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Die 50er Jahre

Am ersten September 1956 wird Clemens Reichsgraf von Kageneck zum Leiter des Malteser Hilfsdienstes in der Erzdiözese Freiburg ernannt. Mit seiner Unterstützung beginnt der Aufbau der Diözese. Zwei Jahre später schließen sich zehn Helfer und zwei Helferinnen zum Malteser Hilfsdienst Sigmaringen zusammen. Ihren ersten Sanitätseinsatz haben die Malteser aus Freiburg anlässlich der Wallfahrt zum Seligen Markgrafen Bernhard von Baden vom 16. Juni bis 7. Juli 1958 in Baden-Baden. Am 18. März 1959 gründet sich der Malteser Hilfsdienst in Mannheim.

Die 60er Jahre

In diesem Jahrzehnt gründen sich sehr viele Gliederungen innerhalb der Diözese Freiburg. In den Gemeinden Wald/Hohenzollern und Heidelberg (beide 1960), Kämpfelbach/Enzkreis (1962), Villingen-Schwenningen (1964), Ebringen und Karlsruhe (beide 1965), Heuweiler (1966), Windschläg und Grafenhausen/Ortenaukreis sowie Kappel am Rhein (alle drei 1967), Wiesloch (1968) und Konstanz (1969) entstehen Malteser Hilfsdienste.
Die Diözesangeschäftsstelle Freiburg erhält 1966 zwei Krankenwagen, je einen von Erzbischof Dr. Hermann Schäufele und von Oberbürgermeister Dr. Eugen Keidel.

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Die 70er Jahre

Die Malteser Hilfsdienste Singen (1970), Bruchsal und Münstertal (beide 1971), Hohberg (1976) und Lauda-Königshofen (1979) entstehen. Die Rettungsleitstelle Freiburg, die in der Trägerschaft des Roten Kreuzes steht, wird im Jahr 1978 dauerhaft auch mit Disponenten des Malteser Hilfsdienstes Freiburg besetzt. In Freiburg halten die Jungmalteser 1979 ihre erste Gruppenstunde ab.

Die 80er Jahre

Im Jahre 1983 beginnt der grenzüberschreitende Behindertenfahrdienst zwischen Konstanz und Kreuzlingen/Schweiz und auch Freiburg beginnt mit dem Behindertenfahrdienst. Die Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes Freiburg ist am 1. Juni 1988 einsatzbereit. Im Wendejahr 1989 sind mehrere Malteser aus Freiburg im Lager Zugliget im Einsatz, um DDR-Flüchtlinge zu versorgen und zu betreuen.

Die 90er Jahre

Die 90er Jahre stehen im Zeichen der internationalen Einsätze der Malteser der Erzdiözese Freiburg. Drei Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes Freiburg betreuen im Jahr 1990 im Rahmen eines UN-Einsatzes zur Überwachung der Wahlen in Nicaragua dort eingesetzte internationale Kräfte als Medical Assistants. Ein Jahr später nimmt ein Helfer aus der Erzdiözese Freiburg am Hilfseinsatz der Malteser für die nach dem Golf-Krieg aus dem Nordirak in die Türkei geflüchteten Kurden teil. 1994 beteiligt sich ein Freiburger Rettungsassistent an medizinischen Aufbauprojekten in Uganda und an der Flüchtlingshilfe der Malteser in Ruanda. Auch an einem Einsatz des German Medical Teams (GERMED) für die UNO-Beobachter in Kuwait beteiligen sich zwei Mitarbeiter für jeweils ein Jahr.

In Bad Säckingen wird 1991 eine Gliederung des Malteser Hilfsdienstes gegründet und im Münstertal erfolgt 1997 der erste Spatenstich für den Neubau der Rettungswache, die, ein Novum in Baden-Württemberg, gemeinsam mit der Bergwacht gebaut und betrieben wird. Mit dem Einzug 1998 in die neuen Räume im Anwesen Rehlingstasse 14 werden alle Malteserdienste in Freiburg unter einem Dach vereint: die Regionalgeschäftsstelle und die Kreisgeschäftsstelle der Malteser Hilfsdienst gGmbH sowie die Diözesangeschäftsstelle und die Stadtgliederung Freiburg des Malteser Hilfsdienst e.V. Im gleichen Jahr erhält die Diözesanleiterin Baronin Ina von Elverfeldt aus der Hand des Regierungspräsidenten das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Das neue Jahrtausend

Die Malteser Freiburg stehen für Qualität: Am 18. April 2000 absolviert die Rettungswache Freiburg erfolgreich die ISO-Zertifizierung. Im Juli 2000 herrscht in Freiburg das Radfahrfieber. Eine Etappe der Tour de France führt durch die Stadt. Der Malteser Hilfsdienst übernimmt, unterstützt durch Helferkräfte und Fahrzeuge anderer Gliederungen der Diözese sowie des Roten Deutschen Kreuzes, die sanitätsdienstliche und notfallmedizinische Betreuung der Teilnehmer und Zuschauer. Unter der Leitung des Bundesarztes Dr. Rainer Löb findet 2001 auf Schloss Hugstetten bei Freiburg eine Ärztetagung in der Diözese statt. Highlight des Jahres 2004 ist der 25. Geburtstag der Malteser Jugend, der mit einem großen Fest unter dem Motto "8 Spitzen hat Zukunft" in Freiburg gefeiert wird.