit den Malteser Helferinnen und Helfern vor Ort mit dem Bus nach Rom und wieder zurück. Bei dem abwechslungsreichen Rom-Programm mit Besichtigung des Vatikans, Ausflügen in Stadt und Umland und einer Audienz bei Papst Benedikt XVI. werden die Teilnehmer von Helfern, Ärzten, Seelsorgern und Pflegekräften begleitet und umsorgt. Die Hotels sind behindertengerecht und gut zu erreichen, die Busse auf die Be-dürfnisse der Teilnehmer abgestimmt.

„Pilgern ist eine Gemeinschaftserfahrung“, verdeutlicht der Stadtbeauftragte Dr. Martin Roesen die Besonderheit dieser Reise. „Denn im Miteinander motivieren wir uns gegenseitig und überwinden alle Schwierigkeiten und Überraschungen gemeinsam. Diese Erfahrungen sind deshalb umso intensi-ver und nachhaltiger für alle Teilnehmer.“

Er hofft deshalb, dass auch aus Freiburg viele Menschen an der Rom-Wallfahrt der Malteser im nächsten Jahr teilnehmen werden.

Interessierte können sich an die Diözeangeschäftsstelle wenden: Malteser Diözesangeschäftsstelle Freiburg, Heinrich-von–Stephan-Straße 14, 79100 Freiburg, Telefon: 0761-45525-25, Fax: 0761-45525-20,E-Mail: bernhard.buerkle(@)malteser.org


24.05.2011 „Sonnenschein“ feierte eine rundum gelungene Benefizveranstaltung - Anlässlich der ersten 100 Tage des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser im Main-Tauber-Kreis

Der Auftritt von Oskar, gespielt von Eva-Ingeborg Scholz im Theaterstück „Oskar und die Dame in Rosa“ nach dem Buch von Éric-Emmanuel Schmitt, war der Höhepunkt der Benefizveranstaltung des Malteser Hilfsdienstes e.V. am Samstag in der Balbachhalle in Unterbalbach. Das Theaterstück rundete den Tag mit Büchertisch, Informationen zum Dienst, die Bastel- und Schminkaktion für Kinder und einer großen gespendeten Kuchenauswahl ab. Oft lachten die Zuschauer teils wegen der Leichtigkeit, teils wegen des Tiefsinns und vor allem wegen der Bilder, die Eva-Ingeborg Scholz vor dem inneren Auge zum Leben erweckte.

Liebevoll erklärt die Dame in Rosa dem 10jährigen krebskranken Jungen das komische Verhalten seines nächsten Umfelds. Sie erklärt ihm, dass seine Eltern und Mitmenschen keine Angst vor ihm haben, sondern dass sie Angst vor der Krankheit haben. Oskar besteht darauf, dass die Krankheit zu ihm gehört und dass sich seine Eltern nicht anders benehmen sollen nur weil er krank ist.

„Diese Inhalte des Theaterstücks sind den zehn ehrenamtlichen Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sonnenschein“ der Malteser von ihrem Vorbereitungskurs für den Dienst wie auch aus ihrer 100 tägigen Praxis vertraut“, erklärte Daniela Schweitzer, Diözesanreferentin für Palliativ- und Hospizarbeit beim Malteser Hilfsdienst. Sie leitete den Kurs zur Befähigung der Ehrenamtlichen, bei dem das Buch „Oskar und die Dame in Rosa“ auch Teil des Lehrinhaltes war. Was brauchen die Eltern? Was brauchen die Ärzte und Pflegekräfte? Was braucht das schwerkranke Kind für die höchstmögliche Lebensqualität? „Wir Ehrenamtlichen kennen die Fragen und können, ähnlich wie die Dame in Rosa, Orientierung geben auf diesem unsicheren Terrain“, meint Cäcilia Düll, die ehrenamtliche Koordinatorin des Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“. Dabei richtet sich die Hilfe und Entlastung ganz nach den Bedürfnissen der Familie, seien sie psychische, zeitlicher, soziale oder auch spiritueller Art. Direkt am Wohnort und im Alltag helfen die Ehrenamtlichen den Geschwisterkindern bei ihren Freizeitaktivitäten, sind Ansprechpartnerinnen für die Eltern, sprechen oder spielen mit dem jungen Patient. Dabei ist der Dienst kostenlos und unabhängig von Konfession, Religion und Nationalität.

Aber auch in Fragen zur Schmerztherapie, zu Pflegeangeboten und zu Formalitäten bietet die pädiatrische Palliativbetreuung im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. den Familien Hilfe an. Elsbeth Kiesel arbeitet an dieser Stelle eng mit den ehrenamtlichen Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen zusammen.

„Die Malteser Hospizarbeit und Palliativmedizin knüpft an die Tradition des Malteserordens als erster Krankenpflegeorden im 11. Jahrhundert an. Dem Herrn zu dienen hieß dem Kranken zu dienen und so sprach man von den Herren Kranken. Leider sind die Herren Kranken auch manchmal Kinder. Es geht darum das Leben, auch in dieser schwierigen Situation gut zu gestalten und zu begleiten bis zum Sterben“, so der stellvertretende Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes e.V. in der Erzdiözese Freiburg, Dominicus Freiherr von Mentzingen in seiner Ansprache. „Gerade weil die ehrenamtlichen Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen in ihrer freien Zeit die schwerkranken Kinder und ihre Familien begleiten, hoffen wir, dass Spenden den Ehrenamtlichen den Rücken freihalten von Verwaltungsaufgaben, Koordination, Telefondienst und Organisation und sie sich so noch mehr den Familien zuwenden können“.

Spenden für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“ bitte an: Malteser Hilfsdienst e.V.,Stichwort: »Sonnenschein – Kinderhospizdienst«,Spendenkonto-Nr. 5 720 915, BLZ 680 900 00, Volksbank Freiburg e.G.

Kontakt: Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“,Tel. 09342 /8593163Pädiatrische Palliativbetreuung am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim,Tel. 07931 58-2570


18.05.2011 Hilfe für Kinder im japanischen Erdbebengebiet

Karlsruher Verein Aktionkinderschutz e.V. spendet 10.000 Euro an Malteser International – Das Kinderheim im japanischen Ichinoseki schwerst beschädigt, die Kinder sind traumatisiert

Große Hilfe für japanische Kinder im Erdbebengebiet: Einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro übergab jetzt die Vorsitzende des Karlsruher Vereins „Aktionkinderschutz e.V.“, Cornelia Bruno und die Mitbegründerin wie Initiatorin des Vereins Jana Bauer im Beisein weiterer Mitglieder des Vereins an Elisabeth Freifrau Spieß von Büllesheim, Vize-Präsidentin des Malteser Hilfsdienst e.V. und Achim Lechner von den Maltesern in Karlsruhe zur Unterstützung für das Kinderheim im japanischen Ichinoseki (Präfektur Iwate), knapp 100 Kilometer entfernt von der vom Tsunami schwer verwüsteten Küstenregion um Sendai und nur etwa 150 Kilometer Luftlinie von Fukushima entfernt.

60 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 18 Jahren leben in diesem Heim, das durch das Erbeben und die verschiedenen Nachbeben im März und April diesen Jahres mit einer Stärke von bis zu 7,4 so stark beschädigt wurde, dass es nur noch sehr eingeschränkt bewohnbar und ein Neubau erforderlich ist.

Schock und Traumatisierung durch dieses Unglück haben die dort lebenden Kinder besonders belastet, haben doch rund die Hälfte von ihnen bereits traumatische Erfahrungen wegen Missbrauchs oder Vernachlässigung erfahren müssen. Die anderen Kinder in diesem Heim können von ihren allein erziehenden Eltern nicht versorgt werden, kommen aus völlig verarmten Elternhäusern oder sind Waisen.

Neben den sehr großen Sachschäden – glücklicherweise wurden weder Kinder noch Mitarbeiter verletzt – und der extremen Knappheit an Lebensmitteln, Wasser, Strom, Heizöl und Benzin sind die nun herrschende Enge und vor allem Ängste, Anspannung und Unsicherheiten der Kinder und Jugendlichen eine fast unlösbare Aufgabe für die Mitarbeiter um Heimleiterin Schwester Caelina, eine deutsche Ordensschwester der Thuiner Franziskanerinnen, die seit 19 Jahren in Japan lebt. Viele der Kinder stehen noch unter Schock, zittern, weinen oder bestehen darauf, in ihren Kleidern zu schlafen – aus Angst vor weiteren Nachbeben.

Mit der 10.000 Euro-Spende des Karlsruher Vereins „AktionKinderschutz e.V.“ kann Malteser International dem japanischen Kinderheim weiter helfen und Hoffnung für die Zukunft geben – sowohl, was den erforderlichen Neubau des Gebäudes angeht, vor allem aber was die Betreuung, Zuwendung und Hilfe für die traumatisierten Kinder betrifft.

Der Karlsruher Verein AktionKinderschutz e.V. wurde 2005 auf Initiative der ehemaligen Polizeiobermeisterin Jana Bauer gegründet. Ziel seiner bundesweiten Aktivität gegen sexuellen Missbrauch an Kindern ist, die Förderung der Stärke der Kinder, ihre Integrität und ihre Handlungskompetenz zu unterstützen. Dies geschieht zum Beispiel durch Buchprojekte, die der Verein Schulen in der Bundesrepublik anbietet und zur Verfügung stellt. Seine zweckgebundenen Spenden leitet der Verein zu 100 Prozent an die Projekte weiter. Für nähere Informationen steht der Verein AktionKinderschutz e.V. gern zur Verfügung (www.aktionkinderschutz.de).


16.05.2011 „Oskar und die Dame in Rosa“ - Benefizveranstaltung zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sonnenschein“

Der Malteser Hilfsdienst e.V. lädt am Samstag, 21. Mai, zu einerBenefizveranstaltung zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sonnenschein“ in die Balbachhalle in Unterbalbach ein.

Aufgeführt wird das Theaterstück „Oskar und die Dame in Rosa“ nach dem gleichnamigen Roman des französischen Schriftstellers Éric-Emmanuel Schmitt, der sich einem unserer letzten gesellschaftlichen Tabus zuwendet: einem sterbenskranken Kind.

Sterbenskranke Kinder und ihre Familien zu begleiten und zu unterstützten - dieser Aufgabe stellen sich die Mitarbeiterinnen des ehrenamtlichen Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sonnenschein“. Seit Februar entlasten die zehn qualifizierten Frauen betroffene Familien im Alltag, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und bieten sich als Gesprächspartner für Eltern und Kinder an. Bereits im ersten Monat haben sich fünf Familien im Main-Tauber-Kreis an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst gewandt.

Eine Kinderkrankenschwester des Caritas-Krankenhauses betreut als pädiatrische Palliativfachkraft die jungen Patienten stationär und auf Wunsch auch ambulant. Sie nimmt den Unterstützungsbedarf der betroffenen Familien auf und leitet ihn an die ehrenamtliche Koordinatorin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sonnenschein“ der Malteser, Cäcilia Düll, weiter.

Diese pädiatrische Palliativbetreuung im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim ist eine Kooperation zwischen der Klinik und dem Malteser Hilfsdienst e.V. So verknüpfen sich der stationäre Bereich am Caritas-Krankenhaus und der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“ der Malteser optimal, um die Versorgung der erkrankten Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Die Benefizveranstaltung am 21. Mai in Unterbalbach ist eine Einladung an Kinder und Erwachsene, den Einsatz der ehrenamtlichen Malteser Kinder- und Jugendhospizmitarbeiterinnen kennenzulernen und zu unterstützen.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr in der Balbachhalle Unterbalbach, Wagnerstraße 10, 97922 Lauda-Königshofen mit der Vorstellung des Dienstes bei Kaffee und Kuchen, mit Büchertisch, Aktionen für Kinder und dem Theaterstück „Oskar und die Dame in Rosa“ um 17:30 Uhr.

Karten (Karten für Erwachsene 7 Euro, Karten für Familien 20 Euro.)sind im Vorkauf erhältlich bei der:I Buchhandlung Moritz & Lux, Bad Mergentheim, Gänsmarkt 3, Bad Mergentheim, Tel. 07931 / 51088I Buchhandlung Schwarz auf Weiss, Sonnenplatz 3, Tauberbischofsheim,Tel. 09341/ 77 85 oder 77 68I Ballweg & Mack – Die Brillenmacher, Lindenstraße 2, Wertheim, Tel. 09342/ 18 06I oder an der Abendkasse.

Kontakt: Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“ der Malteser, Tel. 09342 /8593163.Pädiatrische Palliativbetreuung am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim,Tel. 07931 58-2570.

Spenden für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“ bitte an:Malteser Hilfsdienst e.V.,Stichwort: »Sonnenschein – Kinderhospizdienst«,Spendenkonto-Nr. 5 720 915, BLZ 680 900 00, Volksbank Freiburg e.G.


08.04.2011 Jugend gegen Krebs - Benefizkonzert in Ebringen

Ebringen. „Youth Concert - Jugend gegen Krebs“, so lautet der Titel einer Bene-fizveranstaltung der Malteser, die am 17. April um 18.30 Uhr in der Ebringer Schönberghalle stattfindet. Der Einlass ist bereits ab 17.45 Uhr.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Die Konzertbesucher werden um Spenden gebeten, welche der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS zugute kom-men.

Bereits im Januar hatte der Malteser Hilfsdienst e.V. gemeinsam mit der DKMS in der Schönberghalle eine Typisierungsaktion organisiert, um so neue Stammzellen-spender zu gewinnen. Nun wird die gute Zusammenarbeit mit einem abwechs-lungsreichen Programm junger Musikerinnen und Musiker fortgeführt. Die Idee, ein Benefizkonzert zu veranstalten stammt von den Jugendlichen selbst. Da sie noch zu jung sind, um für krebskranke Menschen Stammzellen zu spenden, möchten sie auf diese Weise einen Beitrag dazu leisten, dass möglichst vielen an Krebs erkrankten Menschen geholfen werden kann.

Schirmherr der Aktion ist Ebringens Bürgermeister Rainer Mosbach, der bereits die Typisierungsaktion im Januar unterstützte.


31.03.2011 Japan/Folgen des Erdbebens: Sr. Caelina im Interview: „Viele Kinder versuchen den Tsunami nachzugestalten“

Köln/Ichinoseki. „Viele Kinder versuchen im Spiel den Tsnuami oder das Erdbeben nachzugestalten“, berichtet die Leiterin des Kinderheims in Ichinoseki und Malteser Projektpartnerin Sr. Maria Caelina Mauer. Im Interview beschreibt die Ordensschwester die Situation der Kinder und wie sie unter schwierigen Bedingungen betreut werden.

In dem Haus für mehr als 60 Kinder werden erste dringend notwendige Reparaturen gegen die Kälte und zur Stabilisierung des Gebäudes vorgenommen. Die 47jährige Schwester erzählt von ihrer Sorge um die Kinder angesichts der hohen Strahlenbelastung rund um das Atomkraftwerk Fukushima, das nur rund 150 Kilometer von Ichinoseki entfernt ist. Dabei beruht ihr Kenntnisstand nur auf Medienberichten, die zuständige Präfektur informiert die Menschen nicht direkt: „Von der Präfektur erfahren wir gar nichts“, so Sr. Caelina.

Wegen der ständigen Nachbeben kommt das Heim nicht zur Ruhe. Sr. Caelina ist angespannt. „Ich ziehe mich nachts nicht mehr um. Dann gehe ich so zu Bett, weil ich genau weiß: Wenn das Beben kommt, muss ich wieder aufstehen und nachsehen, ob alles in Ordnung ist.“

Um über die lokalen Partner Hilfe leisten zu können, rufen die Malteser zu Spenden auf:Spendenkonto 120 120 120,

Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00),

Stichwort: Katastrophen Japan

Online-Spenden: www.malteser-spenden.de

Das Interview, einige O-Töne sowie regelmäßige Blogeinträge von Sr. Caelina finden Sie unter www.malteser-helfen.de


18.03.2011 Erdbeben/Tsunami Japan - Malteser International: 10.000 Euro für das Kinderheim in Ichinoseki, Sr. Caelina

Köln. „Es ist weiterhin kalt und zur Zeit fehlt es ganz schlicht und einfach an Nahrungsmitteln, Benzin und Heizöl“, berichtet Sr. Caelina Mauer, Leiterin des von den Maltesern unterstützten Kinderheims in Ichinoseki, Nordjapan. Die Malteser haben ihr daher umgehend aus einem Nothilfe-Fonds 10.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit das Notwendigste für die derzeit 60 Kinder und 31 Mitarbeiter gekauft werden kann. Die deutsche Ordensschwester ist sicher: „Die Kinder werden noch viel Zeit brauchen, um die Katastrophe zu verarbeiten.“Die Mittel sollen auch helfen, die Fensterscheiben zu ersetzen und die aus Sicherheitsgründen notwendigen Maßnahmen am Gebäude durchzuführen.

Die Malteser stehen seit dem Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richter-Skala und dem darauf folgenden Tsunami vom 11. 3. in engem Kontakt zur Caritas und zu Partnern in Japan: Jesuiten, Franziskanern und zur Katholischen Universität in Tokio. Über lokale Partner - wie katholische Gemeinden und jetzt das Kinderheim - werden die Malteser helfen. „Über weitere Zeichen der Solidarität mit den Japanern denken derzeit alle Malteser in Deutschland nach“, so der Generalsekretär von Malteser International, Ingo Radtke.

Um dem Kinderheim und über die lokalen Partner Hilfe leisten zu können, rufen die Malteser zu Spenden auf:Spendenkonto 120 120 120,Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00),Stichwort: Katastrophen JapanOnline-Spenden: www.malteser-spenden.de

Weitere Informationen:Dr. Claudia Kaminski, Malteser Pressesprecherin,Telefon 0221/9822-125, Fax 0221/9822-78 125;presse@malteser.org; www.malteser.de


17.03.2011 Erdbeben/Tsunami Japan: Malteser International: Unterstützung für traumatisierte Kinder im Norden Japans

Köln. Malteser International unterstützt seit heute ein Kinderheim für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren in der Kleinstadt Ichinoseki. Das Heim liegt in der japanischen Präfektur Iwate im Norden der Hauptinsel Honshū. Die Leiterin des Heims, Schwester Caelina Mauer, Thuiner Franziskanerin aus Heede/Emsland, berichtete heute morgen MEZ telefonisch: „Vor allem die jüngeren Kinder zittern bei jedem Nachbeben vor Angst und verkriechen sich weinend. Alle Kinder und auch die Mitarbeiterinnen sind total erschöpft. Wir leben seit fast einer Woche mit unseren 60 Kindern in der Turnhalle, zunächst ohne Strom und Wasserversorgung. Es fehlt an Benzin und Heizöl – die Kinder frieren bei Temperaturen nachts unter 0 Grad.“

Eine Psychotherapeutin betreue die Kinder derzeit, weitere Hilfe sei jedoch dringend notwendig, so die 47-Jährige.

„Weil es so viele Tote und Vermisste auch in der Nachbarpräfektur gibt, hat uns die Regierung gebeten Waisenkinder und obdachlose Kinder aufzunehmen“, berichtet Sr. Caelina weiter. „Wir haben angesichts der hier herrschenden Not natürlich sofort zugesagt, und werden die Kinder hier unterbringen, auch wenn die Enge den Kindern schon jetzt zusetzt.

Ichinoseki ist nur 150 Kilometer Luftlinie von Fukushima entfernt. „Wir alle sind aber noch unter Schock durch das Erdbeben und den Tsunami. Das ist noch nicht überwunden, da können wir uns nicht mit der drohenden Gefahr aus Fukushima auseinandersetzen“, so die Ordensschwester.

Das Heim ist stark beschädigt, viele Wände haben Risse, Fenster sind zerstört und Deckplatten haben sich gelöst. Experten werden prüfen müssen, in wie weit der Bau weiter nutzbar sein wird.

Die Malteser stehen seit dem Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richter-Skala und dem darauf folgenden Tsunami vom 11. 3. in engem Kontakt zur Caritas und zu Partnern in Japan: Jesuiten, Franziskanern und zur Katholischen Universität in Tokio. Über lokale Partner - wie katholische Gemeinden und jetzt das Kinderheim - werden die Malteser helfen. „Über weitere Zeichen der Solidarität mit den Japanern denken derzeit alle Malteser in Deutschland nach“, so der Generalsekretär von Malteser International, Ingo Radtke.

Achtung Redaktionen:Sr. Caelina Mauer, Leiterin des Kinderheims, steht heute für Interviews in der Zeit bis 13 Uhr MEZ zur Verfügung. Vermittlung: Tel. 0221/9822-125

Um dem Kinderheim und über die lokalen Partner Hilfe leisten zu können, rufen die Malteser zu Spenden auf:Spendenkonto 120 120 120,Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00),Stichwort: Katastrophen JapanOnline-Spenden: www.malteser-spenden.de

Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation leistet in rund 100 Projekten in 20 Ländern Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Rasse oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Weitere Informationen: www.malteser-international.org und www.orderofmalta.org

Weitere Informationen:Dr. Claudia Kaminski, Malteser Pressesprecherin,Telefon 0221/9822-125, Fax 0221/9822-78 125;presse@malteser.org; www.malteser.de


14.03.2011 Erdbeben/Tsunami Japan: Malteser International: Hilfe für die Betroffenen über Gemeinden und Kirche in einer zweiten Phase

Köln. Nach dem schweren Erdbeben und Tsunami vom 11. März steht Malteser International in engem Kontakt zur Caritas und zu Partnern in Japan: Jesuiten, Franziskanern und zur Katholischen Universität in Tokio. Über lokale Partner - wie katholische Gemeinden - werden die Malteser helfen. „Es geht um ein Zeichen der Solidarität mit den Japanern“, betont der Generalsekretär von Malteser International, Ingo Radtke. Radtke geht davon aus, dass derzeit weder zusätzliches deutsches Personal in Japan benötigt wird, noch dass Hilfsgütertransporte von hier notwendig sind. „Wir selbst werden eher in der zweiten Phase tätig werden, beispielsweise im Wiederaufbau von Gemeinden im betroffenen Gebiet,“ so Radtke.

Um über die lokalen Partner Hilfe leisten zu können, rufen die Malteser zu Spenden auf:

Spendenkonto 120 120 120,Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00),Stichwort: Katastrophen Japan

Online-Spenden: www.malteser-spenden.de

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08.03.2011 Sitztanz: Musik ist ein Türöffner - Neuer Grundkurs für Sitztanzleiter bei den Maltesern

Freiburg. Der Malteser Hilfsdienst e.V. in Freiburg bildet interessierte Frauen und Männer zu zertifizierten Sitztanzleitern aus. Sitztanz ist eine Form der tänzerischen Gymnastik und kann mit Kindern, Senioren, psychisch Kranken oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden.Am 7. April 2011 beginnt der neue Grundkurs der rund zweijährigen Ausbildung mit Theorie- und Praxisphasen. Angesprochen sind sowohl Berufstätige aus dem Pflege- und Betreuungsbereich, als auch Privatpersonen. Die Ausbildung erfüllt die Kriterien der Tanzleiterausbildung des Deutschen Bundesverbandes Tanz (DBT).Neben den Grundlagen des Sitztanzes werden Tänze eingeübt und pädagogische Konzepte zur Leitung einer Sitztanzgruppe vermittelt. Den Grundkurs leitet eine diplomierte Sozial- und Tanzpädagogin.Veranstaltungsort ist die Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg in der Heinrich-von-Stephan-Straße 14, Freiburg. Die Seminargebühren betragen 170,00 €.

Interessierte können sich mit Monika Pfundstein, mpfundstein@web.de, oder Tel: 07729/35 30 20 in Verbindung setzen.Anmeldeschluss ist der 18. März 2011.


24.02.2011 Sieben neue Sitztanzleiterinnen in der Erzdiözese Freiburg

- Im April beginnt der nächste Grundkurs

Freiburg. Sieben engagierte Frauen schlossen vor wenigen Tagen erfolgreich ihre zweijährige Ausbildung zur Sitztanzleiterin mit einer Prüfung in Freiburg ab. Die 150 Übungseinheiten umfassende Ausbildung wird vom Malteser Hilfsdienst e.V. in Freiburg angeboten und ist im Sinne der Tanzleiterausbildung des Deutschen Bundesverbandes Tanz (DBT) erstellt. Freiburg ist einer von lediglich drei Sitztanz-Ausbildungsstandorten der Malteser in Deutschland.

„Sitztanz macht sehr viel Spaß“, weiß Sozialpädagogin Christa Irion, die zu den sieben Absolventinnen gehört und bereits zwei Gruppen ehrenamtlich anleitet. Gerade in ihrer Tanzgruppe für demente Menschen funktioniere die Musik dabei wie ein Türöffner: „Auf einmal sind die Demenzpatienten richtig wach, ahmen Bewegungen nach, bewegen sich im Takt zur Musik und singen häufig auch mit“, berichtet Irion aus ihren Tanzstunden. Neben dem Glücksgefühl, das ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus diesen Stunden mitnehmen, werden gleichzeitig Muskelkraft, Gleichgewicht, Koordination und Beweglichkeit geschult und – für Demenzpatienten ganz wichtig – ihrem Bewegungsdrang entsprochen, und zwar im geschützten Rahmen.

Auch rüstige Senioren oder Reha-Patienten profitieren sehr vom Sitztanz: „Hier werden die Tänze schneller durchgeführt und die Bewegungsabläufe komplexer“, erläutert Irion, „je nach Bedürfnis, Vorgeschichte und körperlicher Voraussetzung.“ Auch in der Auswahl der Musik ist man flexibel. Der große Vorteil von Sitztanz bleibt jedoch bestehen: Weil jeder Tänzer einen „festen Ort“ hat, fallen Bewegungen, Koordinationsübungen und Orientierung viel einfacher. Damit wird Überforderung verhindert – zugunsten von Lockerheit und Spaß an der Bewegung.

Dass sich Christa Irion für eine Ausbildung zur Sitztanzleiterin entschieden hat, hat mehrere Gründe: Aus ihrer Arbeit mit lernbehinderten Menschen erwuchs das Bedürfnis, passende Bewegungs- und Rhythmus-Angebote zu machen. Auf der Suche danach stieß sie auf das Ausbildungsangebot der Malteser. „Mit dieser abgeschlossenen Ausbildung habe ich mir gleichzeitig ein neues Berufsfeld erschlossen“, so Irion.

Von den sieben Absolventinnen kommen sechs aus Freiburg und dem Frei-burger Umland, eine Absolventin aus Konstanz. Die Sitztanzleiter-Ausbildung unter Corina Oosterveen, Malteser Bundessitztanzleiterin, und Monika Pfundstein, ehrenamtliche Referentin für Sitztanz, wird in Freiburg seit dem Jahr 2007 angeboten. Für Monika Pfundstein ist dabei vor allem ein Aspekt sehr erfreulich: „Von dieser Ausbildung profitiert im Besonderen das soziale Ehrenamt. Nicht wenige der Sitztanzleiterinnen bieten nämlich im Anschluss ehrenamtlich Sitztanzkurse an.“ Insgesamt sind nun in der Erzdiözese Freiburg 17 Sitztanzleiterinnen zertifiziert und damit fundiert ausgebildet um Kinder, psychisch Kranke, Behinderte, Reha-Patienten und rüstige Senioren im Sitztanz anzuleiten.

Die Anforderungen an die zukünftigen Sitztanzleiter sind dabei beachtlich: Ein Zertifikat erhält, wer den erforderlichen Ausbildungsaufwand von 150 Übungseinheiten absolviert hat, einen zwei Jahre gültigen, umfangreichen Erste Hilfe-Kurs vorweisen kann und die schriftliche, mündliche und prak-tische Prüfung besteht. Alle drei Jahre muss das Zertifikat verlängert werden – das geschieht allerdings nur, wenn zwischenzeitlich an Fortbildungen teilgenommen wurde und der Erste-Hilfe-Kurs aufgefrischt wurde.

Am 7. April 2011 beginnt der nächste Grundkurs, den die Malteser anbie-ten. Interessierte können sich mit Monika Pfundstein (mpfundstein@web.de, Tel: 07729/35 30 20) in Verbindung setzen.Anmeldeschluss ist der 18. März 2011.


21.02.2011 Freiwillig helfen und Qualifikationen erwerben - Ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bei den Maltesern ist eine praktische Vorbereitung auf das Berufsleben

Freiburg. Die Freiburger Malteser bieten Schulabgängern interessante Chancen im sozialen Bereich an: Der Hilfsdienst sucht junge Frauen und Männer, die Patienten helfen oder Schüler und Erwachsene in Erste Hilfe ausbilden.

Einsatzgebiete sind der Krankentransport für ältere Menschen sowie Men-schen mit Behinderungen und die Erste Hilfe-Ausbildung.

„Bei uns können junge Frauen und Männer je nach Dauer des Dienstes eine Ausbildung zum Rettungshelfer machen. Wer einen medizinischen Beruf ergreifen will, hat damit einen sehr praktischen Einstieg", erklärt Daniel Hierholzer, Leiter des Rettungsdienstes für den Bezirk Schwarzwald-Oberrhein. Verantwortung zu übernehmen und Sinnvolles zu tun spreche viele Schulabgänger an, ergänzt er. Zu spüren, wie den Patienten einfühlsam und kompetent geholfen werden kann, sei ein tolles Gefühl. „Solche Erlebnisse prägen das ganze Leben", weiß Hierholzer aus Gesprächen mit Freiwilligen.

Neben dem Dienst im Krankentransport können sich die Freiwilligen auch für eine Tätigkeit in der Erste Hilfe-Ausbildung entscheiden. Vor Beginn des FSJ erhalten die Jugendlichen eine kostenlose Qualifikation zum Ausbilder in Erster Hilfe, bei der sie rhetorische Fähigkeiten entwickeln und den sicheren Unterricht vor einer Gruppe üben. Zusätzlich bieten die Malteser eine Ausbildung zur Rettungshelferin und zum Rettungshelfer an.

Die Freiwilligen erhalten für ihr Vollzeit-Engagement ein gesetzlich vereinbartes, monatliches Taschengeld sowie Bildungsangebote. Studienbewerbern werden bis zu zwei Wartesemester gutgeschrieben. Das Freiwillige Soziale Jahr kann als Vorpraktikum dienen und wird bei Bewerbungen in der Arbeitswelt hochgeschätzt. „Die Erfahrungen, die unsere Freiwilligen machen, beschreiben viele als wertvoll für ihr weiteres Leben und ihren Berufsweg. Wer noch auf der Suche ist, kann im Freiwilligendienst viel mitnehmen", so Ausbildungsreferent Daniel Schlegel.

Durch das Ende des Zivildienstes im Jahr 2011 werden im Sommer sowohl die letzten Absolventen von Wehr- und Zivildienst, als auch die frischgebackenen Abiturienten gleichzeitig an die Universitäten strömen. Gerechnet wird mit 60 000 zusätzlichen Studenten. „Angesichts dieser Enge bietet sich ein soziales Jahr an", weiß Schlegel, „denn so kann man Ansturm und erschwerten Studienbedingungen entgehen."

Die Malteser suchen junge Frauen und Männer ab 18 Jahre, die für mindes-tens zwölf Monate Freiwilligendienst leisten wollen und den Führerschein Klasse B besitzen. Die Helfer sind sozial- und krankenversichert. Weitere Informationen zum freiwilligen Engagement bei den Maltesern gibt es in der

Kontakt:Malteser in Freiburg

Für ein FSJ in der Ausbildung: Daniel Schlegel, Tel. 0761-455 25- 24Für ein FSJ im Krankentransport: Daniel Hierholzer, Tel. 0761-455 25- 70


24.01.2011 Typisierungsaktion in Ebringen war ein voller Erfolg! 75 ehrenamtliche Malteser und Ebringer Helfer haben 233 Menschen registriert

Ebringen / Freiburg / Tübingen. Eine großartige und bewegende Welle der Hilfsbereitschaft ging am Sonntag durch Ebringen: Zahlreiche spendenbereite Menschen kamen zur Typisierungsaktion „Hilfe für Bernd und andere!“ in die Schönberghalle, um sich durch eine Blutentnahme in der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen. Zur Typisierungsaktion aufgerufen hatte die Ebringer Ortsgliederung des Malteser Hilfsdienstes e.V.

Auslöser für die von den Maltesern organisierte Typisierungsaktion war die Leukämieerkrankung von Bernd aus Ebringen. Obwohl für den 31-jährigen bereits kurz vor Weihnachten ein passender Stammzellspender gefunden wurde, zeigten 233 Frauen und Männer ihre Verbundenheit mit allen be-troffenen Patienten und ließen sich in die DKMS als neue, potenzielle Stammzellspender aufnehmen.

„Mit dieser Typisierungsaktion möchten wir uns solidarisch mit Bernd und seiner Familie zeigen und helfen, dass auch für andere erkrankte Menschen ein Knochenmarkspender wie für Bernd gefunden werden kann“, verdeutlichte Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes e.V., das wichtige Anliegen aller engagierten Malteser vor Ort.

Das Typisierungsverfahren ist dabei für den Spender nicht aufwändig: Mit der Abgabe von 5 ml Blut wird man in die Spenderdatei aufgenommen. „Das ist eine ganz tolle Sache“, zeigte sich auch Dr. Gerald Illerhaus vom Freiburger Uniklinikum von der Aktion überzeugt, „denn wenn man als Spender in Frage kommt, kann man unmittelbar Leben retten.“

Um die spendenbereiten Bürger kümmerten sich 75 ehrenamtliche Malteser, darunter viele erfahrene Ärzte und Rettungsassistenten und weitere Helferinnen und Helfer aus der Gemeinde Ebringen. Daniel Wilhelm, Aktionsbetreuer von Seiten der DKMS aus Tübingen, zeigte sich begeistert über diese große Einsatzbereitschaft: „Dass so viele Menschen bei einer Typisierungsaktion anpacken, ist sehr ungewöhnlich. Ein schönes Signal!“

Unterstützung erfuhren die Initiatoren auch durch den Schirmherrn der Aktion, Ebringens Bürgermeister Rainer Mosbach, der u.a. die Schönberghalle kostenlos zur Verfügung stellte.

Bereits im Vorfeld hatten zudem zahlreiche Menschen mit einer Geldspende geholfen, die Aktion finanziell abzusichern: 50 Euro kostet die Registrierung und Typisierung eines Spenders die DKMS, die als gemeinnützige Gesellschaft auf Spenden angewiesen ist. Auch am Sonntag war die Spendenbereitschaft groß. Insgesamt wurden 4.426,40 Euro gesammelt, unter anderem auch über Spenden für 50 gestiftete Kuchen. Das Spendenkonto zu der Aktion bleibt aber weiterhin geöffnet, da für die erfolgreiche Finanzierung der Spender noch weitere Geldspenden benötigt werden:

DKMS, Spendenkonto 32 483 909bei der Volksbank Freiburg eG,BLZ 680 900 00


18.01.2011 Typisierungsaktion in Ebringen - „Hilfe für Bernd und andere“

Tübingen / Ebringen – In Ebringen laufen die Vorbereitungen der Malteser zur Aufnahme potenzieller Stammzellspender auf Hochtouren: Räumlichkeiten sind vorbereitet, viele Helfer und ehrenamtliche Malteser samt Fachleute zur Blutabnahme sind organisiert und alle Initiatoren sind gespannt auf die Resonanz am Aktionstag. Bernd hat „seinen Spender“ gefunden, die Initiatoren jedoch zeigen Solidarität mit allen Betroffenen, denn jeder fünfte Patient hofft auf die neu aufgenommenen Spender.

Mit 5ml Blut kann jeder zum Lebenspender werden,

am Sonntag, den 23. Januar 2011

von 12:00 bis 16:00 Uhr

in der Schönberghalle, Schulstr. 8, 79285 Ebringen.

Mitmachen kann grundsätzlich jeder zwischen 18 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, welches dann auf seine Gewebemerkmale untersucht wird. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion typisieren ließen, brauchen nicht erneut an der Registrierung teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung. Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Die Menschen in Ebringen helfen bereits mit, die Aktion finanziell zu unterstützen. Die Initiatoren und die DKMS erwarten viele Spender, daher ist jeder finanzielle Beitrag willkommen. Jeder Euro zählt!Prinzipiell ist die Typisierung mit keiner Verpflichtung zur Geldspende für den Spender verbunden! Jeder, der sich gerne registrieren lassen möchte, kann dies tun. Am Aktionstag gibt es die Möglichkeit Barspenden oder Spenden über ec- Karte zu tätigen, für diejenigen, die ihre Registrie-rungskosten selber übernehmen wollen.

Spendenkonto 32 483 909,

Volksbank Freiburg eG, BLZ 680 900 00

Kommen Sie zur Typisierungsaktion!Jeder Einzelne zählt!


14.01.2011 „Hilfe für Bernd und andere“ - Lebenspender gefunden Typisierungsaktion in Ebringen

Tübingen / Ebringen – Der 31-jährige Bernd aus Ebringen ist an Leukämie erkrankt. Eine Stammzelltransplantation ist seine einzige Überlebenschance. Die Freude bei Familie und Freunden ist groß: Für den dreifachen Familienvater wurde ein Stammzellspender gefunden! Nicht für jeden Betroffenen erfolgt die Spendersuche so erfolgreich. Jeder fünfte Patient wartet noch auf den passenden Spender. Um nun vielen anderen Patienten zu helfen, organisiert der Malteser Hilfsdienst e.V. – Ortsgliederung Ebringen, gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH vor Ort eine Typisierungsaktion zur Gewinnung neuer potenzieller Stammzellspender.

Viele Betroffene können nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:20.000, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein ’genetischer Zwilling’. Die Suche ist aber auch deshalb so schwer, weil noch immer viel zu wenig Menschen als potenzielle Stammzellspender zur Verfügung stehen. Denn: Wer sich nicht in eine Spenderdatei aufnehmen lässt, kann nicht gefunden werden.Die Initiatoren hoffen, dass möglichst viele Menschen aus der Region die Gewebemerkmale ihres Blutes bestimmen (typisieren) lassen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Um möglichst viele Menschen als neue potenzielle Stammzellspender zu gewinnen, setzt sich auch neben der Diözesangeschäftsstelle Freiburg auch Bürgermeister Rainer Mosbach als Schirmherr für die Typisierungsaktion in Ebringen ein.

Jeder Einzelne zählt!

Die Aktion findet statt am:

Sonntag, den 23. Januar 2011von 12:00 bis 16:00 Uhr in der Schönberghalle Schulstr. 8,79285 Ebringen

Mitmachen kann grundsätzlich jeder zwischen 18 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, welches dann auf seine Gewebemerkmale untersucht wird. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion typisieren ließen, brauchen nicht erneut an der Registrierung teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung.Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe! Jeder Euro zählt!

Spendenkonto 32 483 909bei der Volksbank Freiburg eG,BLZ 680 900 00

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Für viele von ihnen ist - wie für Bernd - die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance.Bereits mehr als 2,3 Millionen Menschen haben sich als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Sie ist die weltweit größte Datei und vermittelt täglich mindestens zehn Stammzellspender. Dennoch kann noch immer für jeden fünften Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen.


11.01.2011 Einladung zum Pressegespräch

Ebringen/Freiburg. Der 31-jährige Bernd aus Ebringen ist an Leukämie erkrankt. Eine Stammzelltransplantation ist seine einzige Überlebenschance. Die Freude bei Familie und Freunden ist groß: Für den dreifachen Familienvater wurde ein Stammzellspender gefunden! Nicht für jeden Betroffenen erfolgt die Spendersuche so erfolgreich. Jeder fünfte Patient wartet noch auf den passenden Spender. Um nun vielen anderen Patienten zu helfen, organisiert der Malteser Hilfsdienst e.V., Ortsgliederung Ebringen, gemeinsam mit der DKMS, vor Ort eine Typisierungsaktion zur Gewinnung neuer potenzieller Stammzellspender.Im Zusammenhang mit dieser Aktion, die unter dem Motto „Hilfe für Bernd und andere“ am23. Januar 2011 in Ebringen stattfindet, lädt der Malteser Hilfsdienst e.V. gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei hiermit herzlich zu einem Pressegespräch ein:

Am Freitag, den 14. Januar 2011um 11:00 UhrSchloss EbringenSchlossplatz 1, 79285 Ebringen

Für das Pressegespräch stehen Ihnen folgende Gesprächspartner zur Verfügung:Bürgermeister Rainer Mosbach - Schirmherr der Typisierungsaktion

Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim - Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienst e.V.

Bernhard Goldschmidt - Malteser Hilfsdienst e.V., Ortsbeauftragter Ebringen

Alessandro Hämmerle - Aktionsbetreuer der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH

Bianca Scherrer - DKMS-Spenderin, spendete im April 2009 Stammzellen für einen Leukämiepatienten

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese lebenswichtige Aktion zur Gewinnung potenzieller Lebensretter durch Ihre weitere Berichterstattung unterstützen würden.Für Ihre Anmeldung zum obigen Pressegespräch wären wir Ihnen dankbar!

DKMSAlle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Darunter sind auch viele Kinder und Jugendliche. Für viele von ihnen ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance.Die DKMS ist mit über 2,3 Millionen registrierten potenziellen Stammzellspendern weltweit die größte Datei ihrer Art und vermittelt täglich mindestens zehn Stammzellspender. Dennoch kann für jeden fünften Patienten, der auf eine Stammzellspende angewiesen ist, kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb arbeitet die DKMS mit voller Kraft am weiteren Ausbau der Datei.