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20.07.2010 Schüler besser aufs Berufsleben vorbereiten: Geschwister-Scholl-Schule und Malteser vereinbaren Bildungspartnerschaft
Konstanz. Schulen und Unternehmen arbeiten in Zukunft enger zusammen. Die Schüler sollen damit besser auf ihr Berufsleben vorbereitet werden. Eine sogenannte „Bildungspartnerschaft“ haben die Geschwister Scholl-Schule (GSS) und der Malteser Hilfsdienst (MHD) vereinbart und einen Vertrag darüber unterzeichnet. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee hat diese Partnerschaft angeregt.
„Wir wollen unsere Schüler noch besser auf ihr Berufsleben vorbereiten und ihre soziale Kompetenz stärken“, sagte Anja Schuler, Abteilungsleiterin der zukünftigen Werkrealschule an der GSS. „Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die Bildungspartnerschaft mit einer gemeinnützigen Einrichtung wie den Maltesern“, ergänzte Schuler. Die Werkrealschule will ihren Schülern das soziale Ehrenamt naher bringen und Einblick in das Leben älterer und behinderter Menschen verschaffen. Es sei wichtig, den Blick der Schüler auch für Menschen in anderen Lebenssituationen zu schärfen, erklärte Anja Schuler.
Die Malteser stellen Praktikumsplätze bereit und unterstützen die offene Jugendarbeit. Projekte gegen Mobbing und Gewalt an Schulen sowie die Unterstützung bei der Unterrichtsgestaltung des neuen Wahlpflichtfaches Gesundheit und Soziales sind im Vertrag mit den Maltesern vereinbart. „Wir haben in den Lehrern der Geschwister-Scholl-Schule lebendige und interessierte Menschen kennengelernt, die ihren Schülern viel auf ihrem Lebensweg mitgeben möchten“, freut sich Jürgen Raupp, Geschäftsführer der Malteser im Bezirk Bodensee, der sich eine lebhafte und aktive Partnerschaft erhofft. Einen Vortrag zum Thema Gesundheit und Soziales und mögliche Gestaltungsmöglichkeiten für Schulen im Landkreis Konstanz hat Raupp für die Lehrer inzwischen gehalten.
Petra Elze, Lehrerin an der GSS und zuständig für Bildungspartnerschaften beim Staatlichen Schulamt Konstanz, sagte dazu: „Wir sind gespannt, was die Bildungspartnerschaft im neuen Schuljahr bringt und sind sicher, dass der Start in eine langfristige Zusammenarbeit zwischen uns und den Maltesern geglückt ist.“
Grundlage dieser Initiative ist die 2008 zwischen den Verbänden der Wirtschaft und der Landesregierung geschlossene „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen“. Ein kleiner Festakt, an dem Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Geschwister-Scholl-Schule und des Malteser Hilfsdienstes teilnahmen, bot den richtigen Rahmen für ein erstes Kennenlernen aller Beteiligten und einen regen Austausch über die geplanten Projekte.
Weitere Informationen: Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH, Silvia Baumann, Friedrichstraße 23, 78464 Konstanz, Telefon: 07531 / 8104-0, mobil: 0163 / 717 38 64.
02.07.2010 „Fazit der Großübung von Dr. Martin Roesen“: Freiwilliges Engagement ermöglicht professionellen Bevölkerungsschutz
Freiburg. 150 freiwillige professionell ausgebildete Helfer üben erstmalig in Baden-Württemberg, wie kontaminierte Verletzte bei einem Massenanfall versorgt werden. Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz initiierte die Großübung. Der größte Teil der eingesetzten Materialien wie Zelte und Dekontaminationsanlagen sind von der öffentlichen Hand finanziert. Die helfenden Hände der Feuerwehrleute, der Malteser und der Helfer vom Deutschen Roten Kreuz sind jedoch alle von Ehrenamtlichen. 65 ehrenamtlichen Malteser sind auf eigene Kosten und mithilfe von Fördermitgliedsbeiträgen ausgebildet und dank ihrer eigenen Logistik einsatzbereit.
Dr. Martin Roesen, Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes e.V. in Freiburg ist zufrieden: „Erstmalig haben wir den kompletten Ablauf von Anfang der Dekontamination bis alle Verletzten medizinisch erstversorgt waren trainiert. Diese Übung und die Zusammenarbeit aller Beteiligten verlief gut.“
Angenommen ein Großbrand in einem Industriebetrieb lastet die Feuerwehr und den Rettungsdienst komplett aus. Viele Personen sind verletzt. Durch eine weitere Explosion bersten mehrere Behälter in dem Gefahrengutlager des Betriebs. Eine unbekannte Anzahl diverser Gefahrenstoffe werden freigesetzt. Rund 40 Personen sind teilweise verletzt und es besteht der Verdacht, dass die Personen kontaminiert sind.
In einer solchen Situation melden Piepser an den Gürteln von rund 80 ehrenamtlichen Maltesern in Freiburg den großen Notfall, d.h. den Massenanfall von Verletzten. Nur bei rund der Hälfte der Ehrenamtlichen ist es erfahrungsgemäß möglich, im Job alles sofort stehen und liegenlassen und zum Einsatzort zu eilen.
An diesem Samstag gilt es am Einsatzort, der Freiburger Messehalle, für die ehrenamtlichen Retter ihr Können sofort einzusetzen. Dies ist für erfahrene Sanitätshelfer und Rettungssanitäter fast Routine aufgrund der guten Ausbildung bei den Maltesern. Immer wieder üben die Malteser das Verhalten in Notsituationen. Neu ist jedoch, dass überall unsichtbar Gefahrenstoffe lauern und duzende von teils Schwerverletzten unter diesen Umständen versorgt werden müssen. Neu sind die orangen- und weißfarbigen Schutzanzüge mit Maske und Brille, die die eigene Beweglichkeit und Verständigung erheblich erschweren. Neu ist die Dekontaminationsanlage, die wie eine Waschstraße für Menschen wirkt. Neu sind die von Giftstoffen betroffenen Verletzten. Die Verletzten werden schnell auch mit Scheren von ihrer verseuchten Kleidung befreit. Wichtig ist, dass keine kontaminierte Flüssigkeit in die offenen Wunden läuft. Deshalb kleben die Helfer die Wunden mit Folie zu und decken Augen, Nase und Mund der Patienten mit Masken und Schwimmbrillen ab. Auf diese Weise können sie die Verletzten mit einer Art Nassreiniger absaugen. Anschließend werden die Verletzten gründlich abgespritzt. Die Großübung ist auch ein Materialtest. In Erfahrung gebracht werden soll beispielsweise welche Verbände dem Was-serkontakt standhalten.
Die Helfer der nichtverletzten Personen haben es da einfacher, sie müssen nur schauen, dass sich die kontaminierten Personen in den improvisierten Duschen selbst gründlich reinigen.
Ist eine Person nach dieser Prozedur dekontaminiert, muss sie schnell behandelt werden. Das heißt für die Helfer, dass der Ablauf zwischen Dekontamination und anschließender Behandlung reibungslos, ohne Panik und unter voller Konzentration schnell erfolgen muss. Die Helfer wissen, wie sie den Abrollbehälter, eine Art Container auf einem LKW der Feuerwehr, in kurzer Zeit in einen Behandlungsplatz mit 6 Zelten für 25 Verletzte aufbauen. Es gilt einen Behandlungsplatz+25 innerhalb einer Stunde nach dem Notfall eingerichtet und die 25 Verletzten in dieser Zeit erst versorgt zu haben. Kein Rettungsdienst und kein Krankenhaus ist auf die Versorgung so vieler Verletzter in so kurzer Zeit eingerichtet. Ehrenamtliches professionelles Engagement und die Unterstützung der Bevölkerung durch Spenden ermöglichen dies.
Eine gute Übung war auch, dass viele Helfer erlebet haben, wie es ist, Verletzter zu sein. 25 ehrenamtliche Malteser stellten Verletzte dar und mimten ihre Reaktionen. Die Wunden sahen durch spezielle Schminktechniken täuschend echt aus. Weil alles so realistisch war, hoffen alle diese Realität nie zu erleben, aber sie wissen jetzt nach dieser Großübung: „Freiburg ist gut vorbereitet“, so das Fazit von Roesen.
02.07.2010 „Songs für die Haitihilfe der Malteser“: Nachklang des Benefizkonzertes in Haiti
Sigmaringen. Bewegt von den „Songs für Haiti“ spendeten die Besucher beim Benefizkonzert der Chöre „Wir für Euch“ und „Akzente“ am 20. Februar zusammen 6.218,00 Euro. Durch den Bericht von Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Vizepräsidentin der Malteser schien Haiti an diesem Abend besonders nahe. Mit Hilfe dieser, auch in der Mengener Ablachhalle gesammelten Spenden, behandeln medizinische Malteser Teams in den Städten Léogâne und Darbonne die Verletzten, leisten Geburtshilfe und stellen eine Basisgesundheitsversorgung für etwa 75.000 Einwohner des Landkreises Léogâne sicher. Mobile medizinische Teams werden bis Ende August rund 14.000 Behandlungen in den umliegenden Dörfern durchgeführt und 8.000 kranke Menschen in den Gesundheitsposten behandelt haben. Mit 50 Euro testen die Malteser in Haiti 50 Patienten auf Malaria. Um die Haitihilfe der Malteser zu unterstützen, engagierten sich die 120 Konzert-Mitwirkenden mit ihren Talenten. Die Malteser in Sigmaringen und in Haiti danken allen Mitwirkenden, Spenderinnen und Spendern für diese Hilfe, die in Haiti Nachklang findet.
21.06.2010 45 Jahre Universalhelferin für das Gemeinwohl und die Malteser
Villingen-Schwenningen. An diesem Abend beendet Gertrud Müller nach 45 Jahren ihre ehrenamtliche Bilderbuch-Karriere beim Malteser Hilfsdienst in Villingen-Schwenningen. Davor jedoch moderiert sie die Ortsversammlung 2010 und übernimmt Verantwortung bis zur letzten Minute. Denn „45 Jahre lang ist sie dort, wo es gerade fehlt“ berichtet Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Diözesanleiterin der Erzdiözese Freiburg bei den Maltesern in ihrer Dankesrede. „Gertrud Müller springt ein, sichert aus der zweiten Reihe die Grundlagen, egal ob es mit heißem Tee nach Einsätzen ist oder als kommissarische Ortsbeauftragte der Malteser bei öffentlichen Auftritten.“
Die erste Berührung mit den Maltesern hatte die 3-fache Mutter durch einen Erste Hilfe Kurs zum Führerscheinerwerb. Als 17-jährige war Gertrud Müller bereits Zeugin der Gründung des Malteser Hilfsdienstes in Villingen-Schwenningen. 1965 wurde sie selbst Mitglied und wurde zur Schwesternhelferin ausgebildet. Als Gruppenführerin folgte der Weg zur Ausbilderin in Erster Hilfe, über die Berufung zur Referentin und 2002 zur kommissarischen Ortsbeauftragten mit Qualifikation am Feldkochherd. Viele kennen sie jedoch eher als fürsorgliche Fahrerin im Behindertenfahrdienst aus den Jahren 1978 - 1990 und seit 2002 von ihrem Engagement im betreuten Wohnen. Bis 2005 war sie noch als Sanitätshelferin auf verschiedenen Sportplätzen aktiv und versorgte so manche Verletzungen.
Aus den Anfängen der Malteser in Villlingen-Schwenningen, die Gertrud Müller begleitet hat, ist heute ein Dienst geworden, der bei einem Großschadensfall mit 50 ehrenamtlichen Helfern einen Behandlungsplatz 25 errichten und in einer Stunde 25 Verletzte erstversorgen kann.
Ab neun Verletzten wird es laut dem Zugführer Jürgen Riegger für den normalen Rettungsdienst kritisch mit den Kapazitäten. Im Gebiet zwischen Villingen und Donaueschingen stehen heute jedoch dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Donaueschingen zwei schnelle Einsatztruppen von ehrenamtlichen Helfern für Massenanfälle von Verletzten zur Verfügung. Im Bereich externe Ausbildung bildeten die Malteser im Jahr 2009 an 33 Kursen 392 Teilnehmer in Erster Hilfe aus. Dagmar Amstädter, Leiterin der Ausbildung in der Gliederung Villingen-Schwenningen, berichtet, dass die Malteser erfolgreich zwei Schulsanitätsdienste an den St. Ursula-Schulen sowie am Hoptbühl-Gymnasium betreuen. Sanitätsdienstlich versorgten die Malteser im Jahr 2009 während 17 Veranstaltungen Verletzte bei 93 Notfälle, führt Andreas Neumaier aus.
Die Entwicklung des Malteser Hilfsdienstes begleitet auch Horst Kornhaas seit 45 Jahren aktiv. Gertrud Müller dankt dem Mitstreiter und alle versammelten Malteser schließen sich mit stehendem Applaus an. Alle freuen sich bei den anlässlich der Ortsversammlung durchgeführten Wahlen über das Wahlergebnis, welches zeigt, dass jüngere Malteser dem Beispiel der Altgedienten folgen. Irina Kunde wird mit 19 Jahren zur Jugendvertreterin gewählt. Ralf Schaumann und Uwe Rieger sind die Helfervertreter und Dorothea Riegger übernimmt das Amt von Gertrud Müller als Kassenführerin. Markus Schaller, Uwe Rieger, Ralf Schaumann, Andreas Neumaier und Monique Niethammer werden von Jürgen Riegger für ihr großes Engage-ment geehrt.
Manfred Pfeffinger, Amtsleiter beim Landratsamt, verdeutlicht die Dankbarkeit für den Einsatz von Gertrud Müller für das Gemeinwohl. Bernd Amstädter würdigt als Dienststellenleiter Gertrud Müller mit Blumen und Geschenk und verrät, dass Gertrud Müller diesen Blumenschmuck vielleicht auf Papier festhält, jetzt da sie mehr Zeit haben wird für ihr Hobby, das Malen.
29.04.2010 Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser sucht interessierte Ehrenamtliche
Freiburg. Malteser befähigen Interessierte zu Kinder- und Jugendhospizhelfern für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Ein ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst aus Ehrenamtlichen wird aufgebaut.
Insgesamt besuchten bereits über 50 Interessierte im April drei Informationsabende der Malteser in Kirchzarten, Bad Krozingen und Freiburg zum Aufbau eines ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes. Immer wieder betonten die Anwesenden, dass die Zeit reif sei, für den Aufbau dieses wichtigen Dienstes.
Interessierte, die sich dieser Herausforderung stellen und den Dienst ehrenamtlich unterstützen oder mittragen möchten, können sich an den folgenden Informationsabenden dem Thema nähern:
Informationsabende
Müllheim am 17. Mai, 19 Uhr, Volkshochschule, Raum 11, Gerbergasse 8
Breisach am 18. Mai, 19 Uhr, Gemeindehaus St. Hildegard, Saint-Louis-Str. 15
Titisee-Neustadt am 19. Mai, 19 Uhr bei der Caritas, Adolph-Kolping-Str. 20
Freiburg am 20. Mai, 19 Uhr bei den Maltesern, Heinrich-von-Stephan-Str. 14
Weitere Informationen unter Malteser Hilfsdienst e.V. Freiburg, Tel: 0761 / 455 25-29
29.04.2010 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule zeigen: Wie aus einem öden Schulhof ein „Fit in Fair Play“-Ground wird
• Mannheim. „Wenn wir alle helfen, müsste das doch gehen“ sangen die Schüler der 7c noch vor zwei Monaten als sie in der Geschwister-Scholl-Hauptschule ihr Schulhofprojekt vorstellten.
• Im Rahmen des Präventionsprojekt „Fit in Fair Play“ der Deutschen Eishockey Liga, der Adler Mannheim und des Malteser Hilfsdienstes haben die Schüler ihren öden grauen Schulhof in einen bunten „Fit in Fair Play“-Ground verwandelt.
• Über 100 Schüler, Lehrer, Eltern und Helfer haben nach viereinhalb Stunden Arbeitseinsatz: drei Sitzbänke gebaut, ein Fundament ausgegraben, Unkraut rund um das Schulgebäude entfernt, Müll und Flaschen aufgesammelt. Die Sechstklässler bereiteten einen Imbiss vor, während die Fünftklässler weitere 100 Euro Spenden durch einen Buttonverkauf sammelten. Die Zehntklässler verwalteten die Arbeitsgeräte. Das auffälligste Ergebnis ist die neu gestaltet bunte Meeres- und Dschungellandschaft auf den ehemals grauen Schulhofwänden. Dafür haben die Lehrer und Schüler selbst über 600 Euro gespendet.
• Die Schülerinnen und Schüler haben erlebt, was sie gemeinsam leisten können und sie fühlen sich stolz und verantwortlich für ihren Schulhof.
Das Engagement der Schüler unterstützen außerdem die Adler Mannheim, die Aktion Sorgentopf, die Stadt Mannheim und Unternehmen wie Bauhaus, Penny, MABA GmbH, der Großmarkt, Tactus Immo GmbH mit insgesamt über 4.600 Euro Spenden.
Die Schülerinnen und Schüler haben nun wieder eine Gelegenheit, auf dem Schulhof zu spielen. Denn in einem ersten Schritt konnte von den Spenden eine Tischtennisplatte besorgt werden und die Spiellinien auf dem Boden nachgezeichnet werden. Bisher haben die Schüler die große Pause im Schulgebäude verbracht. Auf dem Schulhof warteten nur Scherben und Hundehaufen. Bei einem Schulhof, der ein öffentlicher Durchgangsweg ist, ist dieses Problem schwer in Griff zu bekommen. Die Schülerinnen und Schüler sind jedoch bereit, für ihren Schulhof Verantwortung zu übernehmen. Vorgesehen ist eine Schulhofordnung zu verfassen, in der die Schüler selbst regeln, wie sie mit den Gegenständen und miteinander auf dem Schulhof umgehen - ganz im Sinne des „Fit in Fair Play“-Gedankens.
Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt im Internet unter www.fit-in-fair-play.de oder per E-Mail: diana.auwaerter@malteser.org.
27.04.2010 Siegel bescheinigt Fahrdiensten hohe Qualität
Konstanz. „Ihre Fahrzeuge sind sicher, ihre Betriebsabläufe optimal und die Fahrer sind sehr gut auf die Fahrgäste eingestellt“: Diese Beurteilung bekam der Fahrdienst der Malteser Geschäftsstelle Konstanz nach einem aufwendigen Prüfverfahren schriftlich. Betriebsorganisation und Ausbildung der rund 40 Mitarbeiter waren unter anderem Gegenstand der Prüfung, der sich die Malteser freiwillig unterzogen. Auch der Fuhrpark, der bei den Konstanzern Kleinbusse und Autos umfasst, wurde begutachtet.
Als dem ersten sozialunternehmerischen Dienstleister im Bodenseeraum überreichte Michael Hoffmann, Leiter der Dekra -Niederlassung Singen, dem Malteser Hilfsdienst das Qualitätssiegel „Sichere Beförderung von Menschen mit Behinderungen“. Die Malteser sind in Konstanz im Landkreis unter anderem im Fahrdienst aktiv. Dass es ihnen mit dem Zertifikat gelungen ist, ihren hohen Qualitätsstandard durch einen externen Prüfer dokumentieren zu lassen, freut Jürgen Raupp, den Geschäftsführer des Bezirks Bodensee, besonders.
Dekra-Mitarbeiter nahmen die Konstanzer Dienststelle in Sachen Fahrdienstplanung, Fahrerauswahl, Aus- und Weiterbildung der Fahrer, Arbeitssicherheit und Ausstattung der Fahrzeuge, Wartung und Instandsetzung sowie Einhaltung gesetzlicher Prüffristen unter die Lupe. Sie beurteilten auch die Einhaltung rechtlicher Vorgaben hinsichtlich Sozialversicherung und Personenbeförderung. Michael Hoffmann bestätigt: „Nicht jeder, der die Zertifizierung anstrebt, bekommt sie auch. Die Malteser Fahrdienste gehören bundesweit zu den Ersten, die sich diesem Prüfungsverfahren stellten.“
Vor allem kommunale und öffentliche Einrichtungen wie Werkstätten und Schulen beauftragen die Malteser mit der Personenbeförderung, die freundliche und hoch motivierte Mitarbeiter ausführen. „Bevor sie aber Behinderte und Kinder befördern dürfen, müssen sie sich einer umfangreichen Schulung unterziehen“, betont Raupp. Dabei werde nicht nur erklärt, wie ein Rollstuhl fachgerecht im Fahrzeug befestigt wird, sondern auch, wie mit kranken, alten oder behinderten Menschen umzugehen sei. Es gehe den Maltesern nicht nur um die Technik, sondern auch darum, die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren, so der Geschäftsführer.
Auch gehören Regelungen zur Erreichbarkeit und ein schneller Informationsfluss bei Betriebsstörungen oder Notfällen dazu. Hierfür liegen in der Zentrale verschiedene Verfahrensanweisungen für Notfälle und unerwartete Schwierigkeiten bereit. So wird immer gewährleistet, dass eine hohe Qualität des Malteser Fahrdienstes erreicht wird.
22.04.2010 Terminhinweis: „Wenn wir alle helfen, müsste das doch gehen!„ - Schulhof wird zum „Fit in FAIR PLAY“-Ground
Mannheim-Vogelstang: Am Samstag, den 24. April gestalten Schüler, Lehrer, Eltern, ehrenamtliche Helfer, die Malteser Jugend und Förderer der Geschwister-Scholl-Hauptschule einen „Fit in FAIR PLAY“-Ground gegen Mobbing und Gewalt an ihrer Schule. Sie hacken, jäten, malen und bauen nach dem Motto des Rap-Songs der 7c „Wenn wir alle helfen, müsste das doch gehen!“. Auch die Kleinsten, die Fünftklässler, helfen und sammeln im Einkaufzentrum weitere Spenden.
Unternehmen, Lehrer, Privatpersonen und Sportclubs spendeten bereits 4.600 Euro. Das Schulhofprojekt wird unterstützt von der Deutschen Eishockey Liga, den Adlern Mannheim und dem Malteser Hilfsdienst im Rahmen des Präventionsprojektes „Fit in FAIR PLAY“.
Spendenkonto
Empfänger: Förderverein der Geschwister-Scholl-Hauptschule Mannheim,Konto: 60 43 402, BLZ 670 900 00, Volksbank Rhein-Neckar-eG
Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt im Internet unter www.fit-in-fair-play.de oder per E-Mail: diana.auwaerter@malteser.org.
16.04.2010 Bananenbrötchen mit Pfeffer: Alltag im Malteser-Camp nach dem Erdbeben auf Haiti
Heidelberg. Zwei Wochen im Februar arbeitete und lebte der Heidelberger Gynäkologe Wolfgang Heide im Malteser-Camp in dem zu 90% zerstörten Léogâne auf Haiti. Von seinen Erlebnissen und Eindrücken vor Ort berichtet er einer großen Zuhörerschaft am 13.04.2010 in einem Vortrag in der Klinik Sankt Elisabeth in Heidelberg. Hunger, lebensbejahender Optimismus, Traumatisierung, Improvisation, Zusammenarbeit und Schmerz – das sind die immer wiederkehrenden Eindrücke, die Heide in den zwei Wochen seines Einsatzes im Erdbebengebiet gewinnen konnte.
Der Gynäkologe hatte dem Malteser International schon seit einiger Zeit seine Hilfe angeboten. Ganz kurzfristig forderten diese dann einen Gynäkologen an, Wolfgang Heide sagte sofort zu, regelte kurzfristig seine Vertretung in Praxis und Klinik und packte dann seine 15 kg Gepäck, die er mitnehmen durfte. Da kein Kontakt zu dem Malteser Camp in Léogâne möglich war, nahm er auf Verdacht eventuell benötigte medizinische Hilfsmittel aus dem Kreißsaal der Klinik Sankt Elisabeth mit. „Spielsachen. Das ist, was ich beim nächsten Mal mitnehmen würde. Um diese traumatisierten Kinder wenigstens für einen Moment zum Lachen zu bringen.“
Am 21. Januar beginnen die Malteser mit der Errichtung eines Gesundheitspostens in Léogâne. Das Camp steht auf dem Gelände einer Rumfabrik, deren Besitzer der Hilfsorganisation sein Grundstück zur Verfügung stellt, „wobei er selbst von schlechtem Gewissen geplagt ist, da er und seine Familie im Gegensatz zu Hunderttausenden seiner Landsleute überlebt haben“, so der Heidelberger Mediziner.
Rund 100 Patienten täglich behandeln die Ärzte im Camp, darunter viele Traumatisierte, die Schmerzen verspüren, ohne dass ein körperliches Korrelat gefunden werden kann. Narkosemittel fehlen anfangs, dafür tauchen irgendwoher auf einmal hochdiffizile Instrumente zur Herzkatheterisierung auf. Die alltägliche Widersprüchlichkeit im Chaos. Anfangs liegen die Patienten auf dem Boden in Zelten, später dann auf selbstgezimmerten Untersuchungsliegen. Das Malteser-Team lernt auch, mit den religiösenBesonderheiten Haitis umzugehen. Auf Haiti sind circa 80% der Bevölkerung katholisch, genau so viele praktizieren gleichzeitig Voodoo.
Improvisation ist notwendig zum Überleben im Camp. So bauen die Helfer aus einem Fass zur Rumgewinnung eine Dusche. Eine Toilette gibt es anfangs nur im Privathaus des Besitzers der Rumfabrik, der Müll türmt sich bergeweise auf und stinkt bestialisch. Mit vereinten Kräften versucht man, ein Mindestmaß an Hygiene einzuhalten, um schlimmen Seuchen Einhalt zu gebieten.
Das Essen für Patienten und Helfer wird meist von Patientenangehörigen zubereitet. Diese kochen aus den Zutaten, die sie vorfinden. Und getreu einer Malteser-Regel verläuft auch die Essensverteilung: immer zuerst die Patienten, dann die Helfer. Mangos gibt es viele und Kochbananen. Die Helfer improvisieren auch hier und kreieren neue Leibspeisen: Bananenbrötchen mit Pfeffer. Not macht erfinderisch. Hunger ist der tägliche Begleiter. Den Helfern ist es verboten, den Patienten Essen mitzugeben, denn das hätte eine unvorstellbare, nicht zu bewältigende Sogwirkung zur Folge gehabt. Dennoch brechen sie mit der Regel und stecken den Bedürftigsten (Schwangeren, Stillenden, Älteren und Kindern) heimlich „Kids against Hunger“-Beutel mit Reis und Bohnen unter die Jacken. Auch diese Päckchen sind wie so vieles in den Lagern auf einmal da. Niemand weiß woher und von wem.
Allen schlimmen Alltagskonfrontationen zum Trotz gibt es für das Malteser-Team aus internationalen Ärzten, Krankenschwestern, Logistikern und Administratoren sowie zahlreichen einheimischen Helfern immer wieder schöne Momente: Eine Familie nennt ihr Kind, das sie in der Malteser-Ambulanz in Darbonne zur Welt bringt, dankbar Jim Malte.
Der Heidelberger Gynäkologe hat seinen Vortrag bereits in Schulen gehal-ten und wird von seinen Erfahrungen noch weiteren Menschen berichten, um diese auf die Situation in Haiti aufmerksam zu machen. 505 Euro konnten an diesem Abend für die Unterstützung der Arbeit des Malteser Hilfsdienstes gesammelt werden.
Zum Abschluss dieser eindrucksvollen und informativen Stunde lässt Wolfgang Heide eine Bilderfolge laufen. Im Hintergrund singen Haitianer. Musik eines Gedenkgottesdienstes im Camp, die der Gynäkologe - wie auch die Fotos - mit seinem Handy aufgenommen hat. Improvisation und Optimismus inmitten des Schrecklichen.
14.04.2010 „Abendlob für Haiti“: Spendenübergabe für die Haitihilfe der Malteser
Karlsruhe. Die beiden Kirchenchöre von St. Franziskus und Christkönig übergeben ihre Spendensammlung in Höhe von 2.050 Euro an den Stadtbeauftragen der Malteser in Karlsruhe, Günter Halmich. „Wir freuen uns sehr, dass sich die rund 400 Konzertbesucher des „Abendlobs für Haiti“ der Spendeninitiative der Chöre auf so großzügige Weise angeschlossen haben. Wir danken den Konzert-Veranstaltern, Musikern, Sängerinnen und Sängern für ihre Hilfe für die betroffenen Menschen in Haiti durch die Malteser“, so Halmich.
Am Konzert-Abend am Palmsonntag in der Christkönigkirche in Rüppurr berichtete Halmich über die Hilfsmaßnahmen der Malteser in Haiti. So wird die medizinische Basisversorgung für 75.000 Menschen in Léogâne und Umgebung gewährleistet. Von diesen ausgehend fahren Mitarbeiter mit „mobilen medizinischen Teams“ in die Umgebung. Dort bieten sie weitreichende Impfungen nach WHO-Empfehlungen, insbesondere für Kinder, und medizinische Betreuung an. Da die Zahl der Tetanus- und Masern-Erkrankungen in den letzten Wochen signifikant anstieg, haben die Impfungen eine hohe Priorität. Es werden pro Halbjahr 8.000 Impfungen von Kindern geplant.
Die Malteser betätigen sich mittel- und langfristig in den Bereichen Basis-Gesundheitsversorgung, Katastrophenvorsorge, Wiederaufbau von Schulen und Krankenhäusern sowie Sicherung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser, der sanitärer Grundversorgung und Hygiene.
Bei allen Maßnahmen achten die Malteser darauf, Hilfe auf Augenhöhe und als Aktivierung zur Selbsthilfe zu leisten. Dementsprechend binden sie stark lokale Kräfte in die Arbeit ein ihre Aktivitäten ein.
Die in Haiti engagierten Assoziationen und Einrichtungen des Malteserordens hatten im März in Miami einen gemeinsamen Masterplan für einen nachhaltigen Wiederaufbau des Landes verabschiedet, der langfristig in die haitianischen Strukturen integriert wird. Die Malteser sind sehr dankbar für die großartige Spendenbereitschaft der Bevölkerung in Deutschland.
01.04.2010 Die Malteser Hospizarbeit bejaht das Leben und lehnt aktive Sterbehilfe ab - Neue Malteser Hospizhelferinnen zu Lebensbegleiterinnen in Wertheim befähigt
Wertheim. Zum dritten Mal wurden erfolgreich acht Teilnehmerinnen zu qualifizierten Hospizhelferinnen befähigt. Sie unterstützen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement den seit 2006 bestehenden Malteser Hospizdienst St. Veronika. Die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen tragen somit dazu bei, ein Leben und Sterben in Würde zu ermöglichen.
Die Vorbereitungszeit dauerte von September 2009 bis März 2010. An mehreren Abenden und zwei Wochenenden wurde den Teilnehmerinnen ein breites Wissen vermittelt, dass sie befähigt, schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen fachlich gut zu begleiten.
Der Hospizdienst steht Personen, die lebensverkürzt erkrankt sind und deren Familien in der letzten Lebenszeit bei. Um diese Unterstützung wird meist gebeten, wenn es im Laufe des Krankheitsprozesses heißt: Für den Erkrankten gibt es keine Rettung mehr, es wurden alle Therapien versucht, leider ohne den erhofften Erfolg.In dieser schwierigen Zeit gibt es neben den meist körperlichen Beschwerden für die betroffene Person auch einen großen Teil an seelischen Belastungen. Es taucht die Frage auf: „Warum ich?“. Zukunftspläne lassen sich nicht mehr umsetzen. Der bisher gelebte Glaube bekommt seinen eigenen Stellenwert.Der Ansatz in der Hospizbegleitung konzentriert sich in erster Linie auf den Sterbenden. Geschulte ehrenamtliche Mitarbeitende signalisieren durch ihren Beistand dem Sterbenden, sich mit seinem Leben, seinem Alter, seiner Krankheit, seinem Sterben auseinanderzusetzen.
Auch Angehörige, benötigen verlässliche Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Die eigene Betroffenheit, einen geliebten Menschen zu verlieren und selber aktiv nichts machen zu können, bringt sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Besonders dann, wenn es darum geht, letzte Wünsche oder Angelegenheiten für den Sterbenden zu erledigen.Das Angebot der Hospizmitarbeitenden ist, Angehörige zu ermutigen zumindest ihnen gegenüber, ihre Sorgen und Nöte auszusprechen, damit auch das gegenseitige Verabschieden stattfinden kann. Angehörigen bleibt in starker Erinnerung, wie Menschen sterben.
Genau wie alle anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen, unterliegen die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Schweigepflicht. Hospizbegleitungen sind kostenlos und die Besuchszeiten werden zwischen dem Schwerkranken oder deren Angehörigen und der ehrenamtlichen Helferin festgelegt.
Der Malteser Hilfsdienst hat sehr hohe Ansprüche an die Betreuung durch ehrenamtliche Mitarbeitende. So werden den Helferinnen und Helfern regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen angeboten und das gute Miteinander im Team gepflegt.
Weitere Auskünfte zur Begleitung oder anderen Fragen erhalten Sie unter:
Malteser Hilfsdienst e.V.Hospizdienst St. Veronika,Tel: 09342/859316-3
31.03.2010 Spendensammlung für professionelle Notfall-Rettung: Segen für den neuen Rettungswagen
Bruchsal. Pfarrer Jürgen Olf segnete den neuen Rettungswagen der Malteser in Bruchsal. Gottes Segen wurde dabei über den Rettungswagen gesprochen und ist damit allen ehrenamtlichen Einsatzkräften in Bruchsal bei den rund 900 Einsätzen pro Jahr mitgegeben.
Viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Spenden-Aktion für den neuen Rettungswagen der Malteser unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister a.D. und Vorsitzenden der Bürgerstiftung Bruchsal Bernd Doll. Gemeinsam mit den öffentlichen Zuschüssen und einem Beitrag der Malteser war es möglich, den 145.000 Euro teuren Rettungswagen Mercedes Sprinter zu erwerben. Da in der Vergütung der Rettungseinsätze keine Abschreibung für das Einsatzfahrzeug enthalten ist, war dieses gemeinsame Engagement zum Ersatz des älteren Einsatzfahrzeuges nötig. Der neue Rettungswagen stellt sicher, dass die Notfall-Rettung der Malteser auch weiterhin professionell geleistet werden kann. Der Stadtbeauftragte der Malteser in Bruchsal, Werner Merkle, bedankte sich bei allen Spendern.
Seit 1973 sind die Malteser in Bruchsal an jedem Wochenende im Einsatz, um erkrankten und verletzten Bürgern in und um Bruchsal schnelle Hilfe zuteil werden zu lassen. Ein Großteil der Patienten benötigt neben dem Transport eine primäre Erstversorgung durch das Personal oder durch einen Notarzt. Hierfür haben sich die geräumigen Fahrzeuge mit Kofferaufbau seit etlichen Jahren bewährt. Da alle Mitglieder des Malteser Hilfsdienstes Bruchsal während der Woche einem Beruf nachgehen, beginnt der Rettungsdienst am Samstag um 7.00 Uhr und endet am Sonntag um 19.00 Uhr.Die ehrenamtlichen Rettungsassistenten und Rettungssanitäter bilden sich regelmäßig fort und stehen auch bei Großeinsätzen der Schnelleinsatz Gruppe und im Katastrophenschutz bereit. In Bruchsal sind 40 ehrenamtliche Helfer aktiv.
23.03.2010 Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser im Aufbau
Malteser befähigen Interessierte zu Kinder- und Jugendhospizhelfern für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Ein ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst aus Ehrenamtlichen wird aufgebaut.
Freiburg – Wenn ein Kind oder Jugendlicher unheilbar erkrankt, wird das Familiengefüge in seinen Grundfesten erschüttert. Die Angehörigen leiden ebenso wie alle Menschen, die der betroffenen Familie nahe stehen. Die Folgen sind oft gravierend: Die Beziehung der Eltern zueinander wird belastet, die Geschwisterkinder fühlen sich vernachlässigt, Freunde und Verwandte ziehen sich zurück, weil die Familie ihre gesamte Kraft in die Pflege des kranken Kindes investiert.
Vor diesem Hintergrund ist die Arbeit der Kinder- und Jugendhospizdienste von unschätzbarem Wert. Neben der Beratung sowie der psychosozialen und spirituellen Begleitung bieten sie den Angehörigen die Möglichkeit, sich zu erholen und die Kraft zu finden, den schweren Weg gemeinsam zu gehen.
Bundesweit gibt es aktuell acht stationäre Kinder- und Jugendhospize, vier weitere stationäre Hospize sind in Planung. Nach Angaben des Deutschen Kinderhospizvereins (DKHV) ist diese Zahl zurzeit ausreichend. Da die betroffenen jungen Menschen während des Krankheitsverlaufs die meiste Zeit zu Hause verbringen und dort gut versorgt und unterstützt werden müssen, ist die Zahl der ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste wesentlich höher und muss weiter wachsen: Deutschlandweit nehmen derzeit 61 ambulante Hospizdienste diese Aufgabe wahr, allein 17 davon in Baden-Württemberg.
Im Juli 2008 beschloss der Stiftungsrat „Kinderland Stuttgart“ und die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg, den Ausbau der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit in Baden-Württemberg. Auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald soll ein solcher Dienst aufgebaut werden. Die Hospizgruppen, die Universitätskinderklinik, der Caritasverband, die Diakonie und der Malteser Hilfsdienst e.V. in Freiburg stehen dem neu aufzubauenden Dienst. Das gemeinsame Anliegen aller Beteiligten ist es, jungen kranken Menschen und deren Familien eine individuelle und optimale Versorgung zukünftig anbieten zu können. Die Projekt- und Kursleitung liegt bei Daniela Schweitzer, die seit zehn Jahren für die Malteser Hospizdienst zusammen mit Ehrenamtlichen etabliert.
Im ersten Schritt wird ein Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche angeboten. Interessierte, die sich dieser Herausforderung stellen und den Dienst ehrenamtlich unterstützen oder mittragen möchten, können sich an den folgenden Informationsabenden dem Thema nähern:
InformationsabendeBad Krozingen am 07. April, 19 Uhr im Ratssaal, Basler Straße 1,Freiburg am 08. April, 19 Uhr bei den Maltesern, Heinrich-von-Stephan-Str. 14Kirchzarten am 06. April, 19:30 Uhr im AntoniussaalKirchplatz 5Nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme treten die neuen Kinder- und Jugendhospizhelfer zusammen mit der Koordinationskraft den Dienst an.
Hierfür wird ein spezielles Schulungsprogramm durch ausgebildete Fachkräfte angeboten, das den Qualitätsansprüchen der Hospiz- und Palliativfachverbände entspricht.
Nähere Informationen unter Malteser Hilfsdienst e.V. Freiburg, Daniela Schweitzer, Tel: 0761 / 455 25-33
15.03.2010 Termin-Hinweis: Neuer Kurs Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei den Maltesern
Freiburg. Der Malteser Hilfsdienst bietet am 18. und 19.03.2010 den Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" für Führerscheinbewerber an. Der Kurs findet an beiden Abenden von 18.00-21.15 Uhr bei den Maltesern in der Heinrich-von-Stephan-Str. 14, 79100 Freiburg statt. Anmeldungen bitte unter www.malteser-freiburg.de oder Tel. 0761-4552540
25.02.2010 Termin-Hinweis: Neuer Grundkurs zur Sitztanzleiterin bei den Maltesern
Freiburg. Spaß am Tanzen und Freude am Leben: Sitztanz ist eine Form der rhythmischen Gymnastik und kann mit Kindern, Senioren, psychisch Kranken oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden. Für alle, die sich in ihrer Freizeit oder beruflich für diese Menschen engagieren möchten, bietet die Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg
vom 22. bis zum 25. April 2010 einen Grundkurs zur Ausbildung zum Sitztanzleiter / zur Sitztanzleiterin
an. Neben den Grundlagen des Sitztanzes werden im Rahmen des Grundkurses auch Tänze eingeübt und pädagogische Konzepte zur Leitung einer Sitztanzgruppe vermittelt. Der Grundkurs wird geleitet von einer diplomierten Sozial- und Tanzpädagogin und findet in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg in der Heinrich-von-Stephan-Straße 14 statt.
Anmeldeschluss ist der 29. März 2010. Die Seminargebühren betragen 160,00 Euro. Nähere Informationen und Anmeldung bei Monika Pfundstein unter der Rufnummer 07729-35 30 20 oder unter der Emailadresse mpfundstein@web.de
04.03.2010 'Mensch, wir brauchen dich!' Malteser-Tag bei den Adler Mannheim in der SAP ARENA
Mannheim. Am 05.03.2010 ist Malteser-Tag in der SAP ARENA beim Eishockeyspiel Adler Mannheim - Grizzly Adams aus Wolfsburg. Die Adler Mannheim haben dazu mehrere Hundert Schulkinder der Geschwister-Scholl-Hauptschule und Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienst e.V. zu einem großen Eishockey-Abend eingeladen. Unterstützt werden die Kooperationspartner des Malteser-Tages von Schwimmstar Franziska van Almsick und der Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim.
Hintergrund für die Malteser-Tage ist die Partnerschaft zwischen den Maltesern und der Deutschen Eishockey Liga. Unter dem Motto "Mensch wir brauchen dich!" setzen sich beide Partner und die 15 angeschlossenen Eishockey-Clubs seit Oktober 2009 für mehr soziales Engagement in unserer Gesellschaft ein.
Die Malteser präsentieren sich am Malteser-Tag zusammen mit dem DEL-Club Alder Mannheim den Eishockey-Fans und informieren über die Ziele der Kooperation und das gemeinsame Förderprogramm "Fit in Fair Play". Es handelt sich um ein Pilotprojekt zur Prävention von Mobbing und Gewalt, das im aktuellen Schuljahr bundesweit an 16 Schulen zusammen mit Tausenden Kindern und Jugendlichen läuft. Die Adler Mannheim haben für die Geschwister-Scholl-Hauptschule in Mannheim die Schulpatenschaft übernommen. Gemeinsam mit den Maltesern entwickeln sie Projekte zum Training von Teamgeist, Fairness und Respekt und lernen Anti-Mobbing-Strategien kennen.
Im Rahmen der Kooperation zwischen Maltesern und der Deutschen Eishockey Liga finden im März neben Mannheim an allen weiteren 14 DEL-Standorten erstmalig Malteser-Tage statt.
Weitere Informationen im Internet unterwww.fit-in-fair-play.de und www.mensch-wir-brauchen-dich.de
24.02.2010 Start des Schulhofprojektes zu
„Fit in FAIR PLAY“ an der Geschwister-Scholl-Hauptschule
Mannheim. Mannheimer Schüler engagieren sich gemeinsam mit der Deutschen Eishockey Liga, den Adlern Mannheim und dem Malteser Hilfsdienst gegen Mobbing und Gewalt auf ihrem Schulhof.
- Die Schülerinnen und Schüler stellen beim Kick-Off am 24. Februar der Öffentlichkeit vor, wie sie ihren Schulhof am 24. April zum „Fit in FAIR PLAY-Ground“ gestalten wer-den. Mit dabei ist der Eishockeystar der Adler Mannheim, Fred Brathwaite.
- Ziel der Schülerpräsentationen ist es, die Eigenleistung der Schüler - wo nötig - durch eine Zusage zur tatkräftigen Hilfe am 24. April oder durch Spenden zu unterstützen. Zum Kick-Off sind deshalb Sponsoren, Spender, Schüler, Lehrer, Eltern, freiwillige Helfer und die Öffentlichkeit eingeladen.
- Die Initiative will rücksichtsvolles Miteinander und soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen fördern.
Wie werden Schülerinnen und Schüler fit in FAIR PLAY, wenn sie keinen Schulhof zum Spielen haben?Hannelore Dix-Ernst, Rektorin der Geschwister-Scholl-Hauptschule berichtet zum Hintergrund des Schulhofprojektes: „Seit mehreren Jahren liegt unser Schulhof in einem Dornröschenschlaf.“ Der Schulhof derGeschwister-Scholl-Hauptschule wird nur als ein öffentlicher Durchgangsweg zwischen dem Wohngebiet Vogelstang und dem Einkaufszentrum genutzt. Die Schüler jedoch verbringen ihre Pausen im Schulgebäude. Mit ihrem Verkauf von Muffins im Einkaufszentrum und mit dem Flohmarkt ihrer Eltern erwirtschafteten die Schüler und Eltern bereits etwas Startkapital um den Schulhof attraktiver zu gestalten. „Jetzt jedoch ist uns durch die Unterstützung der Malteser, der Adler Mannheim und der katholischen Kirchengemeinde Zwölf Apostel gelungen, im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs „Fit in FAIR PLAY“ erneut durchzustarten. Die Schülerinnen und Schüler zeigen was in ihnen steckt.“
Mit einem eigenen Rap-Song beispielsweise präsentieren die Schüler am 24. Februar, wie sie selbst und mit freiwilliger oder finanzieller Hilfe der Bürger ihren Schulhof zu einem schönen Platz mit fairen Spielregeln gestalten können. Jede der 12 Klassen ist als Projektgruppe für einen der folgenden Aspekte des Schulhof-projektes verantwortlich:
- Wand-Graffiti
- Sitzgruppen
- Bepflanzung z.B. in zwei Pflanzenkübeln
- Zwei Fußballtore
- brauchbare Spiellinien nachmalen und Labyrinth aufmalen
- Ein Basketballkorb
- Eine Tischtennisplatte
- ein Container für Spielgeräte und Farbe zum Bemalen des Containers
Die Schüler definieren, was an Material, Arbeit und Organisation nötig ist. Was können Sie selbst leisten? Und wo noch etwas Hilfe benötigt wird.Im Sinne des Gedankens „Fit in FAIR PLAY“ werden die Schüler außerdem ihre eigene Schulhofordnung ver-fassen. Darin findet ihre Eigenverantwortung Ausdruck: „wie gehen wir auf dem Schulhof miteinander und mit dem neuen Material um“
„Als Malteser ist man nie allein, aber jeder trägt seine Verantwortung an der Gesamtaufgabe. Dieses Erleben möchten wir den Schülern durch unser Engagement beim Schulhofprojekt ermöglichen“, sagt Markus Bensmann, Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes Freiburg. „Die Wertschätzung der Schüler für ihren schön gestalteten Schulhof wird anders sein, wenn auch die eigene Leistung darin steckt“, meint Oliver Lange von den Adlern Mannheim.
Bei der Kick-Off-Veranstaltung überzeugen sich die Gäste selbst vom Engagement der Schüler und vom Zustand des Schulhofes. Mit einer sportlichen Spendenaktion samt Eishockeytor werben die Schüler gemeinsam mit Fred Brathwaite um Unterstützung zur Verschönerung des Schulhofes am 24. April 2010. Die Gäste und Erwachsenen übernehmen ebenfalls Verantwortung und sichern ihre finanzielle oder tatkräftige Mithilfe für den Aktionstag „Fair geht vor“ am 24. April 2010 zu.„Wenn genügend Sach- oder Geldspenden bei der Kick-Off-Veranstaltung gewonnen werden, wird der kompletten Verschönerung des Schulhofes am 24. April nichts mehr im Wege stehen“, versichert Dix-Ernst.Am Aktionstag, Samstag, den 24. April 2010 arbeiten alle beteiligten Schüler, Eltern, Lehrer und freiwillige Helfer auf dem Schulhof. Gemeinsam wird gepinselt, gebaut, gepflanzt und verschönert und dem bürgerschaftlichen Engagement und der Hilfsbereitschaft sind keine Grenzen gesetzt.
Mit dieser Aktion in Mannheim tritt die Geschwister-Scholl-Hauptschule in Wettbewerb mit 15 weiteren Schulen bundesweit. Wenn die Mannheimer Schüler mit ihrem Engagement zu „Fit in FAIR PLAY“ den ersten Platz gewinnen, vervielfacht sich der Spendeneinsatz, denn die Schule erhält zusätzlich ein Preisgeld. Die Kooperationspartner Deutsche Eishockey Liga und Malteser Hilfsdienst überreichen noch vor den Sommerferien der Siegerschule die „Fit in FAIR PLAY“-Trophy.
„Unsere Kinder sind unsere Zukunft, sie sollten es uns Wert sein!“, plädiert Dix-Ernst und bittet, die Initiative der Schüler zu unterstützen.
Spendenkonto
Empfänger: Förderverein der Geschwister-Scholl-Hauptschule MannheimSpendenkonto: 60 43 402
BLZ 670 900 00
Volksbank Rhein-Neckar-eG
Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt im Internet unter www.fit-in-fair-play.de oder per E-Mail: diana.auwaerter@malteser.org
22.02.2010 Spendenübergabe bei der Gardner Denver Schopfheim GmbH: Auszubildende öffnen Herz und Geldbeutel für die Haitihilfe der Malteser
Schopfheim. Bewegt durch Medienberichte über die Not der Menschen in Haiti, ergriffen die Auszubildenden der Gardner Denver Schopfheim GmbH die Eigeninitiative und spendeten. Sie überreichten Emerich Szokoll, ehrenamtlicher Malteser in Schopfheim, eine volle Spendendose. Diese füllten 28 Auszubildende mit insgesamt 600 Euro.
Mit ihrer Spende verbinden die Auszubildenden auch eine Botschaft für die Menschen in Haiti: „Wir wollen den Menschen helfen bei dem Neuaufbau. Das Leben geht weiter, auch wenn es steinig wird“. fassen die Auszubildenden Theresa Haberer und Alexander Rümmele zusammen. „Wir möchten den Malteser spenden, da sie für uns das nächste Ziel sind.“ Die Malteser bauen ihre Gesundheitsstation in Leogane weiter aus und bereiten eine zweite in Darbonne vor. Sie versorgen die Überlebenden, bekämpfen Krankheiten, impfen Kinder und helfen den Müttern ihre Babys auf die Welt zu bringen. Mobile medizinische Teams gehen zu Kranken und Verletzten in die Dörfer.
Emerich Szokoll ist beeindruckt und dankbar über das große Spendenengagement der Jugend bei Gardner Denver Schopfheim.
Unter den Auszubildenden blieb innerhalb einer Woche keine und keiner ungefragt, ob und wie viel sie oder er für Haiti spenden wolle. Jeweils ein Lehrling von den kaufmännischen und ein Lehrling von den gewerblichen Auszubildenden organisierten diese Spendensammlung. „Die Mitarbeiter fanden diese Spendenaktion super, da es unsere eigene Idee war“, berichtet Alexander Rümmele.
19.02.2010 „Songs für Haiti“: Benefiz-Konzert: moderne Chormusik für die Not anderer
Sigmaringen-Mengen. Großes haben sich die etwa 120 Mitwirkenden der Chöre „Wir für Euch“ und „Akzente“ aus Mengen vorgenommen: Zusammen laden sie am Samstag, den 20. Februar, um 19:30 Uhr in die Ablachhalle Mengen ein zum Benefiz-Konzert zugunsten der Haitihilfe der Malteser.
Berührt von den Bildern aus Haiti bitten die Initiatoren um Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen: dafür ist der Eintritt des Abends frei. Gegen eine Spende wird auch das selbstgemachte Fingerfood angeboten.
An dem Konzert-Abend informiert die Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, die Besucher über die Lage und die Hilfsmaßnahmen der Malteser in Haiti. Unter anderem betreiben die Malteser Gesundheitszentren in Leogane und bereiten ein weiteres in Darbonne vor. Im Norden Haitis unterstützt der Malteserorden bereits seit 15 Jahren das Krankenhaus "Sacré Coeur". In dem teilweise zerstörten Krankenhaus "Francois de Sales" in Port-au-Prince leisten die Malteser seit 17. Januar medizinische Hilfe während mobile medizinische Teams zu Kranken und Verletzten in die Dörfer gehen.
„Für den Landkreis Sigmaringen möchten wir ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass wir die Ärmsten der Armen nicht im Stich lassen und uns dessen bewusst sind, wie gut es uns eigentlich geht“, sagt Klaus Schäfer im Namen von „Akzente“ und „Wir für Euch“.
17.02.2010 Mannheim: Veranstaltungshinweis
Schulhofprojekt zu „Fit in FAIR PLAY“ startet an der Geschwister-Scholl-HauptschuleDie Geschwister-Scholl-Hauptschule lädt die Öffentlichkeit zum Kick-Off des Schulhofprojektes ein. Die Veranstaltung findet in der Schule, Warnemünder Weg 2, 68309 Mannheim, am 24.02.2010, 10:00 – um 11:30 Uhr mit Eishockey-Profi Fred Brathwaite statt. Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Fit in Fair Play“ engagieren sich die Schüler gemeinsam mit den Adler Mannheim und dem Malteser Hilfsdienst gegen Mobbing und Gewalt. Die Schüler präsentieren, wie sie selbst und mit freiwilliger oder finanzieller Hilfe der Bürger ihren Schulhof am 24.04. zu einem schönen Platz mit fairen Spielregeln gestalten können.Anmeldung bitte bis zum 22.02.2010 unter Tel: 0621/ 293-8257, Fax: 0621/ 293-8277, geschwister-scholl-hauptschule.direktion@mannheim.de
02.02.2010 Wertheim-Bestenheid: Erinnerungsgottesdienst der Begleitungen aus dem Jahr 2009 „Wasser- Quelle des Lebens“
Mit einem Erinnerungsgottesdienst am Donnerstag den, 04.02.2010 um 19:00 Uhr in der kath. Kirche St. Elisabeth in Bestenheid gedenkt die Malteser Hospizgruppe St. Veronikaund der Palliativberatungsdienst den Menschen, die im Jahr 2009 in ihrer letzten Lebenszeit begleiten wurden. Die ehrenamtlichen Malteser Hospizhelferinnen haben sich mit dem Thema: „Wasser- Quelle des Lebens“in Texten und Liedern auseinandergesetzt und werden den Gottesdienst gestalterisch unterstützen. Alle hinterbliebenen Angehörigen und Freunde sowie die ganze Bevölkerung ist hierzu recht herzlich eingeladen. Im Anschluß besteht die Möglichkeit im Pfarr- und Jugendheim noch etwas zu verweilen.
Kontakt:Malteser Hilfsdienst e.V.Erzdiözese FreiburgDaniela SchweitzerTel.: 09342 / 8593163daniela.schweitzer@malteser.org
01.02.2010 Bonndorf: „Das Pflänzchen wächst und gedeiht“: Neue Malteser Gliederung im Aufbau
Es werden immer mehr: In der Gemeinde Bonndorf ist eine neue Gliederung der Malteser im Aufbau. Ein Großteil der rund 7.000 Bonndorfer gehört dem katholischen Glauben an – sicher auch ein Grund, eine Malteser Gliederung auf die Beine zu stellen.
„Endlich ist der Malteser Hilfsdienst auch bei uns vertreten“, erzählt Notarzt Dr. med. Winfried Grohmann begeistert. „Der Schwerpunkt wird bei uns ganz klar in der Ausbildung zum Rettungshelfer liegen.“ Der Jugendarbeit sowie der Arbeit mit Senioren in Bonndorf und Umgebung solle ebenfalls mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. „Wir planen, die ehrenamtlichen Strukturen in der Region sinnvoller zu vernetzen und den Hilfsdienst vor Ort besser auszubauen“, berichtet Grohmann. So werden die Bonndorfer Malteser in Zukunft verstärkt auf eine enge Kooperation mit anderen Organisationen wie der Caritas hinarbeiten. Des Weiteren werde man versuchen, einen eigenen Krankentransportwagen (KTW) zu bekommen, um im Notfall schneller vor Ort sein zu können, hofft der Notarzt.
Zur Zeit seien etwa zehn Personen am Aufbau der Gliederung beteiligt, „aber jeder Interessierte ist herzlich willkommen. Wir befinden uns natürlich noch in der Orientierungsphase und treffen uns regelmäßig, um das weitere Vorgehen zu besprechen.“ Seine Frau, Dr. med. Annika Grohmann, wird die medizinische Leitung in der Gliederung übernehmen. Beide hatten gemeinsam die Idee, im Großraum Bonndorf eine Gliederung der Malteser zu gründen. „Es macht einen riesigen Spaß zu sehen, wie unser Vorhaben allmählich Gestalt annimmt. Das Pflänzchen wächst und gedeiht“, freut sich Dr. med. Winfried Grohmann.
21.01.2010 Freiburg: Malteser der Erzdiözese Freiburg bitten um Spenden für Haiti - Medizinisches Team operiert im zerstörten Krankenhaus
Die Malteser der Erzdiözese Freiburg bitten dringend um Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti. „12 unserer Kollegen von Malteser International sind bereits in dem Katastrophengebiet und berichten von unheimlichem Leid und unbeschreiblicher Not“, sagt Diana Auwärter, Ansprechpartnerin für Spendenengagement. Sie ruft lokale Unternehmen, Vereine und Privatpersonen auf, Geld zu sammeln und damit die Helfer in Haiti zu unterstützen. „Eine Spende kann nicht zu klein sein. Jeder Cent hilft uns, Leben zu retten“, so Diana Auwärter.
Haiti liegt in Trümmern, zehntausende Menschen sind tot, die Verletzten kämpfen ums Überleben. Es fehlt an allem – an medizinischer Versorgung, an Trinkwasser und Lebensmitteln, an Unterkünften. „Nach Berichten von katastrophalen Zuständen erreichen uns jetzt erste gute Nachrichten von unseren Kollegen“, berichtet Diana Auwärter. „Das medizinische Team hat in Port-au-Prince ein nicht ganz zerstörtes Krankenhaus wieder in Betrieb genommen, behandelt dort Verletzte und kann sogar Operationen durchführen.“ Ein weiterer Malteser Kollege hat am Montag zwei „Emergency Health Kits“ in das Katastrophengebiet gebracht: Die 1.800 Kilogramm schweren Pakete enthalten dringend benötigte Medikamente wie Antibiotika, Wund- und Verbandsmaterialien sowie Schmerzmittel und Instrumente. Damit können die Malteser 20.000 Überlebende drei Monate lang medizinisch versorgen.
„Das ist erst der Anfang“, weiß Diana Auwärter und ergänzt: „Bis zu einigen Orten sind die Hilfskräfte noch gar nicht vorgedrungen.“ Auch dort wird sie das gleiche Bild erwarten wie in Port-au-Prince: tausende Menschen, die dringend Hilfe benötigen. „Neben medizinischer Versorgung wollen die Malteser mit Notunterkünften, Decken, Planen und Lebensmitteln helfen. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder, der etwas geben kann, sollte das jetzt tun“, ruft Diana Auwärter auf.
Spenden sind möglich auf das Spendenkonto: 120 120 120 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 20 500, Stichwort: „Haiti helfen“, oder auch als 5-Euro-Spenden-SMS: einfach „Malteser“ an 81190 senden.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Malteser in Haiti unter www.haiti-helfen.de oder bei Diana Auwärter, Ansprechpartnerin für Spendenengagement der Malteser der Erzdiözese Freiburg: diana.auwaerter@maltanet.de.
5.01.2010 Konstanz: Überraschung beim Pflichtkurs - 1111. Kursteilnehmer
Was für eine Schnapszahl: Im letzten Kurs des Jahres 2009 konnte der Malteser Hilfsdienst den 1111. Kursteilnehmer begrüßen. Der 17-jährige Christian Wind nahm an den „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ teil, einem Pflicht-Kurs für alle Führerscheinbewerber. Damit er bei einem Verkehrsunfall für die Erste Hilfe optimal ausgerüstet ist, erhielt er einen Verbandskasten fürs Auto, eine Beatmungsmaske und ein Gurtmesser. „Was wir hier lernen, ist wichtig und notwendig, um Menschenleben retten zu können“, erklärte er. Leider liegt, laut einer aktuellen Statistik, bei 80 Prozent der Deutschen der Erste-Hilfe-Kurs mehr als 15 Jahre zurück. Daniel Schlegel, Ausbildungsleiter der Malteser Konstanz, gibt zu bedenken: „Regelmäßige Kursbesuche frischen nicht nur die Erste-Hilfe-Kenntnisse auf, sondern nehmen auch die Angst davor, im Ernstfall den oft entscheidenden ersten Schritt zu tun.“
15.12.2009 Stockach: Geplanten Wechsel an der Malteser Spitze vollzogen
Der Arzt Ulf Wieczorek leitet den Stadtverband - Heinz Martin wird Stellvertreter
Der Wechsel an der Spitze des noch jungen Stadtverbandes des Malteser Hilfsdienstes in Stockach kommt früh - war jedoch von den Verantwortlichen von Anfang an eingeplant. Vor rund einem Jahr war Heinz Martin zum ersten Stadtbeauftragter der Malteser bestimmt worden. Als Stellvertreter unterstützt ihn seither der Arzt Ulf Wieczorek.
In einer kleinen Feierstunde in der Malteser-Dienststelle in der Kaufhausstraße 46 konnte nun Ulf Wieczorek die Ernennungsurkunde zum Stadtbeauftragten von Markus Bensmann, Geschäftsführer in der Erzdiözese Freiburg, entgegen nehmen. Als Dank und Anerkennung für seine Aufbauarbeit überreichte Bensmann an Heinz Martin das Malteser-Wappen."Heinz Martin hat einen exzellenten Malteser Blick bewiesen", lobte der Geschäftsführer das Engagement von Martin. "Es ist fantastisch, was Sie in die kurzen Zeit erreicht haben", würdigte er die Leistung des bisherigen Stadtbeauftragten, der nun als Stellvertreter Ulf Wieczorek zur Seite stehen wird.
"Ich kann von seiner Kenntnis profitieren", sagte Wieczorek über seinen Vorgänger, der nun wieder etwas mehr Zeit für seine anderen ehrenamtlichen Verpflichtungen hat. Die Stockacher Malteser bieten begleitete Fahrten auf die Friedhöfe und zu den Ärzten an und übernehmen Besorgungen. Neben dem Mahlzeitendienst werden auch Fahrten für Behinderte und Kranke zu sozialen Einrichtungen durchgeführt. DerBesuchs- und Begleitungsdienst sowie der monatliche Spiele-Nachmittag sind recht junge Angebote der Malteser. Demnächst bieten sie auch eine Sitztanzgruppe an.
2.12.2009 Freiburg: Gasalarm - Freiburger Malteser evakuiert
Dass sie einmal selbst evakuiert würden, hatten sich die Mitarbeiter der Malteser Diözesan- und Regionalgeschäftsstelle in der Freiburger Heinrich-von-Stephan-Straße nur schwer vorstellen können. Am Montag, den 30. November, wurden sie von der Realität eingeholt. Ein Bagger beschädigte bei Grabungen um 11.48 Uhr direkt vor dem Dienstgebäude eine Gasleitung. Zügig musste daraufhin die Geschäftsstelle inklusive Rettungswache geräumt werden. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war vor Ort. Die Organisatorische Einsatzleitung für den Rettungsdienst lag bei den Maltesern. Insgesamt mussten im Umfeld der Baustelle mehrere Gebäude mit rund 500 Personen evakuiert werden. Der angrenzende Bahnverkehr wurde komplett eingestellt. Nach rund drei Stunden war die Gefahr gebannt. Malteser-Einsatzleiter Daniel Hierholzer war sehr zufrieden: "Die Arbeit aller Dienste war sehr kooperativ und zum Glück lief alles glimpflich ab".
30.11.2009 Emmendingen: Kooperation schafft bessere Versorgung im Krankentransport
Flexibel, engagiert und unbürokratisch kooperieren die „Klinik am Tor“ und der Malteser Hilfsdienst, um für kranke und verletzte Menschen im Raum Emmendingen schneller vor Ort zu sein. Dank der Hilfsbereitschaft von Dr. Rainer Saffar, ärztlicher Leiter der „Klinik am Tor“, kann der Krankentransport in Emmendingen ausgebaut werden. Die Klinik stellt den Malteser Rettungssanitätern dazu künftig zwischen ihren Einsätzen eine Unterbringung in der Karl-Friedrich-Straße zur Verfügung. „Gerne nehmen wir die Malteser Mitarbeiter in unseren Räumlichkeiten auf. Schließlich erleichtert die Nähe zum Krankentransport auch die Abläufe in der Klinik erheblich, wovon auch unsere Patienten profitieren werden“, erklärt Dr. Saffar. Die neue Wachgruppe Emmendingen setzt sich aus zwei Rettungssanitätern zusammen. Die Mitarbeiter werden außerdem regelmäßig auf der Hauptrettungswache der Malteser in Freiburg eingesetzt. Mit einem Krankentransportwagen, der mit einem Defibrillator (AED) ausgestattet ist, können bei Notfällen in Emmendingen wichtige Sekunden überbrückt werden, bis der Notarzt eintrifft. Aktuell steht der Krankentransportwagen von 7 bis 15 Uhr zur Verfügung und kann über die integrierte Leitstelle unter der Telefonnummer 07641-19 222 angefordert werden. „Die unkomplizierte Vorgehensweise hat zu dieser guten Lösung geführt“, freut sich Daniel Hierholzer, Leiter des Malteser Rettungsdienstes im Bezirk Schwarzwald-Oberrhein.
26.11.2009 Mannheim: Start der Aktion „Fit in FAIR PLAY“ an der Geschwister-Scholl-Hauptschule
Mit 32 Schülerinnen und Schülern, die an zwei Kursen zu „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ der Malteser teilnehmen, startet an der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Mannheim die Aktion „Fit in FAIR PLAY“. An dem bundesweiten Projekt engagieren sich insgesamt 16 Schulen gemeinsam mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und dem Malteser Hilfsdienst gegen Gewalt und Mobbing. Das über die „Mensch, wir brauchen dich!“ Kampagne geförderte Kinder- und Jugendprojekt „Fit in FAIR PLAY“ findet von November 2009 bis Mai 2010 statt.
In die Arbeit an den Schulen sind die Malteser in Mannheim sowie die DEL-Profis der Adler Mannheim aktiv involviert. „Gemeinsam beweisen sie, dass eine intakte, friedvolle Gesellschaft und große Leistungen nur durch ein starkes Team vollbracht werden können. Und dass Offenheit und Miteinander die Basis für Erfolg und das Erreichen von Zielen sind,“ berichtet Matthias Fries, Medienbeauftragter der Adler Mannheim. Ermittelt wird dabei in einem schulformunabhängigen Wettbewerb die Gewinnerschule über drei Disziplinen:
„Gemeinsam stark“ – Kinder und Jugendliche erfahren sich als Teil einer Gemeinschaft und lernen von und mit den Eishockeyprofis, dass nur eine geschlossene Teamleistung zum Erfolg führt.
„Fair geht vor“ – Schüler und Lehrer setzen sich mit Werten wie Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung auseinander. Dieser Teil des Wettbewerbs appelliert an die Kreativität der Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler. Gefragt ist die Entwicklung eigener sozialer Projekte und Aktionen gegen Gewalt und Mobbing.
„Abenteuer Helfen“ – aktiviert die Malteser aus der Nähe. Sie vermitteln die Notwendigkeit der Hilfe für den „Schwächsten“ durch fundierte Grundkenntnisse in Erster Hilfe, und lehren die Schülerinnen und Schüler, Werte wie Gesundheit oder die Unversehrtheit des Körpers anders einzuordnen.
Im Rahmen der „Abenteuer Helfen“-Projekte wird an der Geschwister-Scholl-Hauptschule ein Schulsanitätsdienst eingerichtet.
Hauptanliegen des Schulsanitätsdienstes sind die Unfallverhütung und Erste-Hilfe-Leistung durch darin ausgebildete Schüler. Und das für jeden und jederzeit: während des Unterrichts, auf dem Schulhof und bei außerschulischen Veranstaltungen. Er zielt darauf ab, bei den teilnehmenden Schülern einen Sinn für soziales Handeln und soziale Verantwortung zu wecken und dies zu praktizieren. Zu den Aufgaben eines Schulsanitäters gehören unter anderem die Erstversorgung bei Unfällen, die Alarmierung des Rettungsdienstes bei lebensbedrohlichen Notfällen, die Begleitung kranker oder verletzter Mitschüler zum Arzt/ins Krankenhaus sowie die sanitätsdienstliche Betreuung von außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen.
Die Leiterin der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Mannheim, Hannelore Dix-Ernst, ist begeistert von dem Projekt: „Endlich wird an unserer Schule ein dauerhafter Schulsanitätsdienst angeboten. Wie begeistert unsere Schülerinnen und Schüler von dem Angebot sind, zeigt sich schon daran, dass sich sofort 32 Kursteilnehmer für die ‚Lebensrettenden Sofortmaßnahmen’ meldeten.“ Auch die Kooperation mit dem DEL-Club Adler Mannheim sieht die Schulleiterin äußerst positiv: „Wenn die Schüler von den Profis hören, wie wichtig der Teamgeist für den Zusammenhalt in einer Mannschaft ist, hat dies sicherlich auch positive Auswirkungen auf ihr Sozialverhalten.“
Kurz vor Beginn der Sommerferien, am 31. Mai 2010, endet der „Fit in FAIR PLAY“ Wettbewerb für das Schuljahr 2009/10. Eine unabhängige, hochkarätig besetzte Jury wird die Finalisten auswählen und die Wettbewerbsergebnisse im Juni 2010 präsentieren. Die Kooperationspartner DEL und Malteser Hilfsdienst überreichen noch vor den Sommerferien der Siegerschule die „Fit in FAIR PLAY“-Trophy. Bei allem sportlichen Wettkampfgeist weisen die Initiatoren jedoch darauf hin, dass letztlich alle Teilnehmer Gewinner sind. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält daher zum Dank für die Teilnahme eine besondere Urkunde. Und auch die Schulen bekommen für ihr Engagement eine Auszeichnung des Malteser Hilfsdienstes und der Deutschen Eishockey Liga, als „Schule – Fit in FAIR PLAY“.
Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt im Internet unter www.fit-in-fair-play.de oder per E-Mail: info@fit-in-fair-play.de.
13.11.2009 Freiburg: Informationsveranstaltung zum Thema Testament/Erbschaft
Der Malteser Hilfsdienst in Freiburg hat zu einem Informationsnachmittag zum Thema „Nachlassgestaltung“ eingeladen. 22 interessierte Fördermitglieder fanden sich in der Kooperatur-Dompfarrei am Münsterplatz ein, um sich über dieses wichtige Thema zu informieren. Der Referent war Rechtsanwalt Achim Kupfer, Fachanwalt für Erbrecht aus Freiburg. Er erläuterte dem Publikum unter anderem die gesetzliche Erbfolge, das Pflichtteilsrecht, verschiedene Formen der Testamentsgestaltung und Wichtiges zur Erbschaftsteuer. Der Fachanwalt gab auch praktische Tipps für die richtige Nachfolgeabwicklung. Persönliche Fragen des Publikums konnten ebenfalls beantwortet werden. „Die Veranstaltung fand in einem vertrauten Rahmen statt, in dem gemeinsam nachgedacht und auch gelacht wurde“, berichtet Diana Auwärter, Ansprechpartnerin für Freunde und Spender der Malteser Freiburg. „Das Interesse an diesem Thema ist sehr groß, da es jeden betrifft.“
3.11.2009 Freiburg: Acht neue Sitztanzleiterinnen
Baden-Württemberg ist um acht zertifizierte Sitztanzleiterinnen reicher. Die Leiterin der Malteser Erzdiözese Freiburg, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, konnte den Teilnehmerinnen des Malteser Zertifizierungskurses nach einer rund dreijährigen Ausbildung und erfolgreich bestandener Abschlussprüfung ihre Zertifikate überreichen.
„Ich habe selbst erlebt, was Sitztanz für Menschen bedeuten kann, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind“, berichtet Malteser Diözesanleiterin Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim. Sie überreichte den acht frischgebackenen Sitztanzleiterinnen in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg ihre Zertifikate. „Mit dem Sitztanz helfen Sie den Menschen, sich zu erinnern: An die Freude am Tanz, an der Musik, an der Liebe. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen viel Freude mit Ihren Sitztanz-Gruppen.“ Acht Frauen aus ganz Baden-Württemberg haben sich über drei Jahre hinweg in Blockseminaren von den Maltesern Freiburg zur Sitztanzleiterin ausbilden lassen. In diesem Herbst haben sie die Ausbildung erfolgreich mit dem Zertifizierungskurs und einer Prüfung abgeschlossen.
Sitztanz ist eine Form der Tanzgymnastik und kann mit Senioren, oder anderen, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden. Die acht neuen Sitztanzleiterinnen haben bereits eigene Sitztanzgruppen an ihrem jeweiligen Heimatort aufgebaut, zum Teil an den Arbeitsstätten, beispielsweise in Senioren- oder Behindertenheimen, vielerorts aber auch ehrenamtlich im Rahmen von Seniorengruppen.
Geleitet wurde der Zertifizierungskurs von der diplomierten Tanzpädagogin Corina Oosterveen: „Erst in den vergangenen 15 Jahren konnte die vielfältige Wirkungsweise des Sitztanzes wissenschaftlich erforscht und begründet werden.
Neben der verbesserten Beweglichkeit konnten vor allem auch im Bereich der Hirnphysiologie sehr positive Effekte nachgewiesen werden. Diese Erkenntnisse haben natürlich geholfen, die Tänze bedeutend weiterzuentwickeln.“
„Die jetzt zertifizierten Teilnehmerinnen bilden die erste Generation von Sitztanzleiterinnen aus Freiburg“, berichtet Monika Pfundstein stolz. Sie ist die Leiterin des Malteser Sitztanzes in Freiburg. Doch die nächste Generation soll nicht lange auf sich warten lassen: In regelmäßigen Abständen bieten die Malteser Freiburg Kurse zum Sitztanzleiter/zur Sitztanzleiterin auf allen Niveaus an. Der nächste Grundkurs findet im April 2010 in Freiburg statt. Mehr Informationen und Anmeldung bei Monika Pfundstein unter der Telefonnummer 07729/35 30 20 oder per E-Mail: mpfundstein@web.de.
28.10.2009 Bad Säckingen: Neuer Besuchs- und Begleitdienst
Viele Senioren leben allein und haben niemanden mehr, mit dem sie sich austauschen können. Ob die Angehörigen und Freunde weit weg wohnen, berufstätig sind, wenig Zeit haben oder bereits verstorben sind – für die Einsamkeit älterer Menschen gibt es viele Gründe. Damit sie nicht vollkommen isoliert von der Außenwelt leben, haben die Malteser den Besuchsdienst „Mit Herz und Hand“ ins Leben gerufen, der ab November auch in Bad Säckingen angeboten wird.
Der Malteser Hilfsdienst in Bad Säckingen unternimmt seit Jahren regelmäßig Ausflüge mit Senioren. „Es ist uns immer eine Freude, mit Älteren zu sprechen und Zeit mit ihnen zu verbringen,“ erzählt die Malteser Stadtbeauftragte Alice Rauter. „Besonders schön ist zu sehen, wie gut das persönliche Gespräch den älteren Menschen tut. Sie wollen sich mitteilen und möchten jemanden haben, der ihnen zuhört. Doch dafür hat das Pflegepersonal oder der Mahlzeitendienst leider oft nicht die Zeit.“ Aus diesen Erfahrungen heraus ist der Wunsch entstanden, einen Besuchs- und Begleitdienst in Bad Säckingen einzurichten.
Der neu gegründete Besuchsdienst beinhaltet, dass Ehrenamtliche regelmäßig ältere Menschen besuchen und dadurch Abwechslung und mehr Qualität in das Leben allein lebender Senioren bringen. Schon ein oder zwei Stunden pro Woche können genügen, alten, kranken oder einsamen Menschen wieder eine Perspektive im Alltag zu bieten und sie aus der Isolation zu holen. Die gemeinsame Zeit kann zum Kaffee trinken, Spazieren gehen, zum Vorlesen oder einfach zum Reden genutzt werden. „Diese Gespräche sind für beide Seiten eine Bereicherung. Man bekommt so viel zurück!“ meint Alice Rauter. „Es gibt so viele einsame, hilfsbedürftige Menschen und wir hoffen, diesen etwas Nähe und Wärme geben zu können.“ Da die Malteser ehrenamtlich arbeiten, stehen sie nicht unter terminlichem Druck. Sie nehmen sich Zeit.
Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend über den neuen Besuchs- und Begleitdienst am Donnerstag, dem 5. November, um 19.30 Uhr eingeladen. Besondere Vorkenntnisse benötigen sie nicht. Eine Schulung wird am darauf folgenden Wochenende, am Freitag, dem 13. November, von 14.00 bis 20.00 Uhr und Samstag, dem 14. November, von 10.00 bis 17.00 Uhr stattfinden. Veranstaltungsort ist der Gruppenraum der Malteser in Bad Säckingen. Mit der Schulungsleiterin Verena Gräfin Plettenberg konnte eine ausgewiesene Expertin gewonnen werden: Sie ist Dozentin für Hospizseminare und hat den Malteser Begleitdienst in München aufgebaut.
Bei weiteren Fragen steht die Malteser Stadtbeauftragte Alice Rauter unter 07761/1800 oder alice.rauter@malteser-badsaeckingen.de gern zur Verfügung.
19.10.2009 Offenburg: „Berge versetzen“ in Offenburg-Bohlsbach
Bereits zum 26. Mal lud die Malteser Jugend Freiburg zum Diözesanjugendtag ein. In diesem Jahr fand er in Offenburg-Bohlsbach auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule statt. Das diesjährige Motto lautete: „Berge versetzen – Komm’ mach mit!“. Die rund 150 Kinder und Jugendlichen erwartete ein spannendes und abwechslungsreiches Wochenende mit vielen Aktionen und Workshops.
Die Malteser Jugend ist die in Gruppen zusammengeschlossene Gemeinschaft von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Malteser Hilfsdienst e.V. In jugendgemäßem Stil wird der Malteser Leitsatz „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ umgesetzt und erlebbar gemacht. Die Malteser Jugendarbeit baut auf vier Säulen auf: Bildungsarbeit, aktive Freizeitgestaltung, malteserspezifische Ausbildung und soziales Engagement, alles basierend auf dem Glauben an Jesus Christus. Seit 30 Jahren gibt es in der Erzdiözese Freiburg Malteser Jugendgruppen, in 18 Städten und Dörfern der Erzdiözese bilden sie einen festen Bestandteil des Gemeindelebens. In diesem Jahr fand der Diözesanjugendtag zum 26. Mal statt, diesmal in Offenburg-Bohlsbach. Zahlreiche Kinder und Jugendliche hatten hier erneut die Gelegenheit zur Begegnung, zum Spiel und zum gemeinsamen Gebet.
Das Motto des Diözesanjugendtags 2009 war „Berge versetzen – Komm’ mach mit!“. Diözesanjugendreferentin Martina Wieber erklärt: „Jeder kann dazu beitragen, dass in der Gesellschaft etwas bewegt wird. Es ist wichtig, dass die jungen Menschen lernen, nicht nur passiv durch die Welt zu gehen. Sie müssen aktiv werden, um eine Veränderung in der Gesellschaft zu erreichen. Das möchten wir mit dem diesjährigen Motto verdeutlichen.“ Das Thema fand sich natürlich auch in den vielen verschiedenen Workshops wieder, an denen die Mitglieder der Malteser Jugend teilnehmen konnten.
Eröffnet wurde der Diözesanjugendtag von der Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, die auch Schirmherrin der Veranstaltung war. Nach der Eröffnung folgte der Programmhöhepunkt des Jugendtags: Der traditionelle Spieleparcours, an dem die Malteser Jugend in jedem Jahr mit Begeisterung teilnimmt. „Die zehn Stationen des Parcours spiegeln die Schwerpunkte der Malteser Jugend wider“, so Diözesanjugendsprecher Matthias Barth. „Die Kinder und Jugendlichen sind stets mit großem Eifer dabei und haben viel Spaß.“ Dem Gottesdienst am Abend stand der Generalvikar der Erzdiözese Freiburg, Dr. Fridolin Keck, vor, gestaltet wurde die Messe von der Malteser Jugend und Pfarrer Oliver Schmidt.
Der Diözesanjugendtag wurde finanziell unterstützt durch das Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KG.
13.10.2009 Schopfheim: Einweihung der neuen Rettungswache
Der Malteser Hilfsdienst e.V. der Diözese Freiburg verfügt über eine neue Rettungswache in Schopfheim sowie über neue Räumlichkeiten für die Ortsgliederung Wiesental.
Die Einweihung wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Bernhard in Schopfheim eröffnet. Danach bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der neuen Wache. Mit einem bunten Programm für die ganze Familie wurde die Einweihung der neuen Räumlichkeiten vom Malteser Hilfsdienst und befreundeten Rettungsorganisationen fortgesetzt. Die Rettungswache befindet sich in der Gündenhauser Straße 31 in Schopfheim.
Die Wachgruppe Schopfheim setzt sich aus vier hauptamtlichen Rettungsassistenten, einem Rettungsassistenten im Anerkennungsjahr (RAiP) sowie einem ehrenamtlichen Mitarbeiter zusammen. Mit einem Rettungstransportwagen (RTW) vom Typ Mercedes Sprinter 315 mit Kofferaufbau wird die Notfallrettung von 7 bis 19 Uhr sichergestellt. Die hauptamtlichen Mitarbeiter werden außerdem regelmäßig auf der Hauptrettungswache der Malteser in Freiburg eingesetzt. Derzeit werden pro Monat rund 70 Einsätze absolviert.„Durch die neue Rettungswache sind wir nun noch besser in der Lage, im Notfall schnell zu reagieren“, so der Malteser Ortsbeauftragte Emerich Szokoll.
05.10.2009 Bad Säckingen: Ausflug der Heimbewohner
Die Bewohner des St. Franziskus Pflegeheims hatten allen Grund zur Freude: Der Malteser Hilfsdienst lud sie, unter der Leitung der Malteser Beauftragten Alice Rauter und des Geschäftsführers des Pflegeheims Michael Schlosser, zu einem Ausflug ein.
Insgesamt 45 Gäste, darunter 22 Rollstuhlfahrer, waren mit von der Partie. Betreut und begleitet wurden sie von ehrenamtlichen Helfern. Die Heimbewohner machten einen einstündigen Ausflug in den Badmattenpark, anschließend ging es zu Kaffee und Kuchen in den Fridolinssaal der Kirchengemeinde. Dort trafen sie auf Bewohner des ortsansässigen Marienhauses und Gäste der Caritas-Sozialstation, die ebenfalls zum Kaffeekränzchen eingeladen waren. Anschließend berichtete der „Nachtwächter“ Hans-Martin Vögtle, was sich zu vergangenen Zeiten alles in Bad Säckingen zugetragen hat.
Da das St. Franziskus Pflegeheim sehr abgelegen ist, haben die Bewohner nicht oft die Gelegenheit, in den Ort zu kommen. „Wir wollten den Menschen etwas Gutes tun“, erläutert die Malteser Beauftragte Alice Rauter. „Ein Ausflug ist die ideale Gelegenheit, den Bewohnern mehr Abwechslung zu bieten.“ Die Freude über die Aktion konnte man den Gästen ansehen: Sie genossen den Tag und waren mit Freude dabei.
Auch in Zukunft werden sich die Malteser in Bad Säckingen verstärkt für Kranke und Hilfsbedürftige engagieren: Für Mitte November ist ein Besuchs- und Begleitdienst geplant. Die Malteser Bad Säckingen freuen sich über jeden weiteren Helfer. Weitere Informationen bei Alice Rauter (alice.rauter@malteser-badsaeckingen.de).
05.10.2009 Offenburg: Dozenten drücken die Schulbank
Zehn Malteser Dozenten für die sozialpflegerische Ausbildung in der Erzdiözese Freiburg nahmen jetzt an einer Fortbildung zum Demenzbegleiter in Offenburg teil. Die von ihnen in Zukunft abgehaltenen Kurse zur Schwesternhelferin/zum Pflegediensthelfer (SH-Kurs) können sie damit um das Zusatzmodul „Demenzbegleitung“ aufwerten. Mit Stefan Nolte, Leiter der Malteser Fachschule für Altenpflege in Duderstadt, wurde die Fortbildung von einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Demenzbegleitung durchgeführt. „Das Zusatzmodul in der sozialpflegerischen Ausbildung ist eine Reaktion auf die Überalterung in unserer Gesellschaft: Zweifellos wird das Thema Altersdemenz im Bereich der sozialen Pflege immer mehr Raum einnehmen“, erklärt Andreas Rödele, Referent für Sozialpflegerische Ausbildung der Malteser in der Erzdiözese Freiburg.
29.09.2009 Konstanz: Malteser SocialDay ein voller Erfolg
Die Malteser Bodensee veranstalteten zum ersten Mal einen SocialDay. Ortsansässige Unternehmen hatten an diesem Tag die Möglichkeit, sich für soziale Projekte zu engagieren. Ihre Mitarbeiter wurden in gemeinnützigen Einrichtungen aktiv und erledigten wichtige Aufgaben. Insgesamt sieben Projekte konnten am SocialDay umgesetzt werden.
Die Firma Siemens Postautomatisierung in Konstanz ging mit gutem Beispiel voran, indem sie drei Projekte übernahm. Gleich 15 Mitarbeiter reichten einen Tag Urlaub in der Firma ein, um gemeinnützig tätig zu werden. So wurde beispielsweise im Keller der Konstanzer Regenbogenschule für Körper- und Geistigbehinderte eine Zwischenwand eingezogen, um aus einem großen Raum zwei kleinere zu machen. Der soziale Einsatz zeigte Wirkung bei den Aktiven: „Als Mitglied der Gesellschaft möchte ich etwas tun, das anderen hilft“, so eine Mitarbeiterin.
Auch an der Wessenbergschule in Konstanz wurde rege gearbeitet: Aus dem verwilderten Innenhof wurde, dank der Mithilfe der Mitarbeiter des Fruchthofs Konstanz und vieler Sachspenden umliegender Unternehmen, ein gemütlicher Aufenthaltsplatz für die Schüler.
Die Auszubildenden der Stadtwerke Konstanz nahmen sich, mit Unterstützung der Firma Gradmann in Konstanz, des Spielmobils vom Quartierszentrum Tannenhof an. In diesem werden die Spielsachen der Kinder aufbewahrt. Dem alten, vernachlässigten Mobil wurde wieder zu neuem Glanz verholfen, was die Helfer am Ende des Tages mit den Quartiersbewohnern feierten.
Der nächste SocialDay der Malteser Bodensee findet am 1. Oktober 2010 statt. Weitere Informationen bekommen Sie unter www.socialday-bodensee.de oder direkt bei der Malteser Mitarbeiterin Silvia Baumann unter Tel.: 07531 - 81 04 0, E-Mail: silvia.baumann@maltanet.de.
14.09.2009 Wertheim: Veranstaltungsreihe „Abende für die ambulante Pflege“
Der Bereich Palliative Care und Hospizarbeit Wertheim des Malteser Hilfsdienstes e.V. lädt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste herzlich zu der Veranstaltungsreihe „Abende für die ambulante Pflege“ ein.
Die ambulante Pflege fordert viel von den Pflegekräften, vor allem Kreativität und spontanes Handeln. Vollkommen auf sich gestellt, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den täglichen Diensttouren jederzeit flexibel auf die individuelle häusliche Situation reagieren und eingehen. Gerade bei der Versorgung bettlägriger und schwerkranker Patienten kommt es manchmal zu Situationen, die physisch und psychisch einiges von der Pflegeperson abverlangen.
Die Veranstaltungsreihe „Abende für die ambulante Pflege“ findet statt im Ambulanten Hospiz- und Palliativzentrum im Haslocher Weg 30 und möchte den Pflegekräften eine Plattform zur Information und zum Gespräch bieten. Ein kurzer, themenbezogener Einstiegsvortrag dient jeweils als Anstoß für den darauf folgenden Erfahrungsaustausch. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter Tel. 09342/859316-3 oder per E-Mail (daniela.schweitzer@maltanet.de) erwünscht.
Abende für die ambulante Pflege:
Donnerstag, 17. September 2009, 19 - 21 Uhr: „Ernährung & Mundpflege in der letzten Lebensphase“
Donnerstag, 19. November 2009, 19 - 21 Uhr: „Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden“
Donnerstag, 10. Dezember 2009, 19 - 21 Uhr: „Der Schmerzpatient in der ambulanten Pflege“
07.09.2009 Konstanz: Pflegediensthelfer schneiden gut ab
Mit einem Notendurchschnitt von 2,3 erreichten die Teilnehmer des jüngst zu Ende gegangenen Pflegediensthelfer-Kurses der Malteser Konstanz erneut gute Abschlüsse. „Toll, dass alle bestanden haben“, freut sich Kursleiterin Marion Götz. Zwölf Frauen und zwei Männer waren zu den praktischen und theoretischen Prüfungen angetreten.
Körperpflege, Lagerung, Krankenbeobachtung, verschiedene Krankheitsbilder, Prophylaxen (vorbeugende Maßnahmen) und Anatomie (Lehre vom Körberbau) sind nur einige der Kursthemen, die im Pflegediensthelfer-Kurs vermittelt werden. Der Lehrgang schließt zudem einen vollständigen Erste-Hilfe-Kurs mit ein. Er richtet sich vor allem an pflegende Angehörige und an hauswirtschaftlich Beschäftigte bei Pflegediensten. „Der Kurs eignet sich besonders für Menschen, die erste Erfahrungen mit dem Pflegeberuf machen möchten“, erklärt Marion Götz. „Er kann auch der Einstieg in eine Tätigkeit in Pflegeheimen sein.“
In Konstanz beginnt der nächste Kurs am 12. Oktober und dauert bis zum 6. Februar 2010. Wer zu Hause Angehörige pflegt, kann bei der Krankenkasse einen Zuschuss zum Kursentgelt beantragen. Ausführliche Informationen gibt es bei den Maltesern Bodensee unter der Telefonnummer 07531 / 8104-0 oder per E-Mail: info@malteser-bodensee.de.
31.08.2009 Münstertal: Ausflug mit den Schwestern des Klosters St. Trudpert
„Auch wenn ich denn jetzt gehen muss, weine nicht ade!“ singt es mehrstimmig zum Abschied, als sich die Malteser Karawane mit fünf Kleinbussen langsam vom Hofe des idyllisch gelegenen Klosters St. Trudpert im Münstertal in Bewegung setzt. Zum ersten Mal veranstalteten dieses Jahr die Josefsschwestern gemeinsam mit der Malteser Ortsgruppe Münstertal ihren Sommerausflug.
Die 27 Schwestern und 10 ehrenamtlichen Mitglieder der Malteser wurden zunächst von Schwester Oberin Sophie in Empfang genommen und durch das Geburtshaus des Ordensgründers Abbe Pierre-Paul Blanck geführt, das noch gut erhalten im Ortskern von Türckheim im Ober-Elsass steht. Von einem herzhaften elsässischen Mittagessen gestärkt, ging die Fahrt weiter ins nahegelegene Kloster St. Odile, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte in den Höhen der Vogesen. Nach einer ausgiebigen Besichtigung der imposanten Anlage aus der frühen Romantik und einem gemeinsamen Gebet der Schwestern in der Kapelle führte der Weg wieder zurück auf die heimische Seite des Rheins, in den Schwarzwald.
Das herrliche Wetter und die heitere Stimmung luden noch zu einem spontanen gemeinsamen Eisessen auf der Heimfahrt ein, bevor die ganze Gruppe abends wieder herzlich von den Schwestern im Kloster in Empfang genommen wurde. Ein herrlich erfrischender und gelungener Ausflugstag fand somit seinen Abschluss, der mit Sicherheit nicht der letzte seiner Art war und hoffentlich im nächsten Jahr wieder mit singender Leichtigkeit begonnen wird.
24.08.2009 Freiburg: Aktion „Sicher in den Urlaub“ an der Raststätte Breisgau
Passend zur Ferienreisezeit veranstaltete das Autobahnpolizeirevier Umkirch auf der Raststätte Breisgau an der Autobahn A5 einen Aktionstag „Sicher in den Urlaub“. Auch die Malteser Freiburg waren mit einem Stand präsent. Interessierte Durchreisende konnten dort ihren Blutdruck oder ihren Blutzuckerwert messen lassen und hatten die Gelegenheit, anhand einer Puppe wichtige Soforthilfemaßnahmen, wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung, aufzufrischen. Insgesamt wurden durch die Aktion rund 200 Urlaubsreisende erreicht.
24.07.2009 Freiburg: Besuch des neuen Referatsleiters Katastrophenschutz
Der neue Referatsleiter Katastrophenschutz, Notfallvorsorge und Zivile Verteidigung des Innenministeriums Baden-Württemberg, Christian Leinert, stattete der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg einen Besuch ab.
Im Gespräch mit Diözesangeschäftsführer Markus Bensmann, dem Malteser Landesbeauftragten Konstantin Freiherr von Teuffel sowie dem Katastrophenschutzreferenten Christoph Klausmann informierte er sich über die Aktivitäten im Katastrophenschutz in der Erzdiözese und zeigte besonderes Interesse am ehrenamtlichen Engagement. Offene Fragen bezüglich der geplanten Umstrukturierung des Katastrophenschutzes in Baden-Württemberg wurden genauso erörtert wie bestehende rechtliche Grauzonen, die beispielsweise für ehrenamtliche Helfer bei Großschadenslagen bestehen können. "Wir sind froh, mit Herrn Leinert einen sehr verständnisvollen Ansprechpartner mit einem offenen Ohr für unsere Fragen und Probleme im Ministerium zu haben", freute sich Christoph Klausmann.
13.07.2009 Stockach: Neue Dienststelle eingeweiht
Die Malteser Stockach, seit Anfang dieses Jahres im Einsatz, haben nun ihre neue Geschäftsstelle in der Kaufhausstraße 46 feierlich eingeweiht. Am Samstag, dem 18. Juli, findet ein Tag der offenen Tür statt, an dem die Stockacher Bevölkerung die neuen Räumlichkeiten besichtigen und sich über das Leistungsangebot der Malteser informieren kann. Die Dienststelle ist ab sofort mit der neuen Dienststellenleiterin Olga Gellert besetzt. Sie steht interessierten Bürgern von Montag bis Freitag als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Die Malteser Stockach bieten bislang den Mahlzeitendienst sowie einen Fahrdienst für Einkäufe, Arztbesuche und Friedhofsfahrten an. Seit Februar verantworten sie außerdem ehrenamtlich den Fahrdienst zur Sozialstation St. Elisabeth. Um ihre Dienste noch weiter ausbauen zu können, freuen sich die Malteser Stockach über neue ehrenamtliche Helfer. Interessierte sind gebeten, sich über die Emailadresse info@malteser-stockach.de oder unter der Telefonnummer 07771/ 5508 zu melden. Weitere Infos über die Malteser Stockach gibt es auf www.malteser-stockach.de.
07.07.2009 Freiburg: Professionelle Pflege - Malteser Freiburg bilden wieder aus
Zwei Drittel der über 75-Jährigen in Deutschland leben schon heute in Single-Haushalten. Um den Alltag meistern zu können, benötigen sie oft professionelle Hilfe. Eine Ausbildung in der Pflege ist daher eine gute Möglichkeit, über den Bereich Altenpflege und Hauswirtschaft einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Zum Beispiel durch eine Ausbildung zur Schwesternhelferin/zum Pflegediensthelfer (SH-Kurs), wie sie die Malteser Freiburg ab September 2009 anbieten.
Die Fachkräfte der Malteser vermitteln in dem Kurs die nötigen Basisqualifikationen für die Arbeit in der Pflege. Schwesternhelferinnen und Pflegediensthelfer werden in verschiedenen Bereichen gebraucht: im Team eines ambulanten Pflegedienstes genauso wie in Senioren- oder Pflegeheimen, im sozialen Betreuungs- und Besuchsdienst oder im familiären Umfeld eines Pflegebedürftigen. Ihre Aufgabe ist zum Beispiel, Pflegebedürftige mobil zu machen und ihnen bei der Körperpflege und im Haushalt zur Hand zu gehen. „Der Unterricht findet an zwei Abenden unter der Woche sowie an vier Samstagen ganztägig statt. Wir legen in unserem SH-Kurs besonderen Wert auf praktische Fertigkeiten. Von den 120 Stunden des Lehrgangs sind 55 zum Üben reserviert“, sagt Andreas Rödele, Ausbildungsbeauftragter bei den Maltesern Freiburg.Nach dem abgeschlossenen Lehrgang vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse in einem 14-tägigen Praktikum.
Wer die SH-Ausbildung erfolgreich absolviert hat, kann sich bei der IHK zur Fachkraft im Sozial- und Gesundheitswesen weiterbilden.
Nähere Informationen zum SH- Kurs und Anmeldung unter der Telefonnummer (0761) 45525-26 oder per Email: andreas.roedele@maltanet.de. Anmeldeschluss ist Mitte August.
30.06.2009 Malteser Ausbildung: Knock on statt Knock out!
Unter dem Motto „Knock on - Ein Schlag fürs Leben“ starten die Malteser ab 1. Juli als erste Organisation deutschlandweit ihr neues Konzept für die Breitenausbildung in Erster Hilfe. Flächendeckend wird an 480 Standorten – darunter auch Freiburg – in allen Kursen ab der zweiten Jahreshälfte der Umgang mit so genannten „automatisierten externen Defibrillatoren (AED)“ gelehrt. Als prominente Patin bestätigt die aus Karlsruhe stammende Boxweltmeisterin Regina Halmich: „Die Hemmschwelle öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr hoch. Die Malteser nehmen einem die Angst davor, zu helfen. Zu wissen, was man im entscheidenden Moment tun muss, ist einfach ein gutes Gefühl. Besonders wenn man weiß, dass dieses Wissen in erster Linie den Menschen zu Gute kommt, die einem am Herzen liegen. Denn die meisten Notfälle passieren zu Hause, in der Freizeit und am Arbeitsplatz.“
Außerhalb von Krankenhäusern ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland. Bis zu 50 Prozent der Betroffenen weisen Kammerflimmern auf. Bernhard Bürkle, Ausbildungsleiter der Malteser in Baden-Württemberg: „Wir lehren als erster Anbieter bundesweit den Umgang mit Defibrillatoren und tragen so dazu bei, die Überlebensrate zu erhöhen.“
Die elektrische Defibrillation, bei der mittels großflächiger Elektroden ein Stromstoß auf den Körper des Betroffenen abgegeben wird, ist die einzig wirksame Behandlung des Kammerflimmerns. Der Erfolg wird durch den Faktor der schnellen Hilfe bestimmt. Eine Kombination aus sofortiger Frühdefibrillation und weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen um 60 Prozent. Da bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Minuten vergehen, sei es „besonders wichtig, dass die Maßnahme der Frühdefibrillation auch von Laien durchgeführt werden kann“, bekräftigt Bürkle. Halmich bestätigt: „Erste-Hilfe-Ausbildung bei den Maltesern - die machen jeden fit!“
Die Malteser bieten individuell zugeschnittene Kurse für Betriebe und Freizeitclubs, für Senioren, junge Eltern und Kinder sowie Kurse für Führerscheinbewerber an. Moderne Medien sowie eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation der Malteser Ausbilder garantieren, dass man im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen kann. Unter www.malteser-kurse.de findet man schnell einen für sich geeigneten Kurs. Der eigens eingerichtete Assistent führt einen sicher durch die vielfältigen Angebote. Natürlich kann man sich auch dort direkt online anmelden.
24.06.2009 Freiburg: Neuer Grundkurs zur Sitztanzleiterin im November
Spaß am Tanzen und Freude am Leben: Sitztanz ist eine Form der rhythmischen Gymnastik und kann mit Kindern, Senioren, psychisch Kranken oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Menschen getanzt werden. Für alle, die sich in ihrer Freizeit oder beruflich für diese Menschen engagieren möchten, bieten die Malteser Freiburg vom 05. bis zum 08. November 2009 einen Grundkurs zur Ausbildung zum Sitztanzleiter / zur Sitztanzleiterin an.
Neben den Grundlagen des Sitztanzes werden im Rahmen des Grundkurses auch Tänze eingeübt und pädagogische Konzepte zur Leitung einer Sitztanzgruppe vermittelt. Der Grundkurs wird geleitet von einer diplomierten Sozial- und Tanzpädagogin und findet in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser Freiburg in der Heinrich-von-Stephan-Straße 14 statt.
Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2009. Nähere Informationen und Anmeldung bei Monika Pfundstein unter der Rufnummer 07729-35 30 20 oder unter der Emailadresse mpfundstein@web.de.
15.06.2009 Münstertal: Neuer RTW beim Tag des Retters vorgestellt
Die Malteser in Münstertal rücken künftig mit einem neuen Rettungswagen zu Notfällen aus. Der Öffentlichkeit wurde das Fahrzeug jüngst im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden "Tag des Retters" in Münstertal vorgestellt. Zugegen waren unter anderem Bürgermeister Rüdiger Ahlers, der stellvertretende Malteser Diözesanleiter Harry Zoll sowie Diözesangeschäftsführer Markus Bensmann. Der Rettungswagen vom Typ VW "Crafter" verfügt über einen 160 PS-starken Motor, der sich in dem topografisch schwierigen Einsatzgebiet der Münstertäler Rettungswache bewähren dürfte, das sich im Gebiet des Belchen auf bis zu 1400 Meter Höhe erstreckt. Die Münstertäler Malteser werden zu etwa 1.000 Einsätzen pro Jahr gerufen.
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